An Francois Lelords Hector Büchern fasziniert mich vorallem der einfach gehaltene, aber doch immer auf den Punkt bringende Schreibstil und die Eintragungen in das Notizbuch am Ende jedes kurzen Kapitels. Auch in "Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens" wird der Leser nicht enttäuscht, denn Lelord bleibt seinem Stil treu.
Hector und Clara haben nun einen Sohn, Petit Hector, der schon in die Schule geht und der in vielen Gesprächen mit seinen Eltern aufkommende Probleme und Erfahrungen von verschiedenen Seiten beleuchtet und am Ende in sein Notizbuch Weisheiten aufschreibt, um das Leben mit dem großen L zu verstehen und zu meistern. Diesmal aus der Sicht eines Kindes geschrieben, ist es dennoch auch für den Erwachsenen sehr lehrreich und anregend zum Nachdenken über seine eigene Denkweise und Handeln.
Ganz alltagsnahe kommen Situationen auf, wie die Scheidung der Eltern von Hectors Freunden, Liebe und Freundschaft und auch Konflikte, die zwischen unterschiedlich sozialen Herkunften entstehen können. Hector und Clara symbolisieren dabei die nahezu perfekte Vorzeigefamillie, die ihrem Sohn auf all seine Fragen immer eine oder mehrere Erklärungen liefern kann.
Ein Buch mit viel Herz und Liebe geschrieben, dass wirklich für jedermann etwas ist. Ich bin gespannt, was sich Lelord als nächstes ausdenken wird, mit dem er uns aufwecken und über das Leben nachdenken lässt.
Obwohl es Petit Hector eigentlich ganz gut geht und er die besten Eltern der Welt hat, bereitet ihm doch einiges Sorgen. So gibt es in der Schule Probleme, die erste Liebe stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen und auch so einiges andere ist ihm unklar. Jedoch auf fast alles wissen seine klugen Eltern Rat und um ja nichts zu vergessen, schreibt Petit Hector die für ihn wichtigsten Erkenntnisse in ein kleines Notizbuch.
Der Autor Francois Lelord beschreibt beschwingt und charmant wie es wohl nur Franzosen können aus der Sicht des kleinen Hector, wobei sein Alter rätselhaft bleibt, die kleinen und großen Sorgen desselben. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, die sich flüssig und auch mal mit größerem Abstand lesen lassen und in jedem lernt Petit Hector etwas fürs Leben. Die dabei entstehenden Weisheiten sind wohl für jedes Alter zutreffend und regen oft zum Nachdenken an.
Sprachlich entsprechend einfach gehalten, da hier ja Kindermund Wahrheit tut, könnte man manchmal wirklich meinen, einem kleinen Jungen zuzuhören. Die Schlussfolgerungen schließlich, die Petit Hector aus den Antworten von seinen Eltern zieht und in sein kleines Notizbuch schreibt, sind allerliebst und sollten auch so manchem Erwachsenen zu denken geben. Ich kannte bisher keines der Hector-Bücher, habe aber vor, dieses Versäumnis nachzuholen.
Petit Hector ist dabei das Leben mit dem ganz großen L zu lernen. Gut behütet wächst er auf und in seinem Elternhaus geht es harmonisch zu. In der Schule und in seinem Freundeskreis sieht die Welt allerdings anders aus und das wirft viele Fragen auf mit denen sich Petit Hector beschäftigt. Wenigstens hat er die besten Eltern der Welt hat, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihm helfen langsam in der Welt der Erwachsenen Fuß zu fassen. Die gelernten Lebensweisheiten hält er in einem Notizbuch fest.
Es war das erste Buch, dass ich François Lelord las, die anderen Hector-Bücher kenne ich nicht und ich hatte es auch gar nicht lesen wollen, aber als ich es in die Hände bekam, tat ich es dann doch. Leider konnte ich meine vorgefasste Meinung nicht ändern. Die Kapitel lesen sich zwar leicht, ich langweilte mich dabei auch nicht und ich kam gut voran, aber bei mir blieb fast jeglicher Charme für den Jungen aus. Die Sätze empfand ich oftmals als zu konstruiert und es las sich wie von einem Erwachsenen für Erwachsene geschrieben, der die Welt durch Kinderaugen beschreiben will. Bei mir blieb das Schmunzeln aus, das einem unwillkürlich entfleucht, wenn man die kuriosten Sätze aus einem Kindermund hört. Vielleicht lag es auch an dem Schreibstil, dass mich vieles nicht sonderlich berührte. Leider wurde auch nirgendwo erwähnt, wie alt Petit Hector ist, was es mir manchmal ebenfalls ungeheuer schwer machte, verschiedene Erlebnisse einordnen zu können. Da gibt es manch Kinderbuch, was die Sache besser auf den Punkt bringt.
