Innenarchitektin Clara erwischt ihren Lebensgefährten Paul in flagranti mit seiner Geliebten, im eigenen Haus, welches sie liebevoll eingerichtet hat. Um ihre Welt zu ordnen, nimmt sie den von ihrer Mutter spendierten einwöchigen Trip nach Mallorca gern wahr. Dort stößt sie schnell auf eine Gruppe von Frauen, die so ganz anders sind als sie. Als sie eine Anzeige auf einem Werbeplakat für Immobilien sieht, reift in ihr der Wunsch ihren Beruf auf der Insel auszuüben. Ihre neuen Freunde greifen ihr tatkräftig unter die Arme und auch eine neue Liebe scheint sich anzubahnen.
Ich habe diesen Roman während meines Urlaubs auf Mallorca gelesen und nur wegen der schönen Erinnerungen, die mich mit der Insel verbinden, bekommt er zwei Sterne. Die Lektüre dieses Buches ist sicher leicht, manchmal sogar witzig, aber sollte nicht allzu lang im Gedächtnis verbleiben.
Die Geschichte ist schlichtweg absolut unrealistisch. Weder passen die neuen Freundinnen zu Clara noch ist ihre plötzliche Wandlung nachzuvollziehen. Und erst recht kann man kaum glauben, wie sie an ihren Job kommt, wobei sie sich derart unbeholfen anstellt. Ohne die zahllosen Hilfsangebote von allen Seiten, die wie durch ein Wunder an sie herangetragen werden, hätte sie keinen Fuß in irgendeine Tür bekommen.
Die Liebesgeschichte zu Andrés vermag nicht zu überzeugen und Kriminalität wird mal einfach so als gegeben akzeptiert. Wer nicht weiter drüber nachdenkt, mag vielleicht Gefallen finden an dem Buch, wenn an einem Strandtag sonst nichts los ist, aber für einen frechen Frauenroman gibt es wirklich bessere Beispiele.
Carla erwischt Ihren Lebensgefährten und Vater ihrer 4jährigen Tochter Katie mit einer anderen in ihrem eigenen Ehebett, als sie zufällig mal früher nach Hause kommt. Nachdem sie sich von ihrem ersten Schock erholt hat und bei Ihrer Mutter Asyl gefunden hat, schenkt Mama ihr eine Woche Mallorca, um über zur Ruhe zu kommen und über ihre Zukunft nachzudenken. Dort lernt sie auch gleich am Anfang vier Frauen kennen, die sie ins eigentliche Leben (nämlich das des Normalsterblichen und nicht der Möchtegern-HighSociety) und den Boden der Tatsachen zurückholen. Auch Andrés tut sein übriges dazu. Sie lebt und atmet endlich wieder einmal auf. Und so fällt ihr dort praktisch ein Job als Innenarchitektin in den Schoß. Doch wie und wo soll ihr Leben und das von Katie in Zukunft weitergehen? Und eventuell mit wem? Gaby Hauptmann muß man einfach lieben. Einmal angefangen kann man ihre Bücher nur schwer zur Seite legen....
In Gaby Hauptmanns Roman "Rückflug zu verschenken" geht es um die Ehefrau und Mutter Clara, die in Mallorca ein neues Leben beginnt. Clara gehört mit ihrem Mann Paul zu der High Society Kölns, lebt in einer großen, von ihr liebevoll eingerichteten, Villa, braucht sich keine Sorgen um Finanzen machen, weil Paul arbeiten geht und schließlich hat sie ja gute Freunde und ein tolles Leben, oder nicht? Als Clara ihren Mann mit einer anderen erwischt und sie von ihren "Freunden" fallen gelassen wird, zerbricht ihre Welt. Sie zieht zu ihrer Mutter, die ihr eine Woche Urlaub in Mallorca schenkt. Dort beginnt sie ihr Leben neu zu ordnen, indem sie u.a. treue Freunde findet und wieder als Innenarchitektin arbeitet.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Ein personaler Erzähler, gibt nötige Informationen. Der Roman ist leicht zu lesen, spannend geschrieben und genau richtig für "Zwischendurch" oder einen Nachmittag im Bett.
