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Der Christmas Cookie Club PDF Drucken E-Mail
Durschnittliche Benutzerbewertung    (19 Stimmen)
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Autor/in: Ann Pearlman
ISBN-10: 3547711584
ISBN-13: 978-3547711585
Verlag: Marion von Schröder
Genre: Belletristik
Seitenanzahl: 240
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Veröffentlicht in : , Belletristik
Schlüsselworte : annpearlman
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Benutzerkommentare (19) RSS feed Kommentar
Geschrieben von KimVi, am 20-06-2010 13:05,
1. Alle Jahre wieder
Immer am ersten Montag im Dezember trifft sich der Christmas Cookie Club bei Marnie. In ihrem weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer tauschen zwölf Frauen ihre selbst gebackenen und dekorativ verpackten Plätzchen und die Neuigkeiten des vergangenen Jahres aus. Jede der Freundinnen bringt dreizehn Dutzend Kekse mit : ein Dutzend für jedes Mitglied des Cookie Clubs und das dreizehnte Dutzend als weihnachtliche Spende für ein Hospiz. Bereits im Sommer machen sich die Freundinnen Gedanken über die Rezeptauswahl und die entsprechende Verpackung. Denn das Treffen ist etwas ganz Besonderes für die Freundinnen und läutet für alle die Vorweihnachtszeit ein. An diesem Abend sprechen sie über Neuigkeiten oder wichtige Ereignisse aus dem vergangenen Jahr. Ausserdem erzählt jede der Frauen eine Geschichte zu den von ihr gebackenen Keksen. An diesem Abend öffnen sie ihre Herzen und teilen Leid und Freude miteinander. 
 
Im Prolog wird der Christmas Cookie Club vorgestellt und kurz auf die von den Frauen aufgestellten Regeln eingegangen. Denn auch in diesem Club sind Regeln nötig, um den Spaß und die Freude an diesem besonderen jährlichen Treffen zu erhalten. Dann lernt man Marnie, die oberste Cookie Hexe kennen. Da dieser Roman in der Ich-Form, aus ihrer Sicht geschrieben ist, führt sie den Leser durch den Partyabend. 
 
Jedes Kapitel beginnt mit dem Namen der Cookie Hexe und dem Rezept ihrer selbst gebackenen und mitgebrachten Weihnachtsplätzchen. Mit Hilfe der Umrechnungstabelle, die sich ganz am Anfang des Buchs befindet, und der ausführlichen Backanleitung können die Plätzchen nachgebacken werden. 
 
Dann erfährt man aus Marnies Sicht etwas über die jeweilige Freundin und sieht ihr bei der Präsentation ihrer Kekse zu. Am Ende des Kapitels wird eine Backzutat genau beschrieben und in diesen Beschreibungen erfährt man einiges über diese spezielle Zutat. Ganz nebenbei kann man also noch sein Wissen erweitern. 
 
Durch die gewählte Erzählform erlebt man den Abend aus der Sicht der obersten Cookie Hexe Marnie. Man kann in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen und bekommt einen Eindruck von der intensiven Freundschaft zwischen den teilnehmenden Frauen und nimmt genauso an den Schicksalsschläge des vergangenen Jahres teil, wie die Erzählerin Marnie. Denn die Frauen hatten in diesem Jahr einiges zu verarbeiten. Ein großer Streit zwischen zwei teilnehmenden Cookie Hexen ist dabei noch eines der kleineren Probleme. Denn eine der Frauen hat gerade ihren Sohn verloren, andere haben Probleme im Beruf, sind verlassen worden oder haben schlimme Geldsorgen. Doch auch Affären, Probleme in den Beziehungen, Adoptionswünsche und Schwangerschaften beschäftigen die Teilnehmerinnen. 
 
Die Autorin schafft eine warme und weihnachtliche Atmosphäre. Deshalb hatte ich beim Lesen das Gefühl, selbst in Marnies weihnachtlich geschmückter Wohnung zu sitzen und die Party der Frauen zu beobachten. Die beschriebenen Plätzchen, in ihren aussergewöhnlichen Verpackungen, konnte ich mir sehr gut vorstellen und nur zu gerne hätte ich die ein oder andere Plätzchensorte probiert. Das Gefühl der ganz besonderen Freundschaft zwischen den Frauen war beim Lesen spürbar und mischte sich mit Gelächter und Plätzchenduft. 
 
Ein wenig Kritik muss ich allerdings auch an diesem sonst so gelungenen Buch für die Weihnachtszeit anbringen. Denn die verschiedenen Schicksalsschläge erschienen mir manchmal etwas überladen und dadurch nicht ganz glaubwürdig. Ausserdem hatte ich gelegentlich Schwierigkeiten die Frauen auseinanderzuhalten und ihre Beziehungen untereinander zu verstehen. 
 
Mein Fazit: 
 
Das Buch schafft eine weihnachtliche Atmosphäre und weckt die Lust selbst einige Rezepte der Cookie Hexen auszuprobieren. Man hat das Gefühl selbst an der Party des Christmas Cookie Clubs teilzunehmen und kann so dem hektischen Vorweihnachtsalltag ein paar Stunden entfliehen. Deshalb kann ich es guten Gewissens weiterempfehlen. Allerdings halte ich es nur für weibliche Leser geeignet, da sich Männer bei dieser reinen Frauen-Party eher fehl am Platz fühlen dürften.
 
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Geschrieben von urmeli, am 01-06-2010 10:44,
2. Christmas Cookie Club
Jedes Jahr, am 1. Montag im Dezember treffen sich 12 Frauen bei Marnie. Dort wird geplaudert, gegessen und Kekse ausgetauscht. Es sind immer 12, jedoch in wechselnder Besetzung. Wer seine Kekse nicht passend zu diesem Termin gebacken hat, darf nicht mehr dabei sein. Dafür kommt auch immer mal wieder eine neue Frau hinzu. 
 
Der gesamte Roman spielt an diesem einen Tag ab. Er beginnt morgens mit Marnies Vorbereitungen und Backen ihrer Kekse, das Eintreffen - teilweise über den ganzen Tag verteilt - ihrer Gäste, bis zur Verabschiedung bzw. Beherbergung des Übernachtungsgastes. Wie ein roter Faden ziehen sich die Telefonate mit Marnies Tochter Sky durch diesen Tag. Sky ist erneut schwanger, ihre vorherigen Schwangerschaften sind alle unglücklich verlaufen. Nun warten alle auf das Ergebnis der Untersuchung. 
 
