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Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott PDF Drucken E-Mail
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Autor/in: William P. Young
ISBN-10: 379342166X
ISBN-13: 978-3793421665
Verlag: Allegria Verlag
Genre: Belletristik
Seitenanzahl: 304
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Veröffentlicht in : , Belletristik
Schlüsselworte : williampyoung
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Benutzerkommentare (20) RSS feed Kommentar
Geschrieben von MinnieMay, am 22-02-2010 11:40,
1. Das Wesen Gottes
William Paul Young, Die Hütte 
 
In William Paul Youngs Werk „Die Hütte“ lernen wir Gott kennen. Besser gesagt lernen wir eine Ansicht des göttlichen Wesens kennen, wie der Autor ‚Ihn’ sieht und ich muss sagen, es gefällt mir.  
 
Zur Geschichte: Mack verliert seine jüngste Tochter und versinkt in Depression und tiefer Traurigkeit. Er beginnt mit Gott zu brechen und lebt sein Leben nur noch im Nebel der Trauer. Dann bekommt er Post von Gott, der ihn zu einem gemeinsamen Wochenende einlädt… 
 
Bis dahin erfahren wir mehr über Mack, seine Vergangenheit, seine Liebe und seinen Glauben, auch über das Verschwinden seiner jüngsten Tochter Missy. Als er sich entschließt der Einladung zu folgen tauchen wir ein in ein Bad der Gefühle und des Glaubens. 
Tatsächlich erscheint Gott Mack, und er erscheint ihm in ungewöhnlicher Form. Mehr hierzu möchte ich nicht verraten.  
Der Mittelteil des Buches dreht sich nun hauptsächlich darum Mackenzies Wunden zu heilen, Vorurteile abzubauen und Gott als liebenden und gerechten Schöpfer und nicht als strengen Herrscher zu akzeptieren. Einige Passagen lesen sich etwas langatmig und es kommt öfter zu Wiederholungen einiger Textzeilen, aber allzu viel tut das dem Gesamtwerk nichts ab. 
Als Jugendliteratur gedacht ist es recht leicht zu lesen und zu verstehen. Es erfordert auch kein großes Vorwissen in Bezug auf Gott und die biblische Geschichte. Ein reines Jugendbuch ist es dennoch nicht, aber auch kein Buch um sich ernsthaft mit den Religionen und dem wesen Gottes auseinanderzusetzen. Aber es ist ein gutes Einsteigerbuch für jeden, der sich zum ersten Mal mit dieser Thematik befasst und auch sonst vermittelt es einen positiven Eindruck und lässt den Leser nachdenklich zurück. 
 
Wer hier einen Krimi erwartet wird enttäuscht, denn der Fall Missys spielt nur als Nebenhandlung. Im Vordergrund stehen die Trauer Mackenzies und das Wesen Gottes, wie der Autor es sieht. Ein schönes Buch für ruhige Stunden, zum sinnieren und nachdenken, ähnlich wie Alice Sebolds „In meinem Himmel“.
 
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Geschrieben von sternthaler75, am 28-11-2009 22:00,
2. vertraue...
Mack und seine Familie haben einen schweren Verlust zu ertragen, seine Tochter Missy wurde entführt und in einer Hütte im Wald umgebracht, als Mack seinen anderen Kindern bei einem Bootsunfall zur Hilfe kam. Das ist jetzt 4 Jahre her, von Missy's Leichnam keine Spur... und die Last der Schuld liegt schwer auf seinen Schultern. Und nun bekommt Mack eine Einladung... in die Hütte, eingeladen von Gott. Doch wie kann das sein, ist es womöglich eine Falle? Er läßt sich darauf ein, und was und wer ihn dort erwartet, wird sein Leben wohl für immer verändern. 
 
Meine Güte, was hab ich geheult, das kann ich so sagen. Ergreifend geschrieben, ohne kitschig zu wirken. Dabei geht es nicht darum, jemanden zu bekehren, aber es geht um die Liebe untereinander und um Vergebung und Vertrauen. Ein Buch, das doch sehr zum Nachdenken anregt, und vielleicht hilft, einen Verlust erträglicher zu machen...
 
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Geschrieben von Bartie, am 08-09-2009 19:34,
3. Ein Treffen der Herzen
heißt ein Kapitel dieses Buches. Ich würde die ganze Geschichte so nennen.  
Während eines Familienausflugs wurde Macks jüngste Tochter entführt und wahrscheinlich ermordet. Die ganze Familie leidet deswegen, aber besonders Mack, der sich schuldig fühlt. Seine Trauer und die grenzenlose Wut auf Gott bestimmen sein Leben, er wurde depressiv. Doch vier Jahre später, er ist immer noch in „großer Traurigkeit“, bekommt er einen seltsamen Brief. Es ist eine Einladung vom Papa (so nennt Nan, seine Frau, den Gott). Er lädt ihn für ein Wochenende in die Hütte, wo die kleine Missy entführt wurde. Obwohl Mack an der Glaubwürdigkeit des Briefes zweifelt, nimmt er die Einladung an und fährt hin. Dort verbringt er die Zeit mit dem Gott, der sich ihm in drei ungewöhnlichen Personen darstellt, damit er ihn besser kennenlernen und verstehen kann. Es ist ein Wochenende, das Macks