Dieser Roman ist mir nicht gelungen genug, als dass ich ihn weiterempfehlen könnte.
Inhalt: Hector kann sich wirklich glücklich schätzen, denn er hat die besten Eltern auf der ganzen Welt. Weil sein Vater auch Hector heißt, nennen ihn alle Petit Hector und weil er es nicht anderes kennt, findet Petit Hector das auch gar nicht schlimm. Manchmal hat Petit Hector Sorgen, doch auch hier hat er Glück, denn sein Vater ist von Beruf Psychiater und versteht sich genau darauf, den Menschen Ratschläge zu geben. Durch die Gespräche mit seinen Eltern merkt Petit Hector, dass er noch viele Lektionen des Lebens zu lernen hat und damit er sie nicht vergisst, schreibt er jeden Tag in seinem Notizbuch auf, was er an diesem Tag gelernt hat. So erkundet Petit Hector Schritt für Schritt die Straße des Lebens …
Meine Meinung: „Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens“ hat mir sehr gut gefallen. Anders als in den vorherigen Hector-Büchern von Francois Lelord, steht hier nicht der erwachsene Hector im Vordergrund, sondern sein Sohn Petit Hector. Aus seiner kindlichen Sicht sind alle Ereignisse geschildert und seine direkte Art die Dinge zu hinterfragen bringen auch so manchen Erwachsenen ins Grübeln. Bisher tat ich mich mit den Büchern von Francois Lelord ein wenig schwer, da mir die Unterteilung in Lektionen und die philosophischen Ansätze einfach zu schwerfällig waren. Wer damit genau wie ich Probleme hatte, wird sich mit „Hector & Hector“ bestimmt sehr wohl fühlen. Leicht und unbeschwert ist hier der Schreibstil und erfrischend unbekümmert sind Petit Hectors Gedanken und Überlegungen. Zwar ist auch die Ansprache an den Leser eher kindlich gehalten, doch ist dies passend zum Hintergrund, dass auch der Erzähler ein Kind ist. Alles anderes hätte hier fehlplatziert und altklug gewirkt. Petit Hectors Schlussfolgerungen und Erwartungen sind aus kindlicher Sicht absolut schlüssig und wirken dabei auf den erwachsenen Leser einfach nur niedlich. Ach wie schön war es doch, als wir selber noch solche Träume hatten! Gleichzeitig ist jedoch erkennbar, dass auch Kinder echte „Persönlichkeiten“ sind, die sich manchmal mehr Sorgen machen als gut für sie ist und auch mehr mitbekommen von allen Vorgängen um sie herum, als uns manchmal allzu bewusst ist. Petit Hectors Lektionen greifen jedoch auch einige Probleme unserer Gesellschaft auf, wie beispielsweise die Toleranz unter den Religionen, die Akzeptanz der Verschiedenartigkeit und wie wenig es manchmal braucht glücklich zu sein, solange man Menschen hat mit denen man dies teilen kann. So kann man sich nach der Lektüre von „Hector & Hector“ doch ein wenig fragen, warum wir Erwachsenen uns alles immer so kompliziert machen, wenn doch schon ein kleiner Junge wie Petit Hector die wichtigsten Lektionen auf der Straße des Lebens so auf einen Punkt bringen kann.
Fazit: Petit Hector zeigt den Weg, folgen muss ihm jeder selber.
Petit Hector nimmt uns mit auf seine Reise. Auf dieser Reise entdeckt er die Geheimnisse des Lebens und führt uns in diesem Buch durch seine Welt, mit dem Blick eines Kindes. Hierbei wird ein kurzer Lebensabschnitt mit den besonders ereignisreichen Tagen von Petit Hector beschrieben. In diesem Abschnitt entdeckt Petit Hector immer wieder interessante Lebensweisheiten, die ihm das Leben einfacher oder verständlicher machen. Diese Geheimnisse bzw. Lebensweisheiten schreibt Petit Hector in seinem kleinen Notizbüchlein auf und trägt es immer bei sich. Sein Wunsch ist es, dieses Notizbüchlein später einmal seinen liebevollen Eltern zu zeigen und ihnen damit eine Freude zu bereiten, denn sie sind maßgeblich an diesem Buch beteiligt. Denn seine Eltern geben Petit Hector hilfreiche Tipps, wie er und warum er in bestimmten Situationen handeln soll und welche Konsequenzen sich ergeben. Jedoch sind auch seine Eltern sich nicht immer einig und halten somit mehrere Wege für begehbar. Dies macht dem Leser umso mehr deutlich, dass es nicht nur einen Weg gibt, der ans Ziel führt.