Auch wenn nur von einem Tag berichtet wird, bei dem Eintreffen jedes Gastes erinnert sich Marnie an Begebenheiten, das Kennenlernen oder besondere Ereignisse im Leben dieser Person. Und da gibt es bei jeder viel zu berichten. 7 dieser 12 Frauen hatten Krebs, viele sind geschieden, haben Kinder - teilweise mit Problemen, den Tod naher Angehöriger zu verkraften. Alle Themen des menschlichen Lebens werden aufgegriffen und zu den meisten gibt es passende Lösungsvorschläge. Insgesamt ist es ein sehr optimistisches Buch. Dieses Treffen kann so wie es beschrieben wird, wohl nur in den USA stattfinden, es ist in vielen Dingen typisch Amerika. Diese Frauen wollen im Beruf erfolgreich sein und eine Supermutter abgeben. Das ist mir alles ein bischen zu perfekt. 
 
Ann Pearlman kann sich nicht entscheiden, ob sie denn lieber ein Ratgeberbuch oder einen Roman schreiben wollte, so ist von jedem etwas dabei. Die Backrezepte wurden auf europäische Normen abgeändert, sodass dem Nachbacken nichts im Wege steht. Über einzelne Backzutaten, wie Schokolade, Nüsse, Datteln Backtriebmittel, Salz etc. gibt es jeweils extra Informationen über Herstellung, Anbaugebiete, Geschichte der Zutat und Verwendungsarten. 
 
Dieses Buch hätte ein schöner Roman über Frauenfreundschaften werden können, die Ansätze dazu sind vorhanden, die Ratschläge bei den Problemen und Schwierigkeiten, mit denen die Frauen zu kämpfen haben, entsprachen Frauenzeitschriftenniveau. Schade.
 
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Geschrieben von MinnieMay, am 17-04-2010 17:34,
3. Einfach schön...
Dieses Buch hat mich verzaubert. Auch wenn Weihnachten schon lange hinter uns liegt, hab ich es in den letzten Tagen gelesen und die Mischung aus Frauenroman und Rezeptbuch, immer wieder gespickt mit Informationen über Zutaten und die Herkunft unserer kulinarischen Genüsse ist schlicht und einfach gelungen. Schon die Aufmachung des, zusammen mit Dr. Oetker herausgegebenen Buches, ist schön und einfallsreich, denn dem Buch liegen ein kleines Backheft mit den Rezepten der „Cookie-Hexen“ und ein hübsches Lesezeichen in Sternschnuppen Form bei. 
Der Christmas-Cookie-Club besteht aus 12 Frauen, die sich einmal im Jahr treffen um zu feiern, Kekse und Rezepte auszutauschen und einen Teil ihrer Backwerke einem guten Zweck zu spenden. Aber diese Frauen verbindet mehr als nur ihre Vorliebe für süßes Gebäck, sie sind Freundinnen. Jede von ihnen hat ihre Geschichte, jede hat schlimmes und schönes erlebt, und alle sind füreinander da, hören zu und helfen einander. Die Geschichten berühren und bewegen. Ann Pearlman schreibt so, dass man sich den Frauen verbunden fühlt, mit ihnen trauern und sich freuen kann. Manchmal verliert sie sich etwas in den Erinnerungen und Erzählungen ihrer Charaktere und ab und zu fiel es mir als Leser schwer einzuordnen ob Marnie, aus deren Perspektive die ganze Geschichte erzählt wird, sich erinnert an etwas Vergangenes oder gerade in der Gegenwart ist. Das sind aber auch die einzigen Aspekte an dem Buch, die mir negativ aufgefallen sind. 
Ansonsten ist der Autorin hier ein mitreißendes und unterhaltsames Werk gelungen, liebevoll und detailliert geschrieben und mit vielen Extras versehen, welches ich nur empfehlen kann.
 
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Geschrieben von silkedb, am 23-03-2010 14:47,
4. Krümelmonsters Lieblingsbuch
"Der Christmas Cookie Club" hat mir sehr gut gefallen.  
Die Kombination aus Roman und Rezeptbuch mit kleinen Sachbuchanteilen war für mich genau die richtige Verbindung für ein Weihnachtsbuch.  
Marnie ist das verbindende Element, mit ihrer Geschichte beginnt und endet das Buch. Aus ihrer Perspektive sind auch die Geschichten der anderen Frauen geschildert, deren Zusammenhang in der Freundschaft zu Marnie und dem Cookie Club besteht. Besonders toll fand ich auch die Rezepte, von denen ich schon einige ausprobiert habe. Auffällig sind hier die "Cheeseburger Cookies" in der Variante von Dr. Oetker die in meiner Familie und im Bekanntenkreis für großes Erstaunen gesorgt haben. 
Die Geschichten selber sind häufig sehr rührselig und teilweise herzergreifend. Literarischer Tiefgang darf hier nicht erwartet werden, doch dieses Buch sorgt auf jeden Fall für einige kurzweilige Stunden. Dazu gibt es noch zu jeder Geschichte eine kleine Backkunde, die Hintergrundinformationen zu den verwendeten Zutaten gibt. Ich fand diese Abschnitte sehr interessant auch wenn sie nicht Teil der eigentlichen Geschichte sind und keinen Zusammenhang zur Gesamthandlung haben. 
Insgesamt stellt dieses Buch also den perfekten Begleiter in der Vorweihnachtszeit dar.
 
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Geschrieben von kleinfriedelchen, am 20-03-2010 07:21,
5. Am besten kurz vor Weihnachten
Einmal im Jahr, am ersten Montag im Dezember, treffen sich 12 Freundinnen zur Cookie-Party. Sie nennen sich der „Christmas Cookie Club“, tauschen ihre selbstgebackenen Plätzchen untereinander und erzählen dabei ihre Geschichte. Über die Entstehung der Cookies, was sie emotional damit verbinden und was so alles im vergangenen Jahr passiert ist. Da wäre die Gastgeberin Marnie, die sich Sorgen um ihre Tochter Sky macht. Wird sie endlich ein gesundes Baby bekommen, oder wird auch diese Schwangerschaft wieder in einer Fehlgeburt enden? Da wäre Charlene, deren Sohn bei einem Arbeitsunfall gestorben ist, und die nur langsam wieder in ihr altes Leben zurückfindet. Und da wäre Rosie, die sehr glücklich mit ihrem 20 Jahre älteren Mann verheiratet ist, sich jedoch ein Kind von ihm wünscht, worauf er in seinem Alter aber keine Lust mehr hat.  
 
