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Das Rätsel der Templer PDF Drucken E-Mail
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Autor/in: Martina André
ISBN-10: 3352007519
ISBN-13: 978-3352007514
Verlag: Rütten & Loening
Genre: Zeitreise
Seitenanzahl: 500
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Veröffentlicht in : , Zeitreise
Schlüsselworte : martinaandré
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Benutzerkommentare (2) RSS feed Kommentar
Geschrieben von Zabou1964, am 11-03-2009 21:16,
1. Spannend und gut recherchiert
Der Templer Gero von Breydenbach wird 1307 zu seinem Komtur gerufen. Er soll von Frankreich, wo die Templer verfolgt und vernichtet werden, in die deutschen Lande reisen und dort das „Haupt der Weisen“ retten. Mit ein paar Brüdern und seinem Knappen Mattis macht er sich auf den Weg, die feindlichen Krieger des französischen Königs immer auf den Fersen. Zu viert erreichen sie schließlich Geros Heimatort, doch kurz vor dem Ziel erscheint ein geheimnisvolles Licht und Gero und Mattis sind wie vom Erdboden verschluckt. 
 
Im Jahr 2004 forscht eine amerikanische Firma an dem Phänomen Zeitreise. Eines Abends gibt es einen Unfall. Das Forschungszentrum wird zerstört und zwei mittelalterliche Gestalten liegen in den Trümmern. Die Forscher Tom und Paul verstecken die beiden bei Toms Ex-Freundin Hannah. Gemeinsam mit ihren Gästen aus dem Mittelalter versucht sie in der Gegenwart das Haupt der Weisen aufzuspüren. Doch auch hier werden Gero und Mattis verfolgt: Die amerikanischen Auftraggeber der Forschung sind hinter ihnen her. 
 
Martina André hat in diesem Buch zwei Genre vereint: Zum einen ist das Rätsel der Templer ein historischer Roman, der bis ins kleinste Detail recherchiert wurde und mir das Mittelalter und vor allem die Templer sehr nahe brachte. Zum anderen ist dies ein Zeitreise- und somit Fantasy-Roman. Die verschiedenen Zeiten und die Sprünge zwischen Mittelalter und Gegenwart sind gekonnt beschrieben. Die Art und Weise, wie die Gäste aus der Vergangenheit mit unseren Errungenschaft konfrontiert werden, hat die Autorin pointiert und witzig dargestellt. Gleichzeitig werden aber auch die Probleme, die eine solche Zeitreise mit sich bringt, nicht vernachlässigt. Die Spannung kommt an keiner Stelle des immerhin 759 Seiten starken Buches zu kurz. 
 
Die verschiedenen Zeitebenen werden am Anfang jedes Kapitels benannt, so dass ich immer wusste, wo und in welcher Zeit ich mich befand. Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind immer an der richtigen Stelle, ich verlor nie den Faden durch unlogische oder unpassende Sprünge.  
 
Was ich an Martina Andrés Büchern besonders mag, ist ihre Genauigkeit und ihre Liebe zum Detail. Sie recherchiert gründlich und hat in diesem Buch sogar z.B. die Mondphasen in den verschiedenen Zeiten und die Essensgewohnheiten der Templer im Mittelalter beachtet.  
 
Ich hatte das Glück, das Buch mit ihr gemeinsam in einer Leserunde zu lesen. 
 
Fazit: Dieser Roman vereint historische mit phantastischen Elementen. Er hat mich zum Lachen, Weinen und Mitfiebern gebracht. Ich empfehle „Das Rätsel der Templer“ uneingeschränkt. Ein fesselnder Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte.
 
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Geschrieben von Krimikatze, am 28-06-2008 19:41,
2. Ein geniales Buch
Zur Autorin: 
Martina André, Jahrgang 1964, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz. 
Im Aufbau Taschenbuch Verlag erschien von ihr bisher der Mystery-Thriller Die Gegenpäpstin
 
Zum Buch: 
Im Jahr 1156 bringt der Grossmeister der Templer einen geheimnisvollen Gegenstand aus Jerusalem nach Südfrankreich. Dieses Artefakt sorgt dafür, dass der Orden zu unermesslichem Reichtum gelangt. 
 
