Das Zeichen des Ketzers PDF Drucken E-Mail
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Autor/in: Sabine Wassermann
ISBN-10: 3499247178
ISBN-13: 978-3499247170
Verlag: Rowohlt Tb
Genre: Historischer Roman
Seitenanzahl: 544
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Veröffentlicht in : , Historische Romane
Schlüsselworte : sabinewassermann
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Benutzerkommentare (2) RSS feed Kommentar
Geschrieben von goat, am 17-01-2009 21:43,
1. uneingeschränkte Leseempfehlung von mir!
Ich liebe Bücher, die mich unserer Geschichte ein ganzes Stück näher bringen und spannend erzählt sind. Dieses geht nur, wenn eine Autorin wahre Begebenheiten ideenreich verpackt ohne trocken zu wirken. 
Diese Mischung beherrscht Sabine Wassermann perfekt. Mit "Das Zeichen des Ketzers" wurde ich bestens unterhalten und habe eine Menge dazulernen dürfen. 
 
Die Beschreibungen von Konstanz im Jahre 1415 haben mich in diese Zeit zurückversetzt und die Geschichte der beiden ungleichen Brüder Martin und Alban ging mir sehr nahe. Sie zeigt sehr deutlich auf, wie wichtig es ist, für Menschen einzustehen, die einem wichtig sind. Ob dies nun immer richtig erscheint und ob es auch immer wert ist, für seine Überzeugung notfalls zu sterben, sei dahingestellt. 
 
Die gute Recherche der Autorin ist vorbildlich. Ich habe das Mittelalter nach einigen spannenden Stunden nur ungern verlassen. Deshalb uneingeschränkte Leseempfehlung von mir!
 
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Geschrieben von Zabou1964, am 06-11-2008 00:01,
2. Gut recherchiert und spannend
Mit ihrem neusten historischen Roman entführte mich Sabine Wassermann nach Konstanz ins Jahr 1415. Dort fand zu dieser Zeit das Konstanzer Konzil statt, zu dem der Abt Rogatus mit Alban, einem Mönch, reisen will. Als Begleitschutz heuern sie den raubeinigen Ritter Martin von Thiersreuth, den Bruder Albans, an. Die beiden sind jedoch nicht in brüderlicher Liebe verbunden und könnten unterschiedlicher nicht sein. 
 
In Konstanz wird dem Reformator Johannes Hus der Prozess gemacht. Er soll ein Ketzer sein und deswegen droht ihm der Tod auf dem Scheiterhaufen. Alban ist seinen Lehren verbotenerweise zugetan, was sein Abt schamlos erpresserisch ausnutzt. Als Martin Alban schlagkräftig verteidigt, spitzt sich die Lage für die ungleichen Brüder zu. Sie müssen beide um ihr Leben bangen. 
 
Die äußerst bildhafte Sprache der Autorin hat mich wieder sehr beeindruckt. Ich konnte die Straßen, die Menschen und auch deren Handlungen vor meinem inneren Auge sehen. Einige Beschreibungen haben mir eine Gänsehaut verschafft, weil ich meinte, persönlich am Geschehen teilzunehmen. Rund um die historischen Fakten hat sie die Geschichte der Brüder Alban und Martin gewunden. Das Schicksal der beiden hat mich sehr bewegt und ich habe mit ihnen gebangt und gehofft.  
 
Auch über Jan Hus habe ich Dinge erfahren, die mir noch nicht bekannt waren. Sabine Wassermann hat sehr genau recherchiert und erklärt im Nachwort dem Leser, was Tatsache und was Fiktion ist. Am Ende des Buches befindet sich ebenfalls ein Verzeichnis der lateinischen und italienischen Zitate mit Übersetzungen, was ich sehr hilfreich finde. 
 
Fazit: Wer historisch gut recherchierte Romane mag, sollte sich von Sabine Wassermann ins Mittelalter entführen lassen!
 
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