Dies sind nur drei der zwölf Frauen, die man im Verlauf des Buches kennenlernt. Jeder von ihnen ist ein Buchkapitel gewidmet, welches ihr Leben etwas genauer beleuchtet. Die Themen sind dabei eigentlich immer dieselben: Kinder, Ehemänner, (jüngere) Liebhaber, Affären und ihre Arbeit. Viele Schicksalsschläge werden geschildert, jedoch nicht auf bedrückende, sondern einfühlsame Art. Die emotionalen Kapitel werden durch leckere Rezepte aufgelockert, jeweils von den Cookies, die die Frauen mit zur Party bringen. Dazu kommen noch Beschreibungen der häufigsten Cookie-Zutaten wie Vanille oder Mandeln, die ein wenig die Geschichte des Koches näherbringen sollen.  
 
Doch so schön das Buch auch war, am Ende wurde es mir einfach zu rührselig und ich begann, mich emotional zu distanzieren. Die Frauen philosophieren über die Liebe und die tiefe Freundschaft zwischen ihnen, was mir am Schluss einfach zu viel wurde. Daher wohl nicht die Höchstwertung. Insgesamt gesehen passt das Buch wohl besser in die kalte Jahreszeit, wenn man selbst in einer besinnlichen, emotionalen Stimmung ist und der Duft von Plätzchen durch die Zimmer streift. 
 
Mein Fazit: „Der Christmas Cookie Club“ ist ein schönes Buch über die tiefe Freundschaft zwischen Frauen, über dramatische Schicksale und über das Backen. Am besten kurz vor Weihnachten zu Genießen!
 
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Geschrieben von Lilith, am 06-03-2010 08:25,
6. Cookies und Charaktere
Cookies und Charaktere 
 
Der Christmas Cookies Club ist nicht nur etwas für Weihnachten oder die Vorweihnachtszeit. 
12 Frauen treffen sich alljährlich. In ihre Runde zu gelangen erfordert Wartezeit, wenn denn überhaupt ein Teilnehmer abspringt. Jede dieser Frauen backt Cookies, bringt sie mit zu Marnie und dann beginnt das Ritual des 'Cookie Clubs'. 
 
Reihum erhält jede Frau die Zeit ihre Cookies zu verteilen und ihre Geschichte zu erzählen, um genauer zu sein, was sich im Verlauf des Jahres ereignet hat. 
Es sind Geschichten aus dem Leben gegriffen, Schwangerschaft hier, eine Affaire dort. Aber auch viele Krankheiten, etwas zu viele vielleicht. Aber das möge jeder selbst entscheiden. 
 
Hier werden Geschichten und Kekse zu einer Einheit verknüpft. Es geht nicht nur um den Prozess des Backens und Tauschens. (das 13te Paket wird im Übrigen gestiftet) sondern um die Personen dahinter. Sie hauchen ihrer Geschichte Leben ein, denn sie erzählen ihr Leben. 
 
Wer in der Vorweihnachtszeit oder zu Weihnachten bereits rührseelig wird, sollte sich vielleicht einen anderen Moment für diese emotionalen Geschichten nehmen. Kekse können wir schließlich das ganze Jahr backen.
 
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Geschrieben von Josie0412, am 31-12-2009 21:01,
7. Ein sehr schönes Buch
Ich hatte das Glück das Buch nun auch lesen zu können, und ich muss sagen, daß es es mir sehr gefallen hat. 
 
Es geht um 12 Frauen, Cookie-Hexen, die sich alljährlich bei ihrer Ober-Cookie-Hexe, Marnie versammeln, einen Cookieabend machen und ihre selbstgemachten, Kekse verteilen und die Entstehungsgeschichte rund um ihre Kekse erzählen. 
Sicher war es an manchen Stellen ein bißchen sehr viel Todesfall, Krankheit oder Fremdgängerei. Auch die Lebensmittelkunde hab ich regelmäßig überschlagen. 
Alles in allem war es jedoch eine schöne seichte Unterhaltung, über die man nicht viel nachdenken musste, sondern sich einfach weihnachtlich einstimmen und berieseln lassen konnte. 
 
Ein schönes Buch.
 
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Geschrieben von sternthaler75, am 09-12-2009 22:31,
8. viele gute Zutaten
Einmal im Jahr, nur für einen Tag, sind sie für sich- 12 Frauen, die sich auf diesen besonderen Tag freuen: das Treffen des Christmas-Cookie-Club. Dieser Tag wird von jeder dieser Frauen herbeigesehnt; von mancher vielleicht auch mit Sorge, es werden zu diesem Anlass Cookies gebacken und liebevoll verpackt, von jeder der anwesenden Clubmitglieder eine Sorte ihrer Wahl. Und am Tag des Treffens werden die Cookies und die Rezepte untereinander getauscht, dazu gibt es immer eine passende Geschichte, warum es gerade diese Cookies sind und wie sie zubereitet werden. 
 
Aber es werden auch alte Erinnerungen und aktuelle Ereignisse ausgetauscht. Und glaubt mir, es geht dabei um alles nur erdenkliche, seien es die Kinder, die Enkelkinder, Beziehungen, Eheprobleme, Berufsangelegenheiten oder auch Krankheiten. Es wird gelacht, aber auch geweint, alles ist meist mit viel Gefühl versehen, voller Emotionen, eben genauso vielfälltig wie das Angebot der Cookies. 
 
Insgesamt ein sehr schönes Buch, auch in der Gestaltung hat es mich sehr angesprochen. Zu jedem der in diesem Buch erwähnten Sorte von Cookies gibt es auch ein Rezept und eine kurze Abhandlung über bestimmte Zutaten. 
 
Es lässt sich sehr gut lesen, gespannt geht es von einem zum nächsten Kapitel, um mehr zu erfahren von den Cookie-Hexen (neue Mitglieder werden übrigens als Cookie-Jungfrauen bezeichnet, egal wie alt sie sind). Man hat das Gefühl, man würde gern dabei sitzen auf einem gemütlichen Sofa, sich miteinbringen in die Gespräche, sich auch unterhalten, vielleicht mit Vera oder Marnie oder...auch mitweinen und lachen, hoffen und bangen, tanzen und trösten.... und sich jetzt schon freuen auf das nächste Treffen des Christmas-Cookie-Club.
 
