Inugami, der kranke Schwarzhaarige mit der verbrannten Gesichtshälfte, schneidet Ushitora ganz überraschend die Kehle durch. Yamamoto und Onibi, zwei Bekannte von Ushitora, treffen nicht mehr rechtzeitig ein und können nur noch Masato retten. Leider war es für Ushitora bereits zu spät! Masato hat wegen seinen Verletzungen und des Schocks eine Woche lang geschlafen. Als er aufwacht, wird er von Onibi - auf seine Weise - herzlich begrüßt. Masato kann sich zuerst an nichts mehr erinnern, bis Yamamoto auftaucht. Für Nao und Masato sind die nächsten Tage sehr schlimm. Sie haben mit Ushitora nicht nur ihre Familie und ihren Versorger verloren, sondern für Masato ist die Liebe seines Lebens gestorben.
Diesmal ist der Band sehr traurig. Masato und Nao erinnern sich immer wieder an die alten Zeiten vor Ushitoras Tod. Die Mangaka schafft es, den Leser in diese Gefühlswelten zu ziehen, so dass man manchmal selber am Weinen ist (schnief). Auch wenn die Charaktere schlechte oder traurige Gedanken haben, stellt sie diese überzeugend dar und vermittelt einen sehr guten Einblick in das Gefühlstief des Einzelnen. Wie schon beschrieben ist der vierte Teil überaus tragisch, erinnert dadurch ein bisschen an das Buch „Bis(s) zur Mittagsstunde“. Jeder der den Roman gelesen hat, weiß was gemeint ist. Aber keine Angst! „Demon Flowers 4“ ist nicht nur traurig, es kommen zwischendurch auch lustige und spannende Passagen. Die Autorin möchte schließlich nicht, dass alle Fans depressiv werden. (RW)