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Wummelies Suche nach ihrer Familie geht weiter. Diesmal treibt sie auf einem anderen Fluss dahin, bis sie zu einem Steg gelangt, von dem aus sie zu einer Stadt gehen möchte, um einzukaufen. Stattdessen findet sie aber zuerst ein aus dem Nest gefallenes Vogelküken und schließt dann Bekanntschaft mit Marlene. Das Mädchen ist blind und wird von seinem Vater sowie fernsehsüchtiger Kindermädchen wie ein empfindlicher Schatz gehütet. Marlene darf nie spazieren gehen, muss sich immer im Haus und dem Garten aufhalten, der ihr vertraut ist; von Tieren hat sie sich fernzuhalten, die könnten ja mit Bakterien verseucht sein! Und Marlenes Wunschtraum, an einem Blindenvorlesewettbewerb in Paris teilzunehmen, wird vehement blockiert. Da kommt Wummelie gerade noch zur rechten Zeit! Mit ihrer ganz eigenen Magie des festen Glaubens sorgt sie dafür, dass Marlene für einige Tage unbeaufsichtigt ist und ‚entführt’ sie auf ihr Hausboot – einmal das wahre Leben kosten, bitte! Und so erfährt Marlene den Geschmack von Farben, den Duft des Flusses und die Wärme von Freundschaft …, aber was, wenn der Vater nach Hause kommt?
Im 2. Band ist Wummelie nicht ganz so ‚weise’. Es gibt zwar weniger Phantasie sprühende Abenteuer, dafür wirkt das seltsame kleine Mädchen vom Volk der Bootsleute natürlich und damit glaubwürdiger. Die Geschichte an sich ist zwar weder neu noch überraschend, das Ende sehr glücklich, das passt aber gut zum Alter der Leser, die hier angesprochen werden sollen. Eine Fortsetzung also, die den Einstieg übertreffen konnte! „Wummelies wunderbare Welt“ eignet sich für Jungen und Mädchen ab etwa 9 Jahren. (alea)