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Geschrieben von Rennie, am 29-11-2009 15:23,
9. Da möchte man Mitglied sein
Schon alleine das Buchcover und die Kurzbeschreibung aus dem Internet haben mich so angesprochen, dass ich Ann Pearlmans Roman unbedingt haben musste. Das Buch, als Softcover, ist wunderbar handlich und hat so einen bezaubernden weihnachtlichen Aufdruck: oranger Hintergrund mit wunderbaren kleinen Cookies. Also absolut schon ein Aufmacher zum näher Hinsehen.  
 
Die Story selbst ist dann auch einfach nur warmherzig und herzerfrischend. Zuerst einmal erfährt der Leser mehr über das Leben der – in nenne sie einfach mal Hauptprotagonistin – Marnie. Sie ist die Gastgeberin des jährlichen Treffens des „Christmas Cookie Clubs“. Ich lernte also Marnie beim Lesen kennen und erfuhr viel über ihr Leben, unter anderem auch, dass sie zwei hochschwangere Töchter und einen um etliche Jahre jüngeren Freund hat. Alles in allem platze ich also eben mal in die hektische Vorbereitungszeit am Vormittag vor dem Treffen.  
Marnie ist gerade mitten im Backen und schon bald treffen die Freundinnen ein.  
 
Das Ritual des Buches sieht vor, dass jede der Frauen Cookies bäckt und zum gemeinsamen Treffen in einer vorgegebenen Menge und Art mitbringt. Bei der Übergabe der Cookies an die anderen erzählt dann jede der Freundinnen eine kleine Geschichte, warum sie dieses Jahr gerade diese Cookies gebacken hat oder was sich in ihrem Leben gerade besonderes ereignet hat. Hier trifft der Leser auf lustige, warmherzige, aber auch sehr gefühlvolle und tragische Erzählungen.  
Vor jedem Kapitel ist immer in einer netten Kurzgeschichte das Backrezept, sowie die Zutaten der jeweiligen Cookies erwähnt und dem Buch liegt außerdem noch ein kleines Backheftchen mit bei, aus dem auch noch mal alle im Buch erwähnten Rezepte ausführlich hervorgehen. 
Was kann man sich mehr wünschen in der Vorweihnachtszeit? Für mich war dieser Roman seit langen Jahren endlich einmal wieder ein wunderbares Buch aus der Gegenwart, das mir die Adventszeit so richtig „versüßt“ hat, sowohl für die Sinne als auch für den Magen. Ich kann den „Christmas Cookie Club“ wirklich nur jedem Leser und jeder Leserin wärmstens empfehlen. Ihr werdet es nicht bereuen. Und übrigens: den Club gibt es auch im wahren Leben und die Autorin ist Mitglied eben dieser kleinen Vereinigung. Vieles aus ihrem Roman ist also dem wirklichen Leben entsprungen und macht ihn dadurch meiner Meinung nach noch liebenswerter.
 
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Geschrieben von Nati, am 12-11-2009 20:05,
10. Frauen-Freundschaften
Das Cover des Buches „Der Christmas Cookie Club“ fällt einem sofort ins Auge. Es ist in einem flammenden Orange gehalten und mit erhabenen Sternen und Keksen versehen. Beigefügt sind ein sternförmiges Lesezeichen und eine kleine Rezeptbroschüre von Dr. Oetker, in dem die Rezepte dem deutschen Geschmack angepasst wurden, da Marnie und ihre Freundinnen in den USA leben. 
 
Seit sechzehn Jahren trifft sich immer am ersten Montag im Dezember der Christmas Cookie Club bei Marnie, der ersten Cookie-Hexe. Zwölf Frauen im Alter zwischen 35 und 60 Jahren kommen zusammen, um zu feiern, zu erzählen und ihre selbstgebackenen Cookies auszutauschen. Jede backt dreizehn Dutzend Kekse, die an alle zwölf Frauen in originellen Verpackungen verteilt werden. Das dreizehnte Dutzend wird an das ansässige Hospiz gegeben. 
 
Über jede Cookie-Hexe gibt es ein Kapitel. Es beginnt mit ihrem Lieblings-Cookie-Rezept und dann erfährt man etwas über ihre Lebensgeschichte, ihre Probleme und ihre kleinen Geheimnisse. Manchmal ist das ganze Leben ein Geheimnis, bei anderen nur die Vergangenheit. Und dann gibt es Dinge, die man nur wenigen Menschen oder vielleicht sogar nur einem einzigen anvertrauen kann. Ein Teil der Frauen hat schon viel miteinander erlebt Scheidung, Tod, Kinder, Enkelkinder, Glück und Leid.  
 
Am Ende eines jeden Kapitels gibt es noch eine kleine informative Geschichte zu einer Cookie-Zutat wie zum Beispiel zum Zimt, zu Zucker und zu Backtriebmittel. 
 
Ein vielseitiges Buch: angenehme Geschichten, Weihnachtsrezepte und informative Abschnitte zu den Backzutaten. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam, ohne kitschig zu wirken und flüssig geschrieben. Die Cookie-Hexen wirken sehr lebendig und ihre Schicksale haben mich teilweise sehr berührt. Ein passender Frauenroman für die Vorweihnachtszeit und ein hervorragendes Geschenk für gute Freundinnen.
 
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Geschrieben von suse9, am 09-11-2009 09:01,
11. Alle haben sich lieb
Die erste Begegnung mit dem Buch war positiv. Das Cover ist erfrischend und passend zum Titel gestaltet. Obwohl als Taschenbuch gefertigt, macht es einen stabilen Eindruck und die Gefahr von Knicken im Buchrücken ist durch dessen abgerundeten Form gebannt. Der einzige kleine Wehrmutstropfen war die Dr. Oetker-Werbung. Es geht zwar ums Plätzchenbacken und somit liegt die Verbindung zu diesem Unternehmen nahe, aber ich mag keine Werbung an oder in Romanen. 
 
