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just five: 120 Rezepte mit fünf Zutaten PDF Drucken E-Mail
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Autor/in: Ainsley Harriott
ISBN-10: 3802536991
ISBN-13: 978-3802536991
Verlag: Vgs
Genre: Kochbuch
Seitenanzahl: 192
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Veröffentlicht in : , Essen und Trinken
Schlüsselworte : ainsleyharriott
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Geschrieben von Irene Salzmann, am 11-02-2010 20:10,
1. viele interessante Rezepte
Der in Großbritannien populäre Fernsehkoch Ainsley Harriott hat es erkannt: Wer Beruf und/oder Familie hat, dem fehlen oft Zeit und Lust, die aufwändigen Rezepte, die viele seiner Kollegen vorstellen, nachzukochen. Auch ein kleiner Geldbeutel und Familienmitglieder, die lieber ‚schmackhaft’ als ‚unbedingt anders’ essen, sind Kriterien, warum man vergleichsweise einfachen, schnellen und preiswerten Gerichten den Vorzug gibt. Und nur weil etwas aus bloß fünf Zutaten besteht, muss es nicht fade schmecken – ganz im Gegenteil! 
Ainsley Harriott bietet in „just five“ eine Sammlung Rezepte, die teils vertraut, teils neu, manchmal auch inspiriert von der internationalen/jamaikanischen Küche erscheinen und tatsächlich höchstens fünf Zutaten benötigen plus Salz, Pfeffer und Öl. Man findet „Vorspeisen und Snacks“, „Nudeln, Getreide und Hülsenfrüchte“, „Vegetarische Gerichte“, „Fleisch und Geflügel“, „Fisch und Meeresfrüchte“, „Beilagen“, „Desserts, Kuchen und Brot“ mit verschiedenen Unterrubriken zum leichteren Auffinden bestimmter Nahrungsmittelgruppen. 
 
Wendet man sich dem Rezeptteil zu, freut einen sogleich die übersichtliche Gestaltung: Die Zutatenliste und die Arbeitsschritte sind nummeriert und überschaubar angeordnet. Die Erklärungen sind leicht nachvollziehbar und stellen auch Anfänger vor keinerlei Probleme. Nicht vergessen wurden Angaben, für wie viele Personen das Rezept gedacht ist, und einige zusätzliche Hinweise runden ab. Nicht zu jedem, aber zu vielen Rezepten gibt es ein ganzseitiges Farbfoto. 
Beispielsweise findet man die Anleitungen zu „Überbackener Räucherschellfisch“, „Borschtsch-Apfel-Suppe“, „Zwiebel-Speck-Frittata“, „Penne mit gegrillten Artischocken, Röstpaprika und Spinat“, „Feurig-scharfe Spaghetti mit Brokkoli und Sardellen“, „Bunter Röstgemüse-Couscous“, „Gebackene Würstchen und Riesenbohnen in Tomatensauce“, „Maiscreme-Risotto mit Parmesan“, „Waldpilz-Crostini“, „Gebackenes Rinderfilet mit Kartoffelgratin“, „Schweinemedaillons mit Apfelglasur“, „Lamm-Schmetterling mit Harissa und gebackenen Süßkartoffeln“, „Süße Hoisin-Würstchen“, „Hähnchen nach vietnamesischer Art“, „Schmorhähnchen mit Estragon-Sahnesauce“, „Schwertfisch mit Mango-Chili-Salsa“, „Einfacher Lachsauflauf“, „Moules marinières“, „Rote Bete mit Balsamico“, „Sellerie-Kartoffelbrei“, „Panna cotta“, „Rhabarber-Biskuit“, „Geeiste Beeren mit Schokosauce“, „Englische Scones“, „Karibisches Klatsch-Brot“ u. v. m. 
Daran ersieht man schon, wie abwechslungsreich man auch mit wenigen Zutaten kochen und backen kann. Bereits das Durchlesen der Rezepte macht Appetit, das eine oder andere auszuprobieren. Besonders lecker klingt dieser Vorschlag von Ainsley Harriott: 
 
Für die „Kartoffel-Käse-Pfanne“ schält man 675 g festkochende Kartoffeln und schneidet sie in hauchdünne Scheiben. 2 Zwiebeln in Ringe schneiden. In einer Pfanne etwas Butter und 1 EL Öl erhitzen. Pfanne vom Herd nehmen, ihren Boden mit einer dünnen Schicht Kartoffeln auslegen, darüber eine Schicht Zwiebelringe und etwas von 100 g ger. Cheddar geben, salzen und pfeffern, weitere Lagen aufschichten, mit einer Kartoffel-Käse-Schicht abschließen. Pfanne mit Alufolie abdecken und auf unterster Stufe 45 – 60 min garen. Backofengrill vorheizen, Alufolie entfernen und die Pfanne für 2 – 3 min unter den Grill stellen. In der Pfanne servieren. 
Tatsächlich lassen sich viele der hier vorgestellten Gerichte so schnell und aus gängigen Mitteln zubereitet wie dieses. Natürlich sollte man vor dem Kochen jedes Rezept genau durchlesen, um die Vorbereitungs- und Garzeit abschätzen zu können. Während die Pfanne auf dem Herd oder im Ofen steht, kann man z. B. eine Salatbeilage oder ein Dessert anrichten. 
 
Wer gern leckere und abwechslungsreiche Rezepte ausprobiert, dabei aber nicht von einer überlangen Einkaufsliste erschlagen werden möchte, findet in „just five“ viele sehr schöne Ideen, die leicht nachzukochen sind. Praktisch für jeden Geschmack ist etwas dabei, und mit etwas Phantasie lassen sich die Vorschläge variieren und erweitern. 
„just five“ eignet sich für Studenten und Berufstätige, junge Familien und Koch-Anfänger, bietet aber auch küchen-erprobten Müttern und Vätern viele interessante Rezepte. (IS)
 
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