Als 150 Jahre später der Orden verboten und verfolgt wird, soll Gero von Breydenbach dieses sogenannte Haupt der Weisheit nach Deutschland bringen, um so den Untergang des Ordens zu verhindern. Zusammen mit ein paar Getreuen macht er sich auf den Weg. Eine wahrhaft phantastische Reise beginnt, denn plötzlich findet Gero sich in einer anderen Zeit wieder - in einem Dorf in der Eifel im Jahr 2004. 
 
Eigene Meinung: 
Heute habe ich dieses geniale Buch zu Ende gelesen. 
 
Es beginnt im Jahr 1307, kurz vor dem 13. Oktober. Hier soll eine auserwählte Gruppe von Tempelrittern sich auf den Weg machen, um ein geheimnisvolles Artefakt zu suchen und mit diesem den Fortbestand des Templerordens zu sichern. Philipp IV von Franzien ist nämlich dabei die Angehörigen des Ordens zu verfolgen, zu foltern und zu töten. Er möchte selbst in den Besitz von diesem "Haupt der Weisheit" gelangen, bei dem niemand genau zu wissen scheint, was es ist und was es bewirken kann. 
 
Gleichzeitig spielt die Geschichte im Jahr 2004 auf der US-Airbase Spangdahlem in der Eifel.  
Hier wurde unter strengster Geheimhaltung eine Vorrichtung erbaut, welche es ermöglicht Objekte aus der Vergangenheit zu teleportieren. Professor Hagen hat sich einen Plan ausgedacht und möchte einen Menschen aus dem Mittelalter ins Jahr 2004 bringen. Da er das aber ohne Genehmigung des US-Präsidenten nicht darf, hat er die Anlage so manipuliert, dass die beiden diensthabenden Forscher die Schuld an diesem Manöver trifft.  
Und sein Plan geht auf, allerdings nicht ohne erhebliche materielle Verluste. Was heissen soll, die ganze Anlage fliegt quasi in die Luft. Ein Stromausfall, bis über die Grenzen hinweg ist die Folge (den Stromausfall gab es wirklich). Im Schutze der Dunkelheit und des allgemeinen Durcheinanders gelingt es den beiden „Sündenböcken“ Tom und Paul einen Tempelritter und seinen Knappen von der Anlage zu entfernen und erstmal vor Hagen in Sicherheit zu bringen.  
 
Man kann sich ja vorstellen, dass es für Menschen aus dem Mittelalter nicht besonders leicht ist, sich in der heutigen Zeit zurecht zu finden, so dass da ein paar Probleme auftauchen. 
 
Aber ich will hier nicht die ganze Geschichte erzählen.  
 
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zu letzten Seite voll in seinen Bann gezogen. Die Zeitsprünge zwischen den Jahren 1307 und 2004 hat die Autorin auf eine geniale Art und Weise hinbekommen. Ich habe zu keinem Moment den Faden verloren, dass ich mich hätte fragen müssen "Häh? Wo sind wir denn nu?" 
 
Am Anfang des Buches sind einige Dialoge auf Mittelhochdeutsch gehalten und auch das hat mich überhaupt nicht gestört. Es hat viel zur Authentizität der Geschichte beigetragen und ich finde Mittelhochdeutsch kann man auch heute noch verstehen. Man muss halt ein klein wenig aufmerksamer lesen.  
 
Alles in allem ein herrliches Buch. Aber: schwere Kost weil man kann es seeehr schwer aus der Hand legen, wenn man erstmal in der Geschichte drin ist ;) Ausserdem haben 759 Seiten auch ihr Gewicht lol (Es wiegt +/- 950 g) 
 
Da ich die Eifel auch ein wenig kenne, hat das Buch grösstenteils vor meiner Haustür gespielt, was noch ein zusätzlicher Leckerbissen beim Lesen war.  
Ich denke ich muss da mal auf Burgenbesichtigung gehen.
 
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