Der Christmas Cookie Club ist eine Gruppe von 12 Frauen - Freundinnen -, die sich jedes Jahr bei Marnie - der Cookie-Hexe - treffen. Dort tauschen sie Rezepte, Cookies und Erlebnisse aus. Die Idee finde ich sehr spannend und nachdem mir die Leseprobe bereits gefallen hatte, freute ich mich auf das Buch. Jedes Kapitel beginnt mit der Beschreibung einer für das Backen wichtigen Zutat sowie einem Rezept. Beides ist für backfreudige Leserinnen sehr interessant. Mein Backofen und ich sind nicht die besten Freunde, so überblätterte ich die entsprechenden Seiten und folgte nur den Geschichten der Frauen. 
 
Liebe, Kinder, Arbeit, Verrat, Freude und Schmerz wurden in den unterschiedlichsten Varianten präsentiert. Die Erlebnisse der Freundinnen waren sehr spannend, interessant und oft traurig. Hier lernte ich 12 Frauen kennen, die ihr Leben mal gut und mal schlecht meisterten. Sie konnten sich aber alle auf eins 100prozentig verlassen und das war die Freundschaft und die Hilfe der anderen 11. Und da begann für mich, das Buch etwas an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Ich kann mir nicht denken, dass 12 Frauen so harmonisch zusammenleben, denn sie treffen sich zwar nur einmal im Jahr alle, sind aber auch den Rest der Zeit füreinander da. Ich habe nicht gezählt, wie oft auf der Party gesagt wurde, dass sich alle so sehr lieben. Was so oft erwähnt wird, wetzt sich ab. Sicher ist es möglich, dass 2-3 Frauen eng befreundet sind - aber 12? Tut mir leid, das halte ich für ein zwar schönes aber doch für ein Märchen. Es gibt keinen Streit, Gezicke, Neid, Getratsche, kein böses Wort. Sorry liebe Frauen. Da ich selbst eine bin, darf ich es sagen, aber das gehört alles neben vielen guten Eigenschaften auch zu uns. Für mich gehören klare Wort zu einer Freundschaft dazu. Hier wird niemand auch nur andeutungsweise kritisiert. Mir ist das zu weich und unrealisitisch. 
 
Schade, aber für mich muss ein Buch stimmig sein, und das ist es dadurch nicht.
 
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Geschrieben von Tanja Asmus, am 08-11-2009 19:37,
12. Ein Highligt 2009
Ich habe jedes Jahr mein persönliches Highlight unter den Büchern die ich in einen Jahr lese.  
 
Bei dem Buch „ Der Christmas Cookie Club“ kann ich sagen das es für mich eines der schönsten Bücher war, welches ich 2009 gelesen habe. Zum einen weil es wunderbar zum Jahresausklang des Jahres passt und zum anderen weil der Schreibstil, die Liebe fast greifbar macht, die das Buch ausstrahlt. 
 
Marnie richtet jedes Jahr am ersten Montag im Dezember ein Treffen mit ihren Freundinnen aus. Den Christmas Cookie Club. Sinn ist es mit seinen Freundinnen zusammen zu sein und jede einzelne Freundin backt Kekse für die anderen. Eine extra Portion geht an ein Hospiz als Spende so dass dieses Treffen auch noch einen weiteren Sinn hat. Zu den Keksen werden einfallsreiche Verpackungen gewählt und jede Frau erzählt eine Geschichte zu den Keksen…. 
 
In diesem Roman wird jede einzelne Freundin vorgestellt und jede hat ihre eigene Geschichte. Es sind Geschichten die jede von uns schon gehört hat oder vielleicht selber durch gemacht hat. Es sind Frauen wie Du und ich. Das macht dieses Buch zu einen authentischen Werk und ich habe mich dazu gehörig gefühlt zu den Cookie Hexen. 
 
Man hat hier aber nicht nur einen tollen Roman vor Augen denn jedes Keksrezept wird am Anfang eines jeden Kapitels noch vorgestellt. Ich habe selber zwei Rezepte gestern nachgebacken und kann sagen sie schmecken himmlisch. Ein weiteres Highlight ist das nach jeder Geschichte noch mal auf die Zutat wie zb Zucker eingegangen wird und so eine kleine informative Geschichte jeweils entsteht. 
Dieses Buch eignet sich hervorragend als kleines Mitbringsel in der Weihnachtszeit und hoffentlich entstehen nach diesem amerikanischen Vorbild ganz viele neue Cookie Hexen in Deutschland. Denn wenn auch die Geschichten hier alle fiktiv sind so gibt es einen solchen Club unter Freundinnen tatsächlich. 
 
Ich wünsche mir so sehr das ich im nächsten Jahr wieder dabei sein kann und die Autorin weitere Rezepte und Geschichten für den Leser parat hat
 
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Geschrieben von hrafnaklukka, am 08-11-2009 14:28,
13. Friede-Freude-Eierkuchen!
Die Leseprobe zu „Der Christmas Cookie Club“ von Ann Pearlman hat mich sehr begeistert, und ich habe eine Geschichte über Familie, Liebe und Freundschaft zur Weihnachtszeit erwartet. Meine Erwartungen zu den Themen wurden zum größten Teil erfüllt, jedoch entsprach die Umsetzung nicht ganz meinen Vorstellungen.  
Marnie ist Vorsitzende des Cookie Clubs. Zwölf Frauen treffen sich jeden ersten Montag im Dezember, um ihre selbst gebackenen Cookies auszutauschen: jede backt dreizehn Dutzend, von denen zwölf Dutzend unter den Frauen verteilt werden und das dreizehnte einem Hospiz zur Verfügung gestellt wird. Doch viel wichtiger als dieses Austauschen von Plätzchen ist die langjährigen Freundschaften, die diese Frauen verbindet. 
Die Geschichte der diesjährigen Cookie Party wird von Oberhexe Marnie erzählt. Die hat in diesem Jahr ihre ganz eigenen Sorgen und Probleme: ihre ältere Tochter Sky, die schon mehrere Kinder verloren hat, ist wieder schwanger und bekommt just an diesem Tag das Ergebnis der genetischen Untersuchung. Ihre jüngere Tochter Tara ist ungeplant schwanger von ihrem Freund und steht kurz vor der Entbindung. Und auch die anderen Frauen haben keine leichte Zeit hinter sich, so feiert Charlene das erste Weihnachtsfest ohne ihren toten Sohn. So unterschiedlich wie die Freundinnen sind auch ihre Probleme: es geht um Sex, Gewalt in der Ehe, Tod, Affären, Adoption und Familie. Doch auf eines können sie sich verlassen: die Freundschaft und die Liebe, die sie an jedem ersten Montag im Dezember umgibt.  
 