Clara wird in ihrer Persönlichkeit, ihren Gedanken und Handeln gut und detailliert beschrieben. Es ist gut nachzuvollziehen, wie sie sich fühlt. Viele andere Charaktere sind auch gut und interessant geschildert. Etwas absurd ist, dass Clara genau die Menschen trifft, die ihr zum Erfolg verhelfen.
Das Thema ist ein ganz einfaches, oberflächliches. Clara merkt, dass sie sich zu sehr auf ihren Mann verlassen hat, nur eine Rolle erfüllt hat und nicht ernst genommen wurde. Mit dem Verlust ihres Ansehens und ihres Lebens, verliert sie auch ihre vielen Bekanntschaften und Freunde. Auf Mallorca findet sie, kitschiger- und absurderweise, gute Freunde, einen tollen, gutaussehenden, jungen und charmanten, später erfolgreichen Mann, der alle ihre Wünsche erfüllt. Alles in allem lebt Clara auf, erfüllt ihre Träume, lebt, stellt sich auf eigene Beine und hat prompt Erfolg, was das Ganze noch unglaubwürdiger macht. Das Geschehen in der Villa (der Schmuckraub und der Überfall), die Rolle der Maffia sind für mich unverständlich, passen aber zu der kitschigen Geschichte. Ich kann nicht glauben, dass es so einfach und schnell geht, soviel Geld aufeinmal zu machen. Das Cover passt gut zum Roman.
Insgesamt ist der Roman amüsant, witzig und spannend geschrieben. Die Geschichte ist oberflächlich, überraschend und kann nicht beeindrucken.
Inhalt: Clara hatte alles was sie sich wünschte: einen erfolgreichen Lebenspartner, eine kleine Tochter, ein schönes Haus und die Anerkennung der Kölner Society. Doch von einem auf den anderen Tag ist ihr unbesorgtes Leben vorbei. Ihr Lebensgefährte hat eine Affäre, sie zieht wieder bei ihrer Mutter ein und die Society gibt vor sie nicht zu kennen. Doch was ihr noch bleibt ist ihre kleine Tochter Katie und ihr Wunsch, für sie da zu sein. Claras Mutter schenkt ihrer Tochter erst einmal einen Urlaub auf der Insel Mallorca um auf andere Gedanken zu kommen. Von Luxus ist dort keine Spur, aber schon zu Beginn macht Clara die Bekanntschaft einer fröhlichen Frauengruppe, die ebenfalls aus dem Kölner Umland stammt. Der Urlaub ist gerettet und schon bald sind die Frauen unzertrennlich. Doch Clara will mehr als nur eine schöne Urlaubswoche. Dieser Urlaub soll auch den Grundstein legen für ihre neue Zukunft, sowohl beruflich als auch privat …
Meine Meinung: "Rückflug zu verschenken" ist eine typisch leichte Urlaubslektüre. Wenn man an dieses Buch daher nicht mit zu hohem Anspruch heran geht, wird man für einige Stunden gut unterhalten. Ich habe bisher noch keine anderen Bücher von Gaby Hauptmann gelesen und kann daher auch keine Vergleiche anstellen, ob es nun eins ihrer besseren Werke ist oder nicht. Aber für mich hat dieses Buch den Anspruch an einen leichten "Frauenroman" absolut erfüllt. Sollten sie in der nächsten Zeit einen Strandurlaub auf Mallorca oder einer anderen Ferieninsel planen, dann ist "Rückflug zu verschenken" auf jeden fall eine geeignete Strandlektüre. Allerdings darf man die Geschichte nicht allzu sehr hinterfragen, denn an wirklicher Realität ist hier nicht viel zu finden. Die Zufälle und Glückstreffer, die Clara landet, werden wohl kaum den Standard einer Auswanderungsgeschichte widerspiegeln. Die Sprache des Romans ist locker und teilweise humorvoll. So werden beispielsweise die kölschen Originaltöne je nach Kenntnisstand für Belustigung oder Unverständnis sorgen. Auch einige Klischees und Stereotypen kommen nicht zu kurz. Aber so wie Clara am richtigen Ort und zur richtigen Zeit ist, so gibt es eben auch für dieses Buch den richtigen Ort und die richtige Zeit. Das heißt für mich Sommer und Strand. Für ein Winterwochenende vor dem Kamin kann ich mir dann besser andere Bücher vorstellen.