Francois Lelord hat bei diesem Buch einen herrlichen kindlichen Schreibstil gewählt. Beim Lesen habe ich, in positiverweise, tatsächlich manchmal gedacht, ich lese ein Buch, dass ein Kind geschrieben hat. Dieses Buch möchte ich gerne weiterempfehlen, da es so viel Wahres enthält und mich häufig zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Es ist meiner Meinung nach nicht nur für Erwachsene geeignet, sondern gibt sicher auch dem einen oder anderen Jugendlichen, der sich für diesen Themenbereich interessiert etwas Wertvolles mit auf den Lebensweg.
Geschrieben von maryrichards, am 22-08-2009 15:10,
6. Lohnt sich!!!
Wow – von dem Buch „Hector & Hector“ vom Bestsellerautoren François Lelord war ich wirklich gerührt, da es einfach sehr schön geschrieben ist. Ein Band für Erwachsene aber ebenso für Kinder!
Es ist das fünfte Buch von Lelord um die Hauptfigur Hector – von denen alle bisherigen Bände sehr großen Erfolg hatten. Wie schon im Titel zu erkennen geht es dieses mal um direkt zwei Hectors: zum einen der wohlbekannte Glücksexperte Hector und zum anderen sein Sohn Petit Hector. Ein Junge mit glücklicher Kindheit – aber auch so vielen Fragen, wie jeder sie mal hat. Ob sein Vater, der große Hector, auf alles eine Antwort parat hat? Und was kann seine Mutter Clara ihm mit auf den Weg geben?
Alle Kapitel sind jedes für sich abgeschlossene Anekdoten und sehr zügig und schön zu lesen. Es treten zwar auch Handlungsstränge auf, die sich durch einen Großteil des Buches ziehen, wie Hectors beste Freunde, mit denen er zusammen die „fantastischen Fünf“ bildet oder Hectors Beziehung zu Amadine, aber nicht desto trotz kann man einfach ein Kapitel aufschlagen und dieses einfach so lesen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und man kann aus jedem Teil eine Lehre ziehen, da entweder Hectors Vater oder „Maman“ oder auch mal beide, zu all seinen Fragen Denkanstöße geben. Zum Ende jedes Kapitels schreibt der kleine Hector die „Lektionen des Lebens“ die er für sich aus den Unterhaltungen zieht in ein Heft. Dies ist wirklich ein schönes Buch, das sich lohnt es ganz zu lesen und es werden ganz viele Themen die zum Leben dazugehören aufgegriffen wie Liebe, Freundschaft, Krankheiten, Tod, Scheidung, Krieg, psychische Probleme, das Arbeitsleben, Schule und und und. Und dabei bekommt man zu all diesen Bereichen unterschiedliche Sichtweisen geboten, die einen zum nachdenken anregen und über die man beim einen oder anderen mal schmunzeln muss. Die 223 Seiten waren viel zu schnell um und ich freue mich schon nun wieder etwas von Hector zu hören.
François Lelord, der zunächst als praktizierender Psychologe arbeitete, bevor er die Schriftstellerei begann, hat schon mehrere internationale Bestseller verfasst (deren Inhalte aber nicht aufeinander aufbauen). Seine Lebensweisheiten, seine Anleitung zum Glück und zu einem erfüllten Leben möchte er in seinen Büchern auf amüsante, unterhaltsame Weise weitergeben. So entstand die Idee zu seinem Protagonisten Petit Hector und seinen Erlebnissen. Nun bringt er sein neues Buch "Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens" heraus. Petit Hector, ein Einzelkind, lebt wohlbehütet mit Maman Clara und Vater Hector zusammen. Sie sind die "BestenElternderWelt". Papa ist Psychiater, Maman arbeitet als Schriftstellerin. Sie gehören zur Upper class. Petit Hector ist ein Kind wie aus dem Bilderbuch: sensibel, angepasst, einsichtig und klug. In dieser Familie spricht man viel miteinander. Dabei ist alles auf den kleinen Jungen zentriert, der seinen Alltag sehr bewusst erlebt und seine Beobachtungen den Eltern mitteilt. Zu allen Unbilden des Lebens finden sie Hilfen, und sie vermitteln ihrem Kind reichlich Lebensweisheiten. Am Ende jedes Kapitels fasst Petit Hector sie (kursiv gedruckt) zusammen. Besonders nett ist der Waldspazierung von Vater und Sohn. Letzterer eröffnet seine für ihn schweren Sorgen und kommentiert drastisch: "Mir reicht das mit den Sorgen." Phantasievoll beschrieben wird auch, wie Maman und Petit Hector den Zoo besuchen. Dort entdecken sie, dass die Lebensweisheit, dass man immer die guten Seiten des Lebens zu sehen versuchen solle, auch für Löwen gelten kann. Das ist eine amüsante, ungewöhnliche - und überzeugende Beobachtung. Die Beschreibungen der kindlichen Erlebnisse - Zoobesuch, Schummeln in der Schule, Fußballspiel mit Freunden und Amandine, das einzige Mädchen, das Petit Hector interessiert - erinnern mich sehr an die liebenswerten Bestseller von René Goscinny mit Illustrationen von J. J. Sempé aus den Sechziger Jahren: Le petit Nicolas (Der kleine Nick). Diese Bücher werden von Groß und Klein gelesen, und wenn man sich in sie verliebt hat, kann man sich nicht mehr davon lösen. Man will sie nicht nur lesen, sondern auch besitzen. So erhalten sie einen besonderen Platz im Bücherregal.
