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Autor/in: Stefan Fischer
ISBN-10: 3938882778
ISBN-13: 978-3938882771
Verlag: Lerato
Genre: Belletristik
Seitenanzahl: 180
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Die Leseprobe zu diesem Buch

Veröffentlicht in : , Belletristik
Schlüsselworte : stefanfischer
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Benutzerkommentare (4) RSS feed Kommentar
Geschrieben von Inga, am 02-11-2008 15:33,
1. Diese Rezi ist speziell für Stefan
Ich mach es heute mal persönlich. Denn ich denke, dies ist am aussagekräftigsten. 
 
 
Lieber Stefan! 
 
Ich duze Dich hier jetzt einfach, weil ich mich nach der Lektüre dieser Sammlung ganz eng mit Dir verbunden fühle. Schon in den ersten kleinen Geschichten habe ich nur gedacht: "Wie schafft einer es, genau das, was ich seit Jahren tief in mir sitzen habe, so einfach in Worte zu fassen?" 
Ich war wirklich verzweifelt, wie tiefe Einblicke man damit in MEINE Seele bekommt! 
Du hast mich wirklich mit vielen der Geschichten tief berührt, tief beeindruckt, nachhaltig getroffen. 
Natürlich habe ich auch herzhaft gelacht. Das war ja das schöne. Nicht nur die tiefen Gedanken, sondern der Mittelweg aus Witz und Romantik, aus Wortspielen und Ernsthaftigkeit, sind das, was den Leser dabei wirklich fesselt. 
 
Danke! 
 
 
 
Ja liebe Leser, genau das ging mir durch den Kopf. "Da ist jemand, der genauso denkt wie ich." Sehr komisch, wenn man sich fühlt, als sitze da ein Seelenverwandter. 
Stefan trifft es einfach. Aber man wird natürlich nicht nur mit seinen Gedanken konfrontiert, er erzählt auch einfach mal eine Geschichte. Meistens Geschichten von seinem Neffen. Und immer mit irgendeiner Moral oder mit einem Spruch seines Neffens, der sprachlos macht. 
 
Irgendwie ist es Unterhaltung pur. 
Bis jetzt, und es ist schon ein bischen her, dass ich es gelesen habe, habe ich es nicht geschafft, das Buch von meinem Nachttisch zu verbannen. Denn das Buch einfach im Regal verschwinden zu lassen, hätte für mich was von einer lieblosen Beerdigung. 
 
Ich fands einfach zu schön. ICH, die gar keine Kurzgeschichten mag und einen großen Bogen um Sammlungen macht. Normalerweise. 
Von diesem Autor nehme ich gerne noch eine 8)
 
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Geschrieben von LilStar, am 26-10-2008 15:50,
2. Lebensecht, emotional und witzig
In vielen kleinen Geschichten, die tatsächlich an einen Blog erinnern - oder auch an Tagebucheinträge - erzählt der Autor kleine Geschichten, Anekdoten, oder teilt seine Gedanken mit.  
 
Einige davon berühren und gehen zu Herzen, wie die Geschichten über die Suche und Sehnsucht nach Liebe oder der Schmerz des Verlusts eines Elternteils. Andere regen zum Nachdenken an, zB. wenn der Autor über den Sinn des Lebens philosophiert oder Tieren seine eigenen Worte in den Mund legt. Und wieder andere Geschichten brachten mich zum Lachen, denn jeder von uns kann sich vorstellen, welche witzigen Situationen man mit Freunden oder Arbeitskollegen erleben kann.  
 
Trotz dem die Einträge recht kurz sind, musste ich mir ab und an ein wenig Zeit nehmen um über das Gelesene nachzudenken und konnte mich in vieles wirklich gut reinversetzen. Schließlich schreibt Stefan Fischer über Gefühle und Sehnsüchte, die wir alle kennen und auch vielleicht so schon einmal gehabt haben und reflektiert Situationen aus seinem eigenen Leben und seiner Gedankenwelt, oftmals garniert mit ein wenig Sarkasmus, aber immer sehr menschlich und nah, selbst wenn es um so banale Dinge geht, wie tagträumen oder einkaufen.  
 
