In Todesangst PDF Drucken E-Mail
Durschnittliche Benutzerbewertung    (14 Stimmen)
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Autor/in: Linwood Barclay
ISBN-10: 3471350179
ISBN-13: 978-3471350171
Verlag: List
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 416
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Veröffentlicht in : , Krimi/Thriller
Schlüsselworte : linwoodbarclay
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Benutzerkommentare (14) RSS feed Kommentar
Geschrieben von KimVi, am 17-07-2010 19:03,
1. Spurlos verschwunden
Sydney Blakes Eltern sind geschieden. Normalerweise lebt Syd bei ihrer Mutter. Doch den Sommer verbringt sie bei ihrem Vater Tim. Im letzten Sommer begleitete sie den Vater sogar an dessen Arbeitsstelle, um sich dort in den Ferien etwas Geld zu verdienen. Die mittlerweile 17-Jährige hat sich in diesem Jahr allerdings für einen Ferienjob an der Rezeption eines Hotels entschieden. Trotz kleiner Reibereien haben Vater und Tochter eigentlich ein gutes Verhältnis zueinander. Doch eines Morgens verlässt Syd nach einem Streit um eine Versace-Sonnenbrille das Haus - Tim ahnt noch nicht, dass dies der Augenblick ist, in dem er seine Tochter zum letzten Mal sieht. Denn am Abend kehrt sie nicht zurück und an Sydneys vermeintlicher Arbeitsstelle hat noch nie jemand von ihr gehört. Tim wendet sich an die Polizei, doch trotzdem bleibt Syd spurlos verschwunden. Deshalb macht sich der verzweifelte Vater selbst auf die Suche und kommt dabei schnell zu der Erkenntnis, dass er Syd weniger gut kannte, als er immer dachte. Seine hartnäckigen Nachforschungen fördern einige Überraschungen zu Tage und bringen ihn selbst in große Gefahr.... 
 
Die Handlung ist in der Ich-Form aus der Sicht des Vaters geschrieben. Deshalb kann man seine Gedanken und Gefühle beim Verschwinden der Tochter und auch seine verzweifelten Versuche sie zu finden hautnah miterleben. 
 
Der flüssige Schreibstil erleichtert den Einstieg in das Geschehen und auch im weiteren Verlauf hatte ich keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Doch leider vermisse ich bei diesem Thriller das atemlose Spannungsgefühl, das ich eigentlich erwartet hatte. Denn die Handlung plätschert ohne große Spannungsmomente vor sich hin und beschreibt zunächst die Arbeits- und Lebenssituation des Autoverkäufers Tim. Der nun neben der Suche nach seiner Tochter, auch noch die Verkaufsquote seines Arbeitgebers zu erfüllen hat. Durch die Nebenstränge der Handlung und die sehr unterschiedlichen Protagonisten des Thrillers, die so für einige Wendungen sorgen, wird die Erzählung zwar nie langweilig - doch durch echte Spannung kann sie mich nicht überzeugen. Zwar nimmt das Buch im letzten Drittel in puncto Spannung an Fahrt auf, doch für meinen Geschmack ist das deutlich zu spät. 
 
Der Plot um ein verschwundenes Mädchen ist sicher nicht neu, doch gerade von Linwood Barclay hatte ich mir sehr viel mehr davon erhofft. Da Kriminalromane und Thriller zu meiner bevorzugten Leserichtung gehören, habe ich bereits unzählige Bücher aus diesem Genre gelesen und deshalb empfinde ich die ausgelegten Hinweise auch als zu offensichtlich, sodass mich die Auflösung letztendlich nicht überraschte. Im finalen Showdown überschlagen sich die Ereignisse und wirken auf mich dadurch unglaubwürdig und stark konstruiert. 
 
