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100 Meisterwerke der Literatur PDF Drucken E-Mail
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Autor/in: Titus Ackermann
ISBN-10: 377043269X
ISBN-13: 978-3770432691
Verlag: Ehapa Comic
Genre: Comic
Seitenanzahl: 112
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Veröffentlicht in : , Comic/Manga/Manhwa
Schlüsselworte : titusackermann
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Geschrieben von Christel Scheja, am 02-11-2009 19:19,
1. innovative & experimentelle Comic-Kunst
„Moga Mobo“ ist das größte und älteste Comic-(umsonst)-Magazin im deutschsprachigen Raum. Es erscheint seit 1994, und es sind inzwischen mehr als 100 Hefte mit über 2300 Comicseiten erschienen. Das Heft zeichnet sich vor allem durch seine innovativen und ungewöhnlichen Geschichten aus. 
Ehapa präsentiert nun den bereits 2001 bei „Moga Mobo“ erschienenen Band „100 Meisterwerke der Weltliteratur“, damit sich mehr Leser ein Bild davon machen können. 
 
Genau so viele Künstler wie Geschichten zu finden sind, machen sich Gedanken, wie sie den Inhalt eines Buches auf einer Seite und vor allem ohne Worte darstellen können. Dabei bedeutet „Weltliteratur“ nicht unbedingt immer nur die altbekannten Klassiker; auch populäre und teilweise sehr aktuelle Bücher sind zu finden. So interpretieren die Zeichner u. a.: „Die 120 Tage von Sodom“, „1984“, „2001“, „Alice im Wunderland“, „Der Herr der Ringe“, „Dune“, „Buddenbrooks“, „Eine kurze Geschichte der Zeit“, „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, „Oliver Twist“, „Ganz unten“, „Frühstück bei Tiffany“, „Harry Potter“, „Madame Bovary“ oder „Die Leiden des jungen Werther“. 
 
Es fällt auf, dass die Künstler sehr viele Werke mit phantastischen Themen aufgegriffen haben, vor allem Genreklassiker und Utopien seit dem 19. Jahrhundert und gar die Kinderbücher, die die Generation zwischen 30 und 50 auf jeden Fall gelesen oder von denen sie gehört haben dürften. 
Nicht immer gelingt es den Zeichnern, die Atmosphäre des Buches darzustellen. Oft genug greifen sie sich auch nur eine Schlüsselszene heraus, die in erster Linie das Publikum erkennen kann, das auch die Bücher gelesen hat. Die Darstellungen sind sehr cartoonhaft, häufig ähneln die Zeichnungen eher schnell dahin geworfenen Skizzen, nur wenige sind sehr viel detaillierter ausgearbeitet. 
Alles in allem muss sich der Leser allerdings selbst ein Bild machen, ob er mit den Geschichten und Interpretationen etwas anfangen kann, deshalb ist ein Blick in das Buch auf jeden Fall ratsam. 
 
Letztlich wendet sich „100 Meisterwerke der Weltliteratur“ vor allem an die Leser, die innovative und experimentelle Comic-Kunst mögen. (CS)
 
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