Petit Hector wächst mit seinem Vater Hector, dem Psychiater, und seiner Mutter Clara wohlbehütet auf. Er ist auf der Suche nach den Antworten auf wesentlche Fragen des Lebens, das mit dem großen L. Es geht um Freundschaft, Toleranz, das eigene Bemühen, um Liebe u.a..
Francois Lelord schildert auf interessante Weise die Erlebniswelt eines Kindes. Die Fragen, die im Laufe des Buches aufgeworfen werden, sind verständlich und regen zum Nachdenken an. Mit einem naiven Blick wird unsere Gesellschaft und die Umwelt kritisch betrachtet und ich habe so manches Mal gedacht: Na klar, so ist das. Aber warum eigentlich?
Der kleine Hector macht sich viele Gedanken über alles und scheint genau zu wissen, was er will. Mir gefällt die Beschreibung seiner Person. Überhaupt ist mir diese Familie sehr sympathisch, obwohl sie mir an manchen Stellen zu perfekt erscheinen.
"Alle anderen Mädchen fingen zu kichern an. Petit Hector spürte, wie er ganz rot wurde. Aber weil sein Papa, der stärkste Papa der Welt, ihm ja gesagt hatte, dass man mit den Mädchen niemals Angst haben durfte und immer das sagen sollte was man dachte, sagte er: 'Ich wollte dir nur Hallo sagen und ein bisschen mit dir reden.' " (S.10
Ich habe nun "Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens" durchgelesen. Bisher kannte ich nur den ersten Roman des Autor und der gefiel mir ganz gut. Leider hatte ich von diesem Buch etwas mehr erwartet, was aber nicht erfüllt wurde!
In diesem Roman geht es um Petit Hector, den Sohn des Psychiaters Hector, den man ja aus den anderen Bücher bereits kennt. Petit Hector lernt in jedem Kapitel wichtige Dinge über das Leben, sowohl von seinem Vater, als auch von seiner Mutter. Mutter und Vater sind sich allerdings nicht immer ganz einig, so dass es manchmal zu Verwirrungen seitens Petit Hectors kommt. Jeden Abend schreibt er dann ein kleines Fazit in ein Notizheft (Wie sein Vater im ersten Buch es auch tat). Dabei gefiel mir die kindliche Sichtweise sehr gut! So ganz kam nicht immer das bei Petit Hector an, was seine Eltern ihm erklären wollten :-)
Im Grunde ging es in diesem Buch um die selben Dinge, wir auch im ersten Roman des Autors. Für mich daher nicht so interessant, wer allerdings von den anderen "Hector"-Büchern begeistert war, sollte dies auch lesen!
Im vierten Band von François Lelords Hector-Reihe geht es um Petit Hector, dem Sohn von Hector, dem Psychiater, und seiner Frau Clara.
Eigentlich hat Petit Hector großes Glück: er hat die besten Eltern der Welt, ist gut in der Schule, hat viele Freunde und sogar eine Freundin. Trotzdem ist Petit Hector nicht immer glücklich. Sorgen drücken ihn, er macht sich Gedanken um seinen Alltag und die Welt. Wie sein Vater beginnt er seine Gedanken und Lebensweisheiten in ein kleines Notizheft zu schreiben. So dokumentiert er die Lektionen, die ihm das Leben lehrt.
