Start arrow Autorenvitas arrow Brown, Dan

Brown, Dan PDF Drucken E-Mail

Dan Brown, der Sohn eines mehrfach ausgezeichneten Mathematiklehrers und einer Kirchenmusikerin, besuchte zunächst das Phillips-Exeter-Academy-Gymnasium. Nach seinem Abschluss im Jahre 1982 unternahm er eine erste längere Reise nach Spanien, bevor er sich am Amherst College für die Hauptfächer Englisch und Spanisch einschrieb. Er wurde Mitglied im Chor, mit dem er im darauf folgenden Jahr eine mehrmonatige Welttournee unternahm, die ihn durch vierzehn Länder führte. Später unterbrach er sein Studium am Amherst College, um an der Universität Sevilla zwei Semester Kunstgeschichte zu studieren. Dort kam er nach eigenen Angaben zum ersten Mal mit der Theorie in
Berührung, Leonardo da Vinci habe geheime Botschaften in seinen Werken versteckt.


Dan Browns literarische Idole sind seit einher John Steinbeck, Robert Ludlum und Shakespeare. John Steinbeck bewunderte er schon immer für seine kunstfertigen Beschreibungen der Handlungen und Personen. Aber auch die anderen beiden Schriftsteller beeindruckten und beeinflussten auch stark seinen späteren Schreibstil.


Um seinen Lebensunterhalt zu sichern, nahm Brown einen Job als Englischlehrer an seinem früheren Gymnasium und einen Zweitjob als Spanischlehrer in Hampton Falls an. Unter dem Pseudonym Danielle Brown veröffentlichte Dan Brown 1995 den schmalen, humorvollen Band 187 Men to Avoid: A Survival Guide for the Romantically Frustrated Woman („187 Männer, um die Sie einen Bogen machen sollten: Ein Überlebens-Handbuch für die in Liebesdingen hoffnungslos ernüchterte Frau“). Das Bändchen kam über eine erste kleine Auflage nicht hinaus.

Überraschend an Browns Erfolg schien von Anfang an, dass er sich binnen weniger Jahre zum Auflagenmillionär entwickelte, obwohl er im öffentlichen Leben und der Literaturszene zuvor kaum in Erscheinung getreten war. Als entscheidend für seinen Erfolg wurde gewertet, dass er von mit verschwörungstheoretischen Ansätzen verwobenen historischen Fakten einen Bezug zu aktuellen Fragestellungen herzustellen versuchte, um – wie behauptet wurde – einfache Antworten auf komplizierte Fragen zu geben.



Browns Werke wurden von der Literaturkritik mehrheitlich als Unterhaltungsliteratur qualifiziert. So hieß es, er schreibe Bücher „mit historischem Laderaum und kleinem Bildungserlebnis“ Der US-amerikanische Schriftsteller Jeffrey Eugenides beschrieb in einem Interview die Arbeit von Autoren wie Brown als die Suche nach einem „Grundmuster, nach dem sie alle ihre Bücher aufbauen. Sie stopfen einfach neue Inhalte hinein, aber das Muster bleibt immer gleich.“Illuminati wurde unter anderem als „am Reißbrett entworfener und dort selbst ziemlich hölzern abgearbeiteter Parforce-Ritt durch römische Verliese“ bezeichnet. Man attestierte Brown in Sakrileg einen „atemlos zwanghafte[n] Prosastil, der sich entlang der Handlung in einer geradezu waghalsigen Geschwindigkeit bewegt.“

Literarische Fertigkeiten seien „in diesem Roman nur rudimentär zu erkennen, von Charakterstudien und Problemen der Dialogführung lässt der Autor sich nicht belasten.“ Ungeachtet dieser Einschätzungen erfreuen sich Browns Bücher größter Beliebtheit.

 

Seine Werke

  • Diabolus
  • Illuminati
  • Meteor
  • Sakrileg

Homepage :  http://www.danbrown.com/

 
< Zurück   Weiter >

Mehr von diesem Autor

Rezensionsstatistik

Samstag, 31. Juli 2010 12:15
In unserer Datenbank befinden sich insgesamt 7.530 Rezensionen zu 4.985 Buchtitel, 198 Buchbesprechungen wurden bereits im laufenden Monat eingereicht.
© 2010 Rezensenten.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.