Ich habe bisher alle Thriller von Linwood Barclay gelesen. "Ohne ein Wort" wurde von mir sofort nach dem Erscheinungsdatum verschlungen und zum Lesen eine Nachtschicht eingelegt, da ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Dieser Debüt-Thriller erscheint mir bisher am besten gelungen. Denn schon "Dem Tode nah" konnte mich nicht mehr ganz so stark fesseln, da mir der spätere Täter schnell klar war. "In Todesangst" ist zwar wieder gewohnt flüssig geschrieben und lässt sich deshalb schnell lesen, doch hinter seinen Vorgängern bleibt es im Bereich Spannung deutlich zurück. Von Todesangst und Gänsehaut war ich jedenfalls weit entfernt.
 
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Geschrieben von anyways, am 18-03-2010 14:24,
2. In Todesangst
Der Albtraum jeder Eltern: Das einzige Kind verschwindet spurlos, und alles ist plötzlich anders, der Alltag geht weiter aber der Lebenswille ist ungemein geschwächt. 
 
Genau das passiert Tim, dessen 17jährige Tochter den Sommer über bei ihm verbringt. Tim setzt alles daran seine Tochter wieder zu finden, die anscheinend auch nicht ganz ehrlich mit den Angaben zu ihrem Ferienjob war. Aber sie bleibt verschwunden. Tim muss sich jetzt mit seiner Ex- Frau Susanne und deren Lebensgefährten Bob und dessen Sohn Evan arrangieren um ihren Verbleib aufzuklären. Besonders Evan scheint viele Dinge über Sydney zu wissen , die er anscheinend verschweigt.Auch Patty, Sydneys beste Freundin, verheimlicht viele Dinge. 
 
Seine Suche beginnt bei dem Hotel, an dessen Rezeption Sydney gearbeitet haben soll, doch niemand kennt sie dort. Merkwürdig ist auch, das sowohl Tims Haus und das Haus seiner Ex-Frau beobachtet werden. Als dann sein Haus auch noch völlig verwüstet wird, und man bei der anschliessenden Durchsuchung durch die Polizei , Kokain findet, nimmt dieser Thriller Fahrt auf. 
 
Fazit: 
 
Nachdem ich die ersten beiden Bücher des Autors gelesen habe, muß ich sagen, das dieses mir nicht ganz so gut gefällt.Die Geschichte dümpelt in der ersten Hälfte des Buches vor sich hin, lediglich auf den letzten 100 Seiten wird Spannung aufgebaut. Alles in allem ein solider Thriller mit einigen kleinen Schwächen.
 
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Geschrieben von Nati, am 29-01-2010 17:24,
3. Spurlos verschwunden
Tim und Susanne Blake leben getrennt. Die gemeinsame 17jährige Tochter Syd verbringt ihre Ferien bei ihrem Vater und jobbt in einem Hotel an der Rezeption. Dann geschieht das Unerklärbare, Syd verschwindet von einem Tag auf den anderen. Die Eltern sind krank vor Sorge. Tim pfeift auf seinen Job und begibt sich auf die Suche nach seiner Tochter. Er erkundigt sich bei ihrer Arbeitsstelle, doch im Hotel kennt sie keiner. Ihren Freunden hat sie nichts erzählt. Er richtet eine Website ein, verteilt Zettel mit ihrem Foto und befragt Ladeninhaber, die in der Nähe des Hotels ihr Geschäft haben. Keiner hat Syd gesehen. Doch dann kommt Tim selbst in Bedrängnis. Seine Wohnung wird verwüstet, jemand versteckt Drogen in seinem Haus, er stolpert über eine Leiche und entgeht knapp einem Anschlag auf sein Leben.  
 
Der Thriller ist mitreißend und spannend geschrieben. Die Gedanken und die Verzweiflung des Vaters kann man gut nach vollziehen, da der Autor die „Ich-Perspektive“ angewandt hat. Handelt es sich hier um eine Krise in der Vater-Tochter-Beziehung oder gibt es andere Gründe, die zu dem Verschwinden von Sydney geführt haben? 
 