Ein sehr schönes und wohl auch persönliches Werk, welches ich bestimmt noch öfter zur Hand nehmen werden.
 
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Geschrieben von Rennie, am 16-08-2008 15:17,
3. Meine zukünftige kleine Lebensfibel
In einem Forumsthread habe ich von diesem Buch erfahren und die Begeisterung der User und Userinnen dort hat mich sehr neugierig darauf gemacht, so dass ich mir unbedingt selbst ein Bild machen wollte. 
 
Ganz so leicht ist das aber nicht, musste ich feststellen, denn da diese Sammlung von Kurzprosageschichten in einem recht kleinen Verlag erschienen ist, hat man in der Buchhandlung vor Ort schon so seine Probleme, da heranzukommen. Aber bei den Online-Buchhändlern oder dem Verlag selbst ist es zum Glück kein Problem und schon einen Tag nach meiner Bestellung hielt ich also Fischers „Werk“ in Händen. 
 
Ein ziemlich unscheinbares Büchlein und da nur 180 Seiten stark, eher ein „Heft“, als ein Buch – aber mit einem wahnsinnig geilen Cover. Das hat mich doch echt schon mal sehr positiv angesprochen. 
 
Also fing ich an zu lesen mit der ersten Erzählung „Liebe meines Lebens“ und legte es erst wieder aus der Hand nach der Episode „Preisanfrage“, dem letzten Kapitelchen. 
Das Buch hat mich doch tatsächlich dermaßen gefesselt, dass ich die Zeit um mich herum schier vergessen habe und was ich zu sagen habe, lässt sich am besten so ausdrücken: 
 
„Lieber Stefan, 
ich habe gelacht mit Dir, 
ich habe geweint mit Dir, 
ich habe gegrübelt mit Dir, 
und ich habe mich auch „zum Affen“ gemacht mit Dir. 
Manches, da bin ich ehrlich…das habe ich nicht ganz verstanden, 
aber das meiste hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und hin und wieder da kam es mir doch ach so bekannt vor.“ 
 
Dieses Buch wird auf keinen Fall in den „Weiten meines Bücherregals“ versinken, im Gegenteil, ich werde mir wohl immer mal wieder – je nach meinem „Gemütszustand“ – die eine oder andere Episode zur „Hilfe“ holen. An Tagen, an denen ich glücklich bin und auch an Tagen, an denen ich mich einfach ganz furchtbar scheußlich fühle. 
Das Büchlein wird mich bestimmt noch länger begleiten. 
 
„Kurzprosa“ heißt es so schön auf dem Cover des Buches. 
Ein einfacher Begriff für so viele zu Herzen gehende kleine Erzählungen eines jungen Mannes, eines Onkels, eines Kindes, eines besten Freundes, eines Gentlemens, eines Tausendsassas und – was mir am besten gefallen hat – eines einfachen Lausbuben aus der Nachbarschaft. 
 
„Wie das Leben so bloggt“ – ein absolut empfehlenswerter „Ratgeber“ für helle Stunden und dunkle Momente.
 
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Geschrieben von Tanja Asmus, am 07-08-2008 10:34,
4. Zum bloggen komisch & sentimental
Stefan Fischer ist back, und das sentimental, fantasiereich, bockig, satirisch. 
Nach seinen gelungenen Debütroman „Das Mondgeheimnis“ zeigt sich der junge Autor von seiner ganz privaten Seite. 
 
Nachdem das Word Wide Web mit sogenannten Blogs voll ist, kann man nun seinen Blog auch in Buchform lesen. 
Wie das Leben so bloggt, ist für alle Fans ( und ich bin einer) die mehr von den Autoren erfahren möchten, oder für neugierige Menschen die sowieso gerne andere Tagebücher inspizieren. ( Um nicht zu sagen neugierig sind)  
Aber auch für die Leser die erst einen Menschen kennenlernen möchten um dann einen Roman von diesen Autoren zu lesen. 
 
Wie der Grund auch aussehen mag um dieses Buch zu lesen, mit Wie das Leben so bloggt ist eine schöne und neue Form sich dem Leser vorzustellen und sehr interessant als Tagebucheinträge geschrieben. 
 