Fazit: Für alle, die sich keine großen Gedanken machen um das „wie und warum“, sondern sich einfach mal berieseln lassen wollen.
Bisher habe ich noch nie ein Buch von Gaby Hauptmann gelesen und wollte es mit „Rückflug zu verschenken“ einfach mal ausprobieren wie mir diese Autorin und vor allem dieses Genre liegen. Nachdem Clara ihren Freund Paul mit einer anderen erwischt ist sie so geschockt, dass sie einfach nur noch weg will und daraufhin nach Mallorca flieht. Um ehrlich zu sein, viel von diesem Buch habe ich nicht erwartet und wurde in dieser Hinsicht auch nicht enttäuscht. Das Buch ist nett zu lesen und auch nicht wirklich anspruchsvoll. Das einzige was mich wirklich gestört hat, war die Absurdität der Geschichte und manche Begebenheiten, die so dermaßen an den Haaren herbeigezogen waren, dass ich mich des Öfteren über Gaby Hauptmanns Fantasie gewundert habe. Das Ende war dann wie alles andere nur noch übertrieben und total lächerlich! Kein Buch, das ich empfehlen könnte trotz einiger amüsanter und witziger Stellen.
Clara erwischt ihren Lebensgefährten mit einer anderen Frau im Bett. Unverzüglich verlässt sie das Haus und quartiert sich mit ihrer Tochter bei ihrer Mutter ein. Clara bekommt von ihrer Mutter einen einwöchigen Urlaub auf Mallorca spendiert, damit sie auf andere Gedanken kommen kann. Zunächst behagt ihr die Gegend nicht so, in der sie sich auf Mallorca wiederfindet, aber dann lernt sie Lizzy, Tina, Britta und Kitty kennen und freundet sich mit ihnen an. Auf einem Ausflug wird sie auf ein Plakat aufmerksam und ihr kommt die Idee sich als Innenarchitektin zu bewerben. Nun hat sie wieder ein Ziel vor Augen und legt den Grundstein um auf eigenen Füßen zu stehen.
Durch eine Leseprobe war ich neugierig auf den Roman geworden. Es war das erste Mal, dass ich etwas von Gaby Hauptmann gelesen habe. Als Pröbchen war es ganz nett und eignete sich gut für Zwischendurch, aber in nächster Zeit werde ich keine weiteren Romane von ihr folgen lassen. Ich bevorzuge anderes. Gut geschrieben ist die Geschichte – sie liest sich locker und leicht und es ist einfach ihr zu folgen. Ohne die Einteilung in Kapitel, konnte ich nur am Ende der Seite und an Absätzen eine Pause einlegen, aber ansonsten las ich in einem weiter fort und wollte auch gar nicht eher aufhören, bis ich das Buch zu Ende hatte.
Ein wenig an den Haaren herbeigezogen fand ich diese „angehauchte“ Kriminalgeschichte für Anfänger. Es war unschwer zu übersehen, dass Alain und Chantal Dreck am Stecken haben und es war übertrieben, dass Clara auch weiterhin mit ihnen zusammenarbeiten will. Auch dieses Klischee war ein wenig nervig, dass Artisten ihre Fähigkeiten zum Stehlen nutzen.
Für Mallorca-Urlauber mag es eine unterhaltsame Geschichte sein, aber allen anderen würde ich eine andere (Urlaubs-)Lektüre empfehlen.
Diese Buch von Gaby Hauptmann ist mein erstes von ihr und so war ich schon sehr gespannt was mich da erwartet. Anfangs dachte ich, das wird ein Abklatsch von einer anderen Autorin. Aber je weiter ich las, umso mehr merkte ich, das vieles einfach zu glatt lief und sich jede noch so schlimme Sache in was Gutes umwandeln lies. Ein modernes Märchen sozusagen! Und es gefiel mir immer besser. Es ist mal was ganz anderes, alles verläuft so, wie man es sich selbst für sich wünscht. Herrlich!