Die Idee zu diesem Buch finde ich richtig gut, auch wenn sie nicht gerade neu ist. Aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig- aus der Geschichte hätte sich viel mehr heraus holen lassen: die Geschichte ist zwar unterhaltsam erzählt, hat aber insgesamt nicht genug Tiefgang um den Leser wirklich mit zu reissen. Dreh – und Angelpunkt des ganzen Buches ist Marnie, die Ich-Erzählerin, die anderen Cookie-Hexen stehen stellvertretend für ihre verschiedenen Lebensabschnitte, in denen sie die Freundschaften geknüpft hat. Man erfährt zwar viel über die einzelnen Personen, bleibt aber als Leser aussen vor und steckt nicht in der Geschichte. Mit den Figuren Hoffen und Bangen fehlt einfach, man liesst das Buch, mag die Geschichte, vergisst es aber schnell wieder. Und an manchen Stellen sind die Cookies einfach zu süß: die Probleme untereinander lösen sich einfach auf und am Ende ist alles Friede-Freude-Eierkuchen. Dafür lässt sich das Buch flüssig in einem Rutsch durchlesen. Ganz originell finde ich die Mitarbeit von Dr. Oetker: Die Rezepte am Anfang des jeweiligen Kapitels, und auch die Nahrungsmittelkunde über einzelne Zutaten wie zum Beispiel Mehl, Zimt und Zucker waren sehr informativ und entschädigt den Leser für die flache Handlung. „Der Christmas Cookie Club“ ist ein Buch, mit dem man sich in der Vorweihnachtszeit einen gemütlichen Nachmittag machen kann, in das man aber keine zu hohen Erwartungen stecken sollte.
 
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Geschrieben von blackrose, am 05-11-2009 21:50,
14. Perfekt zur Weihnachtszeit!
Ich liebe Bücher, in denen Rezepte abgedruckt sind. ich liebe Weihnachten. Ich liebe Cookies, selbstgemachte Plätzchen. Ich liebe Geschichten über Freundinnen.  
Schon allein das Cover lädt den Leser ein, das bunte Buch zu öffnen und es sich, im wahrsten Sinne des Wortes, schmecken zu lassen! 
Ich hatte große Erwartungen an das Buch - und sie wurden sogar übertroffen! 
 
Seit 16 Jahren treffen sich die 12 Cookie-Hexen jedes Jahr, immer am ersten Montag im Dezember, bei Marnie, der "Ur-Cookie-Hexe". Dort tauschen die Freundinnen ihre selbstgemachten und liebevoll verpackten Cookies untereinander aus, erzählen ihre Geschichte, was sie in dem letzten vergangenen Jahr erlebt haben, was sie bewegt hat. Sie essen, trinken, lachen, tanzen und weinen miteinander. Sie sind zwar das ganze Jahr über füreinander da, doch an diesem besonderen Abend treffen sie sich alle und genießen diesen Abend besonders. Denn hier müssen sie sich nicht verstellen, hier kann jede sie selbst sein. 
 
Erzählt wird aus Marnies Sicht, sie hat den Cookie-Club gegründet und sie weiß alles über jedes einzelne Cookie-Mitglied. Deshalb erzählt sie die Geschichte von jeder einzelnen, die in diesem Jahr Mitglied des Clubs ist. Denn die Mitglieder gehen und kommen - doch der größte Teil ist seit Anfang dabei. 
 
Viele der Frauen kennen sich schon seit Jugendzeiten, zusammen haben sie so vieles erlebt und haben so vieles durchgestanden. Ehen sind zerbrochen, Angehörige sind verstorben, es gab Streit, Neid, man bekam Kinder, schließlich Enkelkinder. Doch leider starb auch der eigene Sohn, die ungeborenen Enkelkinder. 
 
Es gibt nicht nur schöne Erfahrungen im Leben, dass wissen die Freundinnen genau. Denn jede von ihnen musste schon eine oder mehrere Krisen bewältigen und von neu anfangen. Doch sie hatten immer sich. Jede von ihnen kann auf die Hilfe der anderen zählen und das ist ein sehr starker Rückhalt. 
 
Die Autorin bringt die wahnsinnig starke Freundschaft der Frauen sehr gut rüber. Als Leser kann man sich wirklich in das Geschehen hineinversetzen, man ist selbst eine Cookie-Hexe, man lacht und weint mit ihnen, hörtt ihren Geschichten gebannt zu und spürt und schmeckt die verschiedenen, leckeren Plätzchen. Man sieht einfach alles in einem wundervollen Kopfkino vor sich. 
 
Ich denke, das macht das Buch, zusätzlich zu der wirklich bewegenden Geschichte, so einzigartig - man wird selbst Protagonist des Romans.  
 
"The Christmas Cookie-Club" ist ein Roman, der sich wirklich perfekt für die (Vor-)Weihnachtszeit eignet - am besten mit einem Stapel selbstgemachter Plätzchen neben sich.
 
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Geschrieben von Tista, am 31-10-2009 07:06,
15. Man nehme.....
...... einen heißen Kakao, viele leckere Weihnachtsplätzchen, ein gemütliches Sofa, eine warme Decke samt knisterndem Kamin und natürlich das Buch "Der Christmas Cookie Club" und schon wird ein dunkler, kalter Herbsttag zu einem strahlenden Erlebnis! 
 
Die Cookie-Hexen - zwölf Freundinnen seit langen Jahren - treffen sich jedes Jahr Anfang Dezember - das ist liebgewordene Tradition! Jede backt Cookies, verpackt sie in phantasievolle Umhüllungen und verschenkt diese dann an jede Einzelne aus der Runde. Und zu jeder Sorte Cookies gibt es eine Geschichte, die oft tiefe Einblicke in das Leben jeder einzelnen Cookie-Hexe erlaubt. Und zwischen diesen Geschichten erzählt die "Haupthexe", aus deren Sicht dieses Buch erzählt wird, wie die einzelnen Frauen sich untereinander verstehen, wie sie die Frauen kennen und schätzen gelernt hat und was diese Frauen in der Zeit alles erlebt haben! Wie sie zueinander halten und sich gegenseitig Kraft geben und Mut machen; dass es auch schon mal zu Zwistigkeiten und ernsthaften Zerwürfnissen kommen kann - aber die Freundschaft doch tief und ehrlich ist. Alle haben in ihrem Leben schon viel druchgemacht - sei es, dass ein Kind verstorben ist oder das erste Enkelkind tot geboren wurde. Oder die Frauen sich von ihren Partnern getrennt haben und nicht wissen, ob der anschließende Lebensgefährte vielleicht doch viel zu jung ist! Viele von ihnen waren bereits schwer krank oder nehmen Abschied von der Runde, weil sie aus beruflichen Gründen fortziehen müssen. Nichts ist den Frauen fremd und jedes Thema wird an dem Abend besprochen. 
 