Obwohl zwischendurch die Spannung etwas abflacht, da einige Passagen etwas sehr langatmig geschrieben sind, kommen immer wieder neue Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat, teilweise hatte ich Schwierigkeiten das Buch zur Seite zu legen. Bis zum Schluss stellt sich die Frage, findet Tim seine Tochter oder nicht. 
 
Linwood Barclay hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Der Autor ist für mich ein Garant für spannende Thriller.
 
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Geschrieben von stjerneskud, am 16-10-2009 12:27,
4. Ferienjob mit unerwarteten Folgen
Eines Abends kehrt die 17-jährige Sydney von ihrem Ferienjob in einem Hotel nicht mehr zurück. Dort will sie keiner gekannt haben, auch niemanden in den umliegenden Geschäften ist die junge Frau aufgefallen und es hat den Anschein, dass sich Sydney tagsüber ganz woanders aufgehalten hat. Ihr Vater Tim macht sich auf die Suche nach ihr, lässt eine Website einrichten und geht jedem Hinweis nach. Selber wird er mehr und mehr in die Geschichte hineingezogen, obwohl er nicht weiß, womit er es eigentlich zu tun hat. 
 
Nachdem ich mir von „Dem Tode nah“ schon mehr versprochen hatte und enttäuscht wurde, ging ich sehr skeptisch an diesen Thriller heran und in Zukunft sollte ich wirklich die Finger von Barclays Thrillern lassen. Sie sprechen mich nicht an und ich kann ihnen wenig abgewinnen. Der Schreibstil ist zwar so, dass ich in einem fort las und zum Ende der Geschichte gelangen wollte, aber ich empfand sie als mäßig spannend, mich riss sie nicht mit und für den Vater konnte ich wenig Mitgefühl empfinden. Von seiner Art her war mir der Vater nicht sympathisch. Die Szene in dem Autohaus kam mir wie in einem schlechten us-amerikanischen Film vor. Manches war zuviel des Guten und die Vorgehensweise der Verbrecher war mir stellenweise zu übertrieben. Für Sydneys Verschwinden hatte ich mit einem ganz anderen Grund gerechnet, der meiner Meinung nach „plausibler“ gewesen wäre. Die Beweggründe ihrer Freundin Patricia kann ich noch nachvollziehen, aber durch den der Verbrecher stoßen zwei Stränge aufeinander und dadurch wurde zu viel in diese Geschichte gepresst. Als ich das Buch nach dem Ende zur Seite legte, fragte ich mich, was mir jetzt da eigentlich aufgetischt worden war. Schleunigst sollte ich vergessen, was ich da gelesen habe und mich Geschichten zuwenden, die für mich einen Sinn ergeben und etwas zu sagen haben. 
 
Es ist kein Buch bei dem ich auch nur daran denken würde, es weiterzuempfehlen.
 
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Geschrieben von goldfischli, am 07-10-2009 22:15,
5. "In Todesangst" - Totaaal spannungsarm
Letzte Woche lieh mir eine Freundin "In Todesangst" mit den Worten "Totaaaal spannend, musst Du unbedingt lesen." Also nahm ich Linwood Barclays neustes Buch mit, um es am Wochenende zu lesen.  
 
Leser, die den Klappentext gelesen haben, erwartet in der ersten Hälfte nichts Überraschendes. Tim, Vater der 17-jährigen Sydney, ist seit längerem von Sydneys Mutter Susanne geschieden und arbeitet mehr oder minder erfolgreich als Autoverkäufer. Sydney verbringt die Sommerferien bei ihrem Vater und arbeitet in einem nahegelegenen Hotel. Susanne wohnt am anderen Ende der Stadt, zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten (pikanterweise einem selbständigen Autohändler) und dessen Sohn. Also alles ganz normal in unserer modernen Welt. Aber dann kommt Sydney eines Abends nicht nach Hause. Als er sie auch nicht über ihr Handy erreichen kann, versucht Tim es im Hotel. Aber dann endet die Normalität, weil seine Tochter anscheinend nie einen Fuß in das Gebäude gesetzt hat. Wo steckt seine Tochter? Die Polizei hingegen findet es nicht ungewöhnlich, dass eine 17-Jährige mal verschwindet und auch nicht, dass Tim selbst dahinter stecken könnte. 
 