Das Buch liest sich flüssig und leicht, man muss nicht viel nachdenken, kann sich richtig mit der Geschichte treiben lassen. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin erzählt, in der Erzählform. Die Charaktere werden größtenteils zwar nur oberflächlich vorgestellt, man erfährt wenig von ihnen, aber das macht überhaupt nichts. Das Buch verliert dadurch absolut nichts an Reiz, im Gegenteil, so wirkt es eher wie ein echtes Märchen.
Was mich anfangs erst ziemlich störte, war die Sache mit den fehlenden Kapiteln. Es gibt nur Abschnitte, daran musste ich mich erst gewöhnen. Auch das abrupte Ende hat mich etwas enttäuscht. Es wurde zwar alles aufgeklärt und alles nimmt ein gutes Ende, aber mir persönlich gefällt so ein abrupter Schluss einfach nicht, weswegen es fast einen Stern abgezogen gegeben hätte. Ich schreibe "fast", da eine immer wieder aufkeimende Spannung in diesem "Urlaubsroman" für tolle Abwechslung sorgte und dem Buch somit noch das gewisse Etwas gab. Weswegen es von mir auch die volle Punktzahl gibt. 5 Sterne!
Clara kommt mit ihrer Tochter etwas früher nach Hause und findet Paul mit einer anderen im Bett. Sie nimmt ihre Tochter und zieht zu ihrer Mutter. Diese schenkt ihr eine Woche Arenal, um sich wieder zu finden. Auf Mallorca findet Clara 4 neue Freundinnen und einen Busfahrer. Kurzerhand beschließt sie, ihren Urlaub zu verlängern und sich in einem Immobilienbüro als Innenarchitektin zu bewerben.
Dies war mein erstes Buch von Gaby Hauptmann. Ihre ruhige und angenehme Art zu schreiben hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Charaktere wurden gut dargestellt und die Story war angenehm und witzig. Ein schönes Werk für gemütliche Balkonabende, einfach vom Alltag abschalten. Ein modernes Märchen mit einer ungewöhnlichen Hilfsbereitschaft und auch wenn es im wirklichen Leben nicht ganz so einfach ist, war es in diesem Buch so locker beschrieben daß es mir gefallen hat.
Dieses Buch erhält von mir volle 5 Sterne, da es wunderbar zu lesen war.
Gaby Hauptmanns neuestes Buch "Rückflug zu verschenken" hat ein schönes Sommercover: Sandstrand, Liegestühle, blaues Meer und blauer Himmel - eine schöne Postkartenidylle, leider ohne Sonne und leider nicht in Hochglanz - das wär's gewesen. Auf dem Cover ist doch tatsächlich ein Aufkleber "Bestseller". Dies hat mich einen Moment innehalten lassen, aber dann war mir klar, dass diese Auszeichnung kein Gütesiegel für literarische Qualität ist. Gaby Hauptmans Schreibstil ist locker, flockig, aber auch seicht und hohl. Clara, betrogen von ihrem Lebensabschnittsgefährten, erhält von ihrer Mutter eine Mallorcareise geschenkt: Hier soll sie entspannen und über ihre Zukunft nachdenken. In kürzester Zeit lernt sie vier Frauen kennen; mit ihnen erlebt sie wie auf einer Achterbahnfahrt die tollsten Abenteuer. Natürlich lernt Clara einen Millionär kennen (obwohl ich schon seit vielen Jahren nach einem suche, war mir bislang noch kein solcher Erfolg beschieden). Sie stellt sich bei einem Hausverkäufer vor - zwecks Job. Auch die neureichen Russen dürfen in diesem Buch nicht fehlen. Eine Erpressungsgeschichte bringt noch ein bisschen Spannung ins Handlungeschehen ... Charaktere und Handlungen sind oberflächlich und austauschbar. Ein Klischee folgt auf das nächste. Man gewinnt den Eindruck, dass Gaby Hauptmann mit Textbausteinen arbeitet: neue Personen, neue Handlungsorte, Liebesprobleme, harmloser Schluss - das ganze heftig gemixt, und - flupp - ist ein neues Buch entstanden ... Das Buch lässt sich schnell lesen, da man oft ahnt, wie die Handlung weitergeht. Dieses Buch ist für mich wegen seiner inhaltlichen Leere, wegen seiner Klischeehaftigkeit, wegen seiner völlig fehlenden Aussage fast ein Kulturschock. Aber sicher mögen viele andere Leserinnen dieses Buch, und es sei ihnen gegönnt. Da von diesem Buch keine Gefahr für die Menschheit ausgeht, schicke ich es auf die Reise: nach Mallorca und anderen Reisezielen ...