Stefan zeigt dem Leser große Vielseitigkeit seines Könnens  
 
Er zeigt uns seine sentimentalen Seiten, wo er immer noch nach seiner Prinzessin sucht, die er mit Romantik pur verwöhnen würde, er zeigt uns seinen schwarzen Humor indem er einen Mörder doch um Ruhe bittet in dem er eine Kriminalgeschichte zum Besten gibt. 
 
Er zeigt seine satirische Boshaftigkeit wie er seine Arbeitskollegen (und auch seine Familie) zur Weißglut treibt aber er zeigt auch eine sehr traurige Seite in dem er die Krebserkrankung und den Tod seiner geliebten Mutter dem Leser offenbart. Gerade bei diesen Beiträgen wo es um seine Mutter ging, war ich dem Autoren sehr nahe und man konnte den Schmerz fühlen und das wo so viele Jahre schon ins Land gezogen sind. 
 
Stefan Fischer hat einiges was vielen Autoren leider fehlt, eine blühende Fantasie! 
In vielen kleinen Geschichten sprüht er nur vor bunten Bildern und zeigt sich dem Leser dass in ihn ein lustiger wenn auch nachdenklicher Mensch steckt. Manchmal gespielt Böse gerade wenn es um seine Tiergeschichten im Blog geht. Aber gerade das macht das Buch äußerst amüsant, neben vielen ernsthaften Themen saukomische Geschichten zwischen drin zu lesen. 
 
Aufgefallen ist mir, das er ein wirklich inniges Verhältnis zu seiner Familie hat. Lernen wir doch Andreas den kleinen Neffen kennen (und lieben), seine durch geknallten Onkels (oder ist Stefan einfach nur wieder die Fantasie durchgegangen?) und einen Haufen Arbeitskollegen und Nachbarn. (Wie bitte halten diese das nur aus?) 
Ich habe oft das Gefühl gehabt, hier gehörst du dazu, man kennt die Menschen die Stefan seinen Weg begleiten. 
 
Schmunzeln musste ich über die Abnehmversuche, ob nun durch Hungern, Fahrradfahren oder wenigstens die guten Vorsätze. Aber auch wie seine Haarpracht nicht unbedingt zu seinen Vorstellungen passt macht ihn einfach nur sympatischer. Und Frau merkt das auch Männer aus kleinen Problemen riesen Elefanten machen. 
 
Man merkt gar nicht wie schnell man mit dem Buch durch ist und es hat mir leid getan, an dem Leben nicht mehr teilhaben zu können. Und das Ende ist eigentlich das einzige Manko was man ansprechen könnte. Es war für mich plötzlich aus, und mir hat dort einfach ein persönliches Nachwort gefehlt. Ich habe mich als Leser einfach verlassen gefühlt. Die Danksagung des Autoren wurde schon an Anfang des Buches gesetzt und hätte gut zum Schluss gepasst um mich vom Autoren (erst einmal) gedanklich verabschieden zu können. So wie der Autor uns in sein inneres schauen lassen hat, habe auch ich mich als Leser ihm geöffnet um ihn aufnehmen zu können. Daher war der Schluss einfach ein wenig für meinen Geschmack falsch gewählt. 
 
Aber die Leser die Stefan Fischer nun zum ersten mal begegnet sind, werden dafür mit der Leseprobe aus dem Werk „ Das Mondgeheimnis“ verwöhnt und hoffentlich auch neugierig gemacht! Es war für mich eines der Bücher die den Titel *Geheimtipp im Jahr 2007* verdient haben. 
 
 
In „Wie das Leben so bloggt“ das wieder im Lerato Verlag erschienen ist, mochte ich gerade die witzigen und vor allen fantasiereichen Geschichten und hoffe das sein nächstes Werk in diese Richtung gehen wird. 
Aber an meisten würde ich mich freuen wenn es in naher Zukunft einfach einen neuen Blog gibt, den ich als Leser verfolgen kann, um einfach ein Stück zu Stefans Lebensgeschichte zu gehören. 
 
In dem Sinne: 
Kaufen, entspannen und ein wenig neugierig sein ;-) 
Aber bitte auch nicht alles nachmachen, für Risiken und Nebenwirkungen haftet nämlich nicht der Buchhändler *gg
 
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