Leider fand ich "In Todesangst" weder spannend noch interessant. Langweilig, konstruiert und teilweise sogar völlig abstrus sind eher die Worte, die mir dazu einfallen. Vor ein paar Jahren hätte ich es vielleicht gerne gelesen, aber inzwischen kann ich nicht mehr über so offensichtliche Schwächen beim Aufbau hinwegsehen. Die letzten beiden Kapitel sollten vermutlich ein furioses Finale sein, aber auf mich wirkten sie nur noch lächerlich. Tim selbst ist ein unauffälliger, fast langweiliger Mensch, der seine Tochter zwar liebt aber anscheinend überhaupt nicht kennt. Sydney bleibt durch ihre Abwesenheit fremd und die anderen Charaktere sind nicht so gut gezeichnet, wie ich es aus seinen anderen Büchern gewohnt bin. Auch das Verhalten der Polizei passte vielleicht zum Plot, war aber für mich sehr unglaubwürdig. 
 
Linwood Barclay kann bessere Bücher schreiben. Aber vielleicht sollte er sich für das nächste Buch eine andere Grundidee einfallen lassen und nicht wieder eine Geschichte um einen Jugendlichen und dessen Familie in den Mittelpunkt stellen. Hätte ich seine beiden anderen Bücher nicht schon gekannt, hätte ich "In Todesangst" nicht zu Ende gelesen. So hoffte ich 488 Seiten auf Besserung - leider vergeblich.
 
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Geschrieben von Bücherwürmchen, am 04-10-2009 12:46,
6. Durchschnittskost
„In Todesangst“ war mein erstes Buch von Linwood Barclay. Es hat mich gut unterhalten. Allerdings gab es auch einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben, weswegen als Fazit nur noch ein „durchschnittlich“ übrig bleibt. 
 
Die Ängste des Ich-Erzählers Tim Blake um seine verschwundene Tochter und seine Bemühungen, sie aufzuspüren, waren spannend geschildert, man litt und sorgte sich mit ihm. Der Roman war gut und flott zu lesen durch die einfache, direkte Schreibweise und eine Story nach bewährtem Muster, die immer wieder mit neuen Wendungen aufwartete. 
Nach einer spannenden Einleitung flachte die Erzählung im Mittelteil leider ziemlich ab. Beispielsweise war Tim zu sehr Autoverkäufer und ließ uns an seinem Berufsleben großzügig teilhaben, auch wenn das mit dem Verschwinden seiner Tochter nichts zu tun hatte. Da ich mich nicht für Autos interessiere, haben mich diese Passagen gelangweilt. 
Die Akteure blieben bis auf Tim selbst ziemlich blass und blutleer. 
Die Polizei ermittelte nur gegen Tim, was zwar die Spannung erhöhte, weil er auf sich alleine gestellt war und nicht auf die Unterstützung der Behörden zählen konnte. Nachvollziehbar war das allerdings nicht, denn Tim hatte sich nicht besonders verdächtig gemacht und die ziemlich dilettantisch wirkende Polizei ging anderen guten Spuren überhaupt nicht nach. Im letzten Drittel wurde die Story immer haarsträubender und konstruierter bis hin zum Schluss, bei dem sich plötzlich alle Randfiguren als Beteiligte mit teilweise fragwürdigen und nicht ganz nachvollziehbaren Motiven entpuppten. 
 
Unterm Strich kein wirklich schlechtes Buch, aber auch nichts Besonderes.
 