In den folgenden, recht kindlich geschriebenen, Kapiteln, stellen sich Hector immer wieder unterschiedliche Fragen, die sein Papa und seine Maman versuchen, ihm zu erklären. Besonders gefallen hat mir dabei, dass Papa und Maman keineswegs immer einer Meinung sind. Während Maman die Auffassung vertritt, dass man stets das Gute tun soll, denkt sein Papa, dass man auch die Konsequenzen bedenken muss, bevor man handelt. Während Petit Hector in einem behüteten Elternhaus auf wächst, hat er Freunde, deren Familien es nicht so leicht haben. Da ist z.B der asiatische Binh, der bei seinen Großeltern auf wächst, oder der muslimische Orhan, dessen Vater schwer arbeiten muss. Petit Hectors Eltern haben jedoch Kontakt zu diesen verschiedenen Familien. Petit Hector hält für sich fest:“Verschiedenheit heißt, dass nicht alle gleich sind. Man kann aber trotzdem gern mit ihnen zusammen sein, selbst mit denen, die die Verschiedenheit nicht mögen.“
Zunächst fand ich es schade, dass man nicht erfährt, wie alt Petit Hector ist. Aber dadurch hat der Autor Fragen aufwerfen können, die eher unterschiedlichen Altersstufen zuzuordnen sind. Während ich den zweiten Band „Hector und die Geheimnisse der Liebe“ abgebrochen habe, hat mir dieser Roman gut gefallen. Da Petit Hector die Hauptperson war, empfand ich die kindlich-naive Sprache angemessen. Der letzte Eintrag Petit Hectors in sein Notizheft erscheint mir als Schluss sehr passend: „Die Straße des Lebens, das ist ungefähr das Gleiche wie das Leben mit dem ganz großen L.“
Fazit: Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, kleine philosophische Ausflüge aus der Sicht eines Kindes, aber auch das Schmunzeln kommt nicht zu kurz.
Kurze Beschreibung: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Der kleine Petit Hector beschließt es wie sein Vater zu tun und immer in ein kleines Notizbüchlein am Ende des Tages Lebensweißheiten aufzuschreiben die ihm für den weiteren Lebensweg wichtig vorkommen. Petit Hecor lebt mit seinen Eltern zusammen in einem Haus, er besucht die Schule und hat Probleme und Gedanken die wohl jedes Kind einmal hatte. So berichtet er von Freunden, Lehrern, seinen Eltern und den Eltern der anderen Schüler, Vorgänge auf dem Schulhof und seine Verliebtheit in Amandine.
Meine Meinung: °°°°°°°°°°°°°°°°°° Das Buch ist in viele kleine Kapitel unterteilt, in jedem Kapitel wird ein Ereigniss das Petit Hector wichtig ist erzählt und zum Schluss steht immer die Lebensweißheit die Petit Hector aus diesem Erlebniss zieht. Der Autor schreibt in einem sehr einfachten und leich verständlichen Stil. So ist dieser Roman nicht nur für Erwachsene eine unterhaltsame Lektüre sondern kann auch Kindern viel Spaß beim lesen bereiten. Das Buch bringt einem auf "kindliche" Weise die Grundregeln und Weißheiten des Lebens näher. Ich fand es teilweise Recht amüsant und konnte über die Sichtweise die ein jeder von uns als Kind hatte richtiggehend schmunzeln. Am besten gefielen mir die in Sätze formulierten Weißheiten des kleinen Petit Hector am Ende von jedem Kapitel. Sehr schön ist auch die kleine Liebesgeschichte zwischen Petit Hector und Amandine. Man bekommt von Anfang an alles mit, von der ersten Schwärmerei über das Kennenlernen und die Besuche von Petit Hector bei Amandine und umgekehrt.
Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°° Ein leichter aber dennoch unterhaltsamer Roman über Petit Hector der das Leben mit dem großen L erlernen möchte. Man taucht ein in die heile Welt des kleinen Hector und erlebt Angefangen bei seinem Alltag in der Schule auch die Liebesgeschichte die sich mit Amandine entwickelt mit. Doch am meisten hervorgehoben werden Grundsätze und Lebensweißheiten die Petit Hector während seiner Kindheit sammelt und in einem kleinen Büchlein aufschreibt. Einfach ein schönes Buch das man mit gutem Gewissen auch an Kinder weiterempfehlen kann.
Was die Vergabe der Sterne betrifft habe ich hin und hergeschwankt zwischen drei und vier Sternen. Schlussendlich bin ich mit mir übereingekommen damit ich für dieses Buch drei Sterne vergebe (auch wenn diese eher auf vier hinauslaufen) da es wirklich eine sehr leichte und nicht so anspruchsvolle Lektüre ist die mich dennoch bezaubert hat.