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Geschrieben von stjerneskud, am 21-05-2009 16:33,
1. Aus dem Ruder gelaufen
Aus einer fixen Idee wird Realität und die Brüder Kris und Wolf gründen zusammen mit Frauke und Tamara eine Agentur, um sich im Namen ihrer Klienten bei anderen zu entschuldigen. In den Jahren nach dem Abitur stehen die vier mehr auf der Schatten- als auf der Sonnenseite des Lebens und als die Geschäftsidee innerhalb kürzester Zeit zu einem Erfolg wird, wollen sie daran festhalten. Das Blatt wendet sich als Wolf bei einem auszuführenden Auftrag eine Frau ermordet in einer Wohnung auffindet. 
 
Vor „Sorry“ hatte ich weder von Zoran Drvenkar gehört noch etwas von ihm gelesen und das erste Kapitel – genauso gut könnte es auch als Prolog betitelt werden – sprach mich nicht an und reizte mich auch nicht den Thriller lesen zu wollen. Der Schreibstil tat sein übriges und sagte mir nicht zu. Anfangs tat ich mich auch schwer damit, aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ging es besser. Einfach zu lesen ist er nicht und er verlangt einem einiges ab. Dennoch bin ich froh darüber durchgehalten zu haben, denn es lohnte sich Bekanntschaft mit diesem Thriller zu machen.  
 
Es gibt keinen chronologischen Ablauf, sondern die Kapitel sind mit dazwischen, danach, davor und Du, Kris, Tamara, Wolf, Frauke, Der Mann, der nicht da war überschrieben und es wird hin und her gesprungen. Die Geschichte an sich hat mich nicht überzeugt, denn es gehört doch einiges dazu für jemanden den man weder kennt noch einen Bezug zu ihm hat eine Leiche zu entsorgen, nur weil es dem Unternehmen schaden könnte. Und die Selbstjustiz bringt eine Lawine ins Rollen, die nur Chaos und sinnloses Töten mit sich bringt. Ansonsten ist die Geschichte wirklich toll geschrieben, denn es ist nicht einfach bei dem davor, dahinter und den verschiedenen Personen den Überblick zu behalten und sie zu einem Ende zu bringen, ohne Fragen offen zu lassen.  
 
Weiterempfehlen würde ich den Thriller trotzdem nicht.
 
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