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Geschrieben von hrafnaklukka, am 03-10-2009 18:48,
7. Überraschung!
Nach „Dem Tode nah“ hatte ich eigentlich nicht so große Erwartungen in das Buch „In Todesangst“ gesteckt – und wurde wirklich positiv überrascht! Ein Thriller, der die Spannung Seite für Seite aufbaut, und wo die Handlung langsam Stück für Stück auseinander gedröselt wird wird und auf ein großartiges Finale hinaus läuft. Hauptprotagonist ist der Autoverkäufer Tim Blake. Tim steht nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens – sein Geschäft ist den Bach runter gegangen, seine Frau hat sich von ihm getrennt und dann verschwindet seine 17-jährige Tochter Sydney eines Tages spurlos.Keiner hat etwas von ihr gehört oder gesehen – der Sommer-Job hat scheinbar nie existiert, ihre besten Freunde Jeff und Patty haben auch nichts von ihr gehört. Die Polizei hält sie anfangs für eine typische Ausreißerin und überschlägt sich nicht gerade, um sie wieder zu finden, und so beginnt Tim selber, Nachforschungen anzustellen und gerät dabei in den Sog der Ereignisse, die er bald nicht mehr kontrollieren kann.  
Eigentlich ist es „nur“ ein 08-15-Thriller – aber bei „In Todesangst“ stimmt wirklich alles: flüssig geschrieben, spannende Handlung, gute Dialoge mit Witz, realistisch wirkende Protagonisten und ein überraschender Plot. Besonders gut dargestellt fand ich den anfangs etwas träge wirkenden Tim, als verzweifelten Vater auf der Suche nach der verschwundenen Tochter – der in dieser besonderen Situation plötzlich über sich hinaus wächst und nicht eher ruht, bis er Sydney gefunden und das Geheimnis gelöst hat. Punktabzug gibt es für die etwas an den Haaren herbei gezogene Verschwörung – auch der kleinste Nebendarsteller spielt seine Rolle in dem großen Komplott, das war für meinen Geschmack etwas zu viel des guten -das trübt die Spannung jedoch nicht im geringsten. Sehr positiv finde ich, das Barclay auch diesmal fast ganz ohne blutige Details ausgekommen ist – seine Horrorszenarien spielen sich – bis auf wenige Ausnahmen - eher auf der psychischen und nicht auf der physischen Ebene ab. Barclay hat das Rad nicht neu erfunden, die Grundidee hat es schon oft vorher gegeben – schwieriger Teenager, geschiedene Eltern, Patchwork-Family und falsche Freunde, aber die Umsetzung ist in diesem Fall wirklich sehr gut gelungen. Für Thriller-Fans mit normalen Ansprüchen wird das Buch sicher ein Lesegenuss sein, mir hat jedenfalls wirklich gut gefallen.
 
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Geschrieben von Smaz, am 26-09-2009 15:59,
8. Spannung, Spannung, Spannung: Braucht ei
"In Todesangst" ist ein Thriller, der seinen Namen verdient. Pure Spannung ab Mitte des Buches, zu Anfang plätscherte die Handlung mehr vor sich hin. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich hatte mir viel davon versprochen und bin keineswegs enttäuscht worden. Jederzeit fragt man sich, wie die Zusammenhänge sind und was als nächstes passiert. 
 
Interessant ist vor allem die etwas andere Erzählweise, denn hier ermittelt kein Kommissar - sondern der betroffene Vater. Anfangs etwas kühl und emotionslos, später werden seine Gefühle und Gedanken eher deutlich. Der Autor spielt hier meiner Meinung nach extrem gut mit dem geweckten Mitleid des Lesers, vor allem wenn der Vater mal wieder zum engen Kreise der Verdächtigen gehört. 
 
Die Story strotzt zwar nicht vor Realitätsnähe, die Charaktere und deren Verhalten dafür umso mehr. Dadurch fühlt man sich dem Geschehen näher und kann leichter mit den Protagonisten fühlen und denken. Gedanken und Handlung sind hierbei gut vermischt, der Schreibstil ist insgesamt sehr angenehm und stellt die Spannung gut heraus. 
 
Anfangs wird die Handlung vor allem von Nebenereignissen und Geschichten dominiert, was zwar auch interessant zu lesen ist, die Spannung aber dadurch keine Fahrt aufnehmen kann. Das ändert sich aber ab Mitte des Buches, und das war auch in etwa der Zeitpunkt, zu dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und direkt auslesen musste. 
 
Viele Hinweise und Puzzleteilchen, die mal weniger, mal mehr hilfreich sind, lassen den Leser immer schon miträtseln. Viele Verstrickungen und immer neue Erkenntnisse lassen die Zusammenhänge immer klarer werden, aber letztlich wird der Leser oft genug überrascht als dass die Story vorhersehbar wird. 
 
Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Buch, wobei man ab Mitte des Buches zu nichts anderem mehr kommen wird. Aber gerade dieses macht einen guten Thriller aus - er hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt.
 
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Geschrieben von Josie0412, am 24-09-2009 13:44,
9. In Todesangst
Die 17jährige Sydney, die bei ihrer Mutter lebt und die Sommermonate bei ihrem Vater verbringt ist mit einem Mal spurlos verschwunden.  
Die Mitarbeiter des Hotels, in dem sie angab zu arbeiten, scheinen sie nie gesehen zu haben. Wo mag sie stecken und warum ist sie verschwunden? 
 
Dieser Frage geht Tim, ihr Vater nach. Mehr oder weniger auf eigene Faust, da er meint, dass die Polizei nicht genug tut.  
Tim stellt schnell fest, dass sich Sydney anscheinend in irgendwelche dunklen Machenschaften verstrickt hat. Doch was hat sie damit zu tun und wer ist noch daran beteiligt? 
 
Fazit: Das Buch ist aus der Sichtweise von Tim geschrieben und lässt sich schnell und flüssig lesen. Manches Mal habe ich da gesessen und die Augen verdreht, weil ich dachte, dass das alles reichlich an den Haaren herbeigezogen ist. Trotzdem war es ein Pageturner, da ich immer sofort wissen wollte, wie es denn nun weitergeht und wer noch alles in diese Geschichte verstrickt ist. 
Das Buch kann leider nicht ganz mit den anderen Büchern von Linwood Barclay mithalten, bekommt aber trotzdem 4 Sterne von mir, da es einen neugierig macht und trotz aller Unwahrscheinlichkeiten eine gewisse Spannung erzeugt.
 
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Geschrieben von goat, am 23-09-2009 15:13,
10. Der Alptraum aller Eltern
Die 17jährige Sydney Blake, die nach der Scheidung ihrer Eltern bei ihrer Mutter lebt, jobbt in den Ferien normalerweise im Autohaus, in dem auch ihr Vater arbeitet. Doch in diesen Ferien ist alles anders: Syd hat sich einen neuen Job besorgt und kehrt eines abends von diesem nicht mehr heim. Ihr Vater Tim macht sich Vorwürfe, weil sie morgens im Streit auseinander gegangen sind.  
 
Als Tim das Hotel aufsucht, in dem sie gejobbt hat, will sie dort anscheinend keiner kennen. Die Gründe für Syds Verschwinden sind also unklar und als auch die Polizei keine wirklich heiße Spur hat, macht Tim sich auf die Suche nach seiner Tochter.  
 
Ab hier wird es dann leider nach einiger Zeit sehr unglaubwürdig. Der Schreibstil ist mit kurzen Sätzen und Kapiteln sehr einfach gehalten und zunächst plätschert die Handlung dahin, ohne dass großartig etwas passiert und dann legt Barclay auf einmal ein solches Tempo vor, dass er sich fast überschlägt.  
 
Der Schluss ist ein absoluter Showdown - ich kam mir vor wie im Actionfilm. Meiner Meinung nach ein wenig zu übertrieben. Ich habe mich zwar gut unterhalten gefühlt, aber an "Dem Tode nah", konnte dieser Roman leider nicht heranreichen. Deswegen gibt es diemal von mir auch nur vier Sterne!
 