Mir hat das Buch sehr gut gefallen - es ist eine leichte, anrührige und liebevoll geschriebene Geschichte. Die Erlebnisse der Frauen sind aus dem Leben gegriffen und könnten jeden treffen. Man lässt beim Lesen seiner Phantasie freien Lauf und kann mit den "Hexen" mitfühlen, sie bedauern, sich mit ihnen freuen und mit ihnen trauern. Die Personen sind rundweg sympathisch - Frauen wie Du und ich! 
 
Die Rezepte, die es vor jedem neuen Kapitel gibt, lesen sich sehr lecker und man riecht die Zutaten förmlich beim Lesen. Die Erklärungen zu verschiedenen Backzutaten sind zudem noch sehr lehrreich und das Cover des Buches ist erfrischend und macht aufmerksam auf das Buch!  
 
Ein toller Schmöker für gemütliche Stunden!
 
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Geschrieben von Tuppi, am 29-10-2009 12:59,
16. sinnlich
Jeden ersten Montag im Dezember trifft sich der Christmas Cookie Club. 12 Frauen bringen seit 16 Jahren 13 Dutzend selbst gebackene Plätzchen, je 1 Flasche Wein und etwas zu essen mit, sitzen zusammen und unterhalten sich. Die Plätzchen werden auf die 12 Freundinnen verteilt und die letzten Päckchen werden ins Hospitz gebracht, um Fremden eine Freude zu machen.  
 
Das Cover finde ich sehr ansprechend: in verschiedenen Orangetönen mit aufgesetzer Schrift und Ornamenten – ein tolles Gefühl bei Drüberstreichen. Es gibt 12 Kapitel: jedes ist einer der Mitglieder gewidmet, beginnt mit ihrem Plätzchen-Rezept und endet mit einer Information über eine Backzutat. Trotzdem ist es nicht abgehackt, sondern hat eine fortlaufende Handlung. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird einfühlsam aus Sicht von Marnie beschrieben. Ich bekam einen guten Einblick in das Leben der jeweiligen Frauen. 
 
Nach und nach kommen alle Cookie-Hexen zu Marnie. Diese macht sich Sorgen um ihre Tochter Sky, sie hatte bereits 3 Fehlgeburten und ist wieder schwanger. Charlene hat ihren Sohn durch einen Unfall verloren. Rosie würde alles dafür geben, schwanger zu werden. Juliet ist nach aussen gelassen, elegant und erfolgreich, aber in Wirklichkeit sehr unsicher. Laurie kann nicht schwanger werden und hat deshalb einen Säugling aus China adoptiert. Alice ist weggezogen und nur telefonisch dabei. Jeannies Vater hat eine Affäre mit ihrer besten Freundin angefangen. Allie hat eine Beziehung zu einem 30 Jahre jüngeren Mann. Sissys Sohn war im Knast und ist jetzt dabei Vater zu werden. Vera war früher eine abhängige Stripperin, die damit dem Missbrauch in ihrer Kindheit entkommen wollte. Tracy ist beruflich viel unterwegs und momentan auf Hawaii. Taylor wurde gerade von ihrem Mann verlassen und sitzt auf einem Berg Schulden. Diese Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft... 
 
Das Buch passt wunderbar in die trübe Vorweihnachtszeit und regt zum Nachdenken an. Freundschaft ist etwas wunderbares und unsagbar wichtig! Auch die Rezepte klingen lecker und machen Lust zum Nachbacken.
 
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Geschrieben von goat, am 28-10-2009 20:23,
17. Ein Buch für die Sinne
Ann Pearlman hat mit diesem Buch ein Werk für die Sinne geschaffen. Die gebundene Ausgabe hat ein Flexicover und somit schon mal ein angenehmes Gewicht - passend für ein paar gemütliche Stunden in der Badewanne. Das Cover ist mit ein paar Ornamenten verziert, die glänzen, wenn man das Buch ins Licht hält. Der warme Orangeton ist in diesem Fall sehr angenehm und ein echter Hingucker. Das Buch enthält ein Lesezeichen in Form eines Sterns mit Schweif. 
 
Die Aufmachung des Romans ist also schonmal gelungen. Der Inhalt steht dem in nichts nach. Es geht auf Weihnachten zu und das Buch heißt "Der Christmas Cookie Club" - also darf es ruhig ein wenig sentimental sein. Da der Club aus 12 Frauen besteht, enthält das Buch 12 Geschichten und jede einzelne ist ergreifend. Besonders herzbewegend war für mich die Geschichte von Charlene. Ich habe schon lange nicht mehr so weinen müssen beim lesen. 
 
Aufgelockert wird der Roman durch zwölf Cookie-Rezepte zum nachbacken. Somit kann man auch geschmacklich an der Runde teilhaben.  
 
In der Danksagung erwähnt Ann Pearlman, dass es diesen Cookie Club tatsächlich gibt. Viele Begebenheiten aus ihrem Leben sind in dieses Buch mit eingeflossen und ich denke, das hat ihren „liebevollen“ Schreibstil geprägt. Die Autorin hat mir mit ihrem Buch ein paar wundervolle Stunden beschert. Die 358 Seiten sind wie im Flug vergangen. Für dieses vorzeitige Weihnachtsgeschenk kann ich nur 5 Sterne vergeben und wünsche jedem Leser viel Spaß damit!
 