Dieses Buch beginnt zwar etwas kitschig, aber Frau muß ja auch zwischendurch mal etwas zum Entspannen lesen. Das ist wie ein Kaffee-Klatsch mit den besten Freundinnen und tut der Seele gut. Man kann mit der Protagonistin mitleiden und hofft, daß sie mit Hilfe der anderen Frauen, die sie im Urlaub kennenlernt, wieder neuen Lebensmut fasst. Allerdings stören mich nervige Kleinigkeiten, die nicht ins Bild passen wollen und soapartig ausgewalzt werden. Bspw. als die angeblich so tüchtige Geschäftsfrau zum Automieten keinen Führerschein mitnimmt und deswegen dreimal hin- und herhetzen muß!
Leider bleibt die Charakterisierung aller Personen so oberflächlich, daß sie allesamt farb- und leblos bleiben. Der hastige Erzählstil, der zum Schluß hin immer rasanter wird, erweckt den Eindruck, daß die Autorin es schnell hinter sich bringen wollte. Es gibt auch keine Kapitel und kaum Absätze, so daß die Augen bei dem immer gleichen Schriftbild schnell ermüden und die Lesefreude getrübt wird.
Abschließend gesagt ist es ein seichter, schnell zu lesender Frauenroman für zwischendurch, mit einer unrealistischen, schon oft verwendeten Handlung.
Das Buch beginnt mit einer nur allzu bekannten Handlung: Sie erwischt Ihn beim Fremdgehen und zieht mit der gemeinsamen Tochter aus um sich ein eigenes Leben aufzubauen. Dabei trifft Clara auf ein weiteres bekanntes Problem: das liebe Geld. Ihr Mann Paul ist zwar wohlhabend, aber da sie nicht verheiratet sind muss er für sie nicht aufkommen. Lediglich für die gemeinsame Tochter, aber das bringt nicht genug zum Leben ein. Clara muss sich also etwas überlegen, was aber gar nicht so einfach ist, denn aus ihrem Job ist sie schon jahrelang raus. Um endlich wieder einen klaren Gedanken fassen zu können spendiert ihre Mutter ihr einen Urlaub auf Mallorca.
Zunächst einmal fühlt sich Clara wenig wohl auf Mallorca, bis die das kölner Mädelsquartett Kitty, Britta, Lizzy und Tina trifft. Zwischen ihnen entwickelt sich eine dicke Freundschaft. Aber nicht nur zu diesen Mädels bekommt Clara einen guten Draht. Auch die Liebe hält eine Überraschung für sie parat und sie verliebt sich in Andrés. Aber nicht genug mit neuen guten Freundinnen und einem tollen Mann ... sie bekommt auf Mallorca auch noch die Chance auf einen gut bezahlten Job als Innenarchitektin. So ganz rund läuft es nicht, aber durch unzählige Zufälle klappt am Ende doch alles wie gewünscht ...
Ich habe es ja bereits angesprochen: In diesem Buch wimmelt es nur so von Zufällen. Nahezu alle Bekanntschaften die Clara und die vier Mädels auf der Insel machen sind ihnen sehr nützlich. Zu viel Zufall um noch realistisch zu sein würde ich sagen, aber das macht nicht wirklich etwas. Ich habe das Buch in der Sonne trotzdem sehr genossen, hab das Urlaubsfeeling gespürt und die Realität für einige Stunden von mir geschoben. Für meinen Geschmack hätte es allerdings noch ein paar mehr Worte zur Insel selbst geben können und dafür vielleicht ein paar Worte weniger über Klamotten, aber dann wäre das Klischee ja nicht erfüllt, dass man nach Mallorca hauptsächlich fährt um zu feiern und Spaß zu haben und eher weniger wegen Flora und Fauna.
Hauptmanns Schreibstil ist sehr einfach, aber flüssig, was einen noch viel schneller durch das Buch fliegen lässt. Insgesamt ein nettes Buch zum Abschalten für den Sommer.