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Geschrieben von Andrea Koßmann, am 22-09-2009 13:11,
11. Nicht ganz so gut wie seine Vorgänger
Meine Meinung: 
 
Nachdem ich von 'Ohne ein Wort' und 'Dem Tode nah' des Autors super begeistert war, konnte ich es nun kaum erwarten, endlich das neue Werk von Barclay zu lesen. Sehr gefreut habe ich mich übrigens, dass das Buch nun als gebundene Version erschienen ist. Mit einer dementsprechend hohen Erwartungshaltung geht man dann natürlich an einen neuen Thriller ran. 
 
Als die 17jährige Sydney eines Tages von ihrem Nebenjob nicht nach Hause kommt, gerät ihr alleinerziehender Vater Tim in Panik und versucht alles, dem Verschwinden auf die Spur zu kommen. Wissen ihre Freundinnen etwas über Sydney, von dem er keine Ahnung hat? Mit Hilfe eines Freundes schaltet er eine Homepage, die auf das Verschwinden des Teenagers aufmerksam machen soll und eines Tages bekommt er eine Mail mit einem Foto und einem wichtigen Hinweispunkt. Doch wird Tim seine Tochter nun in dem Ort wiederfinden, der ihm als Hinweis gegeben wurde? Und haben seine Ex-Frau, deren neuer Partner und dessen Sohn etwas mit der ganzen Sache zu tun? 
 
Fragen über Fragen, deren Antworten Tim nur sehr schleppend auf die Spur kommt. Macht er einen Schritt nach vorn, gerät er im nächsten Moment wieder zwei zurück.  
 
Während der Anfangsteil der Geschichte sehr spannend ist, wird der Mittelteil zwischendurch etwas langatmig, was aber nicht weiter stört, denn das Ende wird wieder genauso rasant, wie wir es von den beiden Vorgängern von Barclay gewohnt sind. Und es treten Wendungen und Erkenntnisse ein, mit denen ich nicht gerechnet hatte. 
 
Alles in allem hat mir die psychologische Seite dieses Buches sehr gut gefallen, jedoch kommt das Buch meiner Meinung nach nicht ganz an die Spannung der ersten beiden Bücher ran. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf ein weiteres Buch des Autors!
 
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Geschrieben von Everett, am 20-09-2009 21:33,
12. Was ist mit meiner Tochter?
Der Ich-Erzähler Tim ist angestellter Autoverkäufer, als Selbständiger scheiterte er und daraufhin auch seine Ehe. Seine Exfrau lebt mit einem Autohändler in derselben Stadt. Die gemeinsame, 17-jährige, Tochter Sidney ist während der Ferien bei Tim zu Besuch und hat in einem Hotel einen Ferienjob. Nach einem kleinen, morgendlichen Streit kommt Sidney nach der Arbeit nicht mehr nach Hause. Im Hotel kennt sie angeblich niemand. Tim macht sich alleine auf die Suche, wird nach und nach mit, für eine ganz normalen Vater, in unglaubliche Geschehnisse verwickelt. Selbst für die Polizei wird er verdächtig. Bis sich alles in einem finalen Showdown auflöst. 
Dieses war mein erstes Buch von Linwood Barclay. Überzeugt hat es mich nicht. Da ich eigentlich kein Thrillerfan bin, lasse ich mich aber gerne eines Besseren belehren. Dieses Buch hat es nicht so ganz geschafft. Für meine Verhältnisse habe ich zum durch lesen relativ lange gebraucht, da es mich nicht komplett fesseln konnte. 
Das Thema verspricht einiges an Spannung, die für mich aber nicht aufkam. Selbst der schreckliche Ge-fühlszustand, dass die eigene Tochter plötzlich spurlos verschwunden ist, konnte für mein Empfinden nicht gut beschrieben werden. Es tauchen relativ überraschende Wendungen auf, doch die Schilderungen lassen einen halt weiterlesen, nicht dass da eine besondere Anspannung aufkam. Für mich wirkte das Buch platt und lieblos geschrieben. Das Thema und die verschiedenen, ineinander greifenden Protagonisten versprechen eigentlich einen sehr interessanten Thriller, aber hier kommt es nicht wirklich rüber. Angst scheint in diesem Buch keiner so richtig zu haben. Bei der Umsetzung der Geschichte fehlt etwas entscheidendes, in die Tiefe gehendes, fesselndes. 
Nette Unterhaltung, manchmal gute Dialoge, aber nichts Herausragendes.
 