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Geschrieben von Everett, am 28-10-2009 11:15,
18. Frauen und ihre Geschichten
Was für eine schöne Idee. Jedes Jahr Anfang Dezember treffen sich die sogenannten Cookie-Hexen zur ihrem Christmas Cookie Club. Jede backt ganz besondere Kekse, verpackt sie schön, und die werden dann bei dem Treffen an alle verteilt. Ein Paket ist für ein Hospiz. Dabei erzählt jede Frau, was zu den Keksen, ihre Geschichte, über das das zurückliegende Jahr. 
Diese Frauen sind alle ganz unterschiedlich, doch verbindet sie alle Freundschaft, tiefes Verständnis. Sie erkennen ihre Stärken und ihre Schwächen, stehen dazu und zueinander. An diesem Abend wird gelacht und geweint, das Band der Freundschaft erneuert. 
Da ist Marnie, in deren Haus sich der Cookie Club trifft und mit deren Stimme alles erzählt wird. Sie hat ihren Mann durch Krebs verloren, ihren zweiten Partner verlassen und wagt sich nun in eine neue Beziehung. Eine ihrer Töchter ist eher ungewollt schwanger, die Andere wünscht sich schon seit Jahren ein Baby. Taylor wurde von ihrem Mann verlassen, hat Haus und Job verloren. Eine der Cookie-Hexen wird wegziehen, zwei haben sich zerstritten, eine ist ganz neu dabei und eine hat ihren Sohn verloren. 
So hat jede ihre Geschichte, ihr Drama, aber ihre Freude und Liebe. 
Nebenher gibt es schöne Cookie-Rezepte und kurze Einführungen in die Geschichte einiger Zutaten, wie Vanille, Ingwer, Zimt. 
 
Dieser Roman ist sehr schön geschrieben. Der Stil der Autorin, auch mit der Erzählsicht von Marnie, hat mir gut gefallen. Als Leser war an diesem Cookie-Abend mit dabei und fühlte die Atmosphäre. Gut gefallen hat mir auch, dass die Mitglieder des Cookie-Clubs aus allen Altersklassen kommen, mit verschiedenen sozialen Hintergründen. Es gibt keine Längen in der Erzählung und die Geschichten der Frauen wirken, trotz aller Schicksalsschläge, nie rührselig. Aber sie geben dem Leser irgendwie Mut, Kraft und Vertrauen. Vertrauen auf sich selbst und die Kraft von Freundschaft und Liebe. 
Als besondere Zugabe gefiel mir, dass es den Cookie Club wirklich gibt. 
Ein schönes Buch, nicht nur zur Vorweihnachtszeit, mit einem toll gestalteten Cover.
 
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Geschrieben von savonarola, am 25-10-2009 21:56,
19. Cookies are all around
Nach der Leseprobe war ich natürlich sehr neugierig wie die Geschichte weitergeht und ob dieser Roman mit meinem innerlich gemachten Vergleich mit der Buchreihe “Chickensoup for the Soul” standhalten könne. Was soll ich sagen: er konnte und wie!!  
Es fängt schon mit diesen „Kleinigkeiten“ wie der Einband an. Die Ornamente wie Sterne, Kipferl, Lebkuchen sind durch ein Relief leicht hervorgehoben und schmeichelt den Händen, weil der Umschlag ansonsten angenehm glatt ist. Auch die Farbgestaltung kommt sehr gefällig daher. Sie ist weihnachtlich ohne überladen und kitschig zu wirken. Das Orange, welches als Basisfarbe gewählt wurde schmeichelt den Augen. Die Leserin wird somit sowohl haptisch als auch visuell auf ansprechende Weise auf den Lesegenuss eingestimmt. 
Für mich ist das ein gelungener Coup, denn abgesehen von den Episoden der Protagonistinnen geht es vor allem um das Genießen um das Sinnliche beim zubereiten von Speisen in diesem konkreten Fall um das Backen der Weihnachtsplätzchen. Ann Pearlman führt die Leserin ganz behutsam in den Kreis der Cookie-Hexen ein. Im Prolog werden die Regeln des Cookie-Club dargelegt und erklärt. Gleich darauf folgt das erste Rezept … der als kleiner Türöffner wie ein Türchen am Adventskalender gleich Einlass verschafft und man sich augenblicklich mittendrin befindet, mitten in der Geschichte, im Heim der Protagonistin, die die sogenannte Bühne bereitet für das Treffen der Frauen. Sie ist die Gastgeberin der alljährlich wiederkehrenden Partys, die am 1. Montag im Dezember stattfinden. Wir sind nun dabei im Alltag von Marnie. Sie lässt uns an ihrer Gedankenwelt teilhaben und stellt uns nach und nach alle Protagonisten vor, sodass wir uns zu einem fast vollwertigen Mitglied des Clubs entwickeln. Wir dürfen uns mitfreuen, mitleiden, mit weinen und miterleben wie es den Frauen in ihren ganz persönlichen Kreis ihres Lebens erging und insbesondere im vergangenen Jahr ergeht.  
Jede Erzählepisode ist von einem Plätzchenrezept und einem kleinen aber feinen Kapitel über eine Zutat, die in dem Rezept zuvor eine wesentliche Rolle spielte, eingerahmt. Der Kreis wird also immer wieder geschlossen. Ein subtiles kleines Symbol für das um was es in dem Buch geht um den Kreis des Lebens mit allen seinen Höhen und Tiefen. Es geht um die Dinge, die im Leben wirklich wichtig sind, die das Leben lebenswert machen, sozusagen das Leben würzen so wie die Gewürze die Plätzchen würzen und zu etwas besonderen machen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Hilfsbereitschaft, Fürsorglichkeit und Respekt. Ich musste des Öfteren an die Liedzeile: „ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise“ denken. Diese kleine Geste etwas Selbstgemachtes, das mit Bedacht gewählt mit Liebe und guten Gedanken zubereitet wurde um dann liebevoll verpackt verschenkt zu werden, zieht auch weite Kreise wie man in der Geschichte erfahren kann. Der Autorin ist es wirklich eine „kreisrunde“ Geschichte gelungen mit vielen kleinen subtilen Tipps und Anregungen, die sich nicht nur auf das Nachbacken der Rezepte beschränken. Man bekommt Lust, die Vorweihnachtszeit im Kreise seiner Lieben zu verbringen, zu backen, sich mit Dingen zu verwöhnen, die Seele und Leib zusammenhalten und sich so langsam auf das Fest der Feste zuzubewegen. Weihnachten das Fest der Liebe, des Schenkens und des Teilens. 
Mein Fazit: ein wunderbares Buch zum Eintauchen, als Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit. Ich werde auf jeden Fall einige Rezepte versuchen nachzubacken und es auf jeden Fall weiterempfehlen.
 
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