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Geschrieben von Tuppi, am 18-09-2009 08:34,
13. ein Genuß!
Sydney Blake lebt bei ihrer Mutter in Stratford und verbringt die Ferien bei ihrem Vater in Milford. Sie verabschiedet sich nach dem Frühstück, um zu ihrem Ferienjob in einem Hotel zu gehen. Als sie abends nicht nach Hause kommt, begibt sich der Vater auf die Suche – aber das Handy ist aus und im Hotel kennt sie niemand. Wo ist Syd? 
 
Das Buch hat angenehm dicke Seiten und eine etwas größere Schrift. Die Geschichte ist aus Sicht von Tim, dem Vater geschrieben und liest sich sehr gut. Ich habe mich schnell zurechtgefunden und konnte mir die einzelnen Personen gut vorstellen. Die Geschichte begann ganz harmlos und dann kam eine Überraschung nach der anderen... 
 
Die einzelnen Kapitel waren gut unterteilt und nicht zu lang. Die Entwicklungen waren teilweise überraschend und ich lag mit meinen Vermutungen völlig falsch. Ein wahnsinnig spannendes Buch mit einem irren Showdown! Es hat mich sehr gefesselt.
 
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Geschrieben von LilStar, am 14-09-2009 02:56,
14. Spannend, trotz zu hoher Erwartungen
Nachdem ich von Barclays ersten Werken "Ohne ein Wort" und "Dem Tode nah" schon sehr begeistert gewesen bin, musste ich natürlich "In Todesangst" auch sofort haben.  
Mit hohen Erwartungen bin ich an das Buch gegangen, aber schon die Ausgangssituation hat mich nicht so recht überzeugt:  
 
Die junge Sydney kommt eines Tages von ihrem Aushilfsjob nicht mehr nach Hause.  
 
Eine Geschichte, die wahrscheinlich schon hunderte von Malen so begonnen hat, nämlich mit einem verschundenen Kind. Aber okay, ich dachte mir, Barclay wäre ja nicht Barclay, wenn da noch etwas richtig gewaltiges hinterstecken würde. Zunächst einmal kommt es aber natürlich wie erwartet: 
 
Ihre verzweifelten Eltern begeben sich auf die Suche nach ihrer Tochter. 
 
Eigentlich vorwiegend ihr Vater, denn ihre Eltern sind geschieden. Dieser Konflikt zwischen den getrennten Eltern und dem neuen Mann der Mutter wird sehr schön dargestellt, wie ich fand. Die Auseinandersetzungen zwischen diesen Streithähnen waren recht realistisch.  
 
Und nun setzt halt typisch Barclay ein: 
 
Jeder, der irgendwie mal im Buch Erwähnung fand, ist nun in die Geschichte involviert. Das ist natürlich nicht so wirklich realistisch, aber man kann die Geschichte trotzdem gut mitverfolgen und hat Spaß an der Geschichte, die mal wieder erst zum Schluß, also ca. im letzten Drittel so richtig an Spannung und Tempo zulegt. Nicht, dass es vorher langweilig war, das auf keinen Fall, aber erst am Ende geht es dann wirklich zur Sache.  
 
Insgesamt konnte mich dieser dritte Barclay nicht so sehr begeistern wie die ersten beiden, aber die Erwartungen lagen auch sehr hoch und wenn man mal darüber hinweg sieht, dass die ganze Geschichte eigentlich ein wenig unrealistisch ist, dann ist auch dieses Buch wieder sehr lesenswert. 
 
Auf den nächsten Barclay freue ich mich auch schon, auch wenn meine Erwartungen dann wohl nicht mehr ganz so hoch sein werden wie es dieses Mal der Fall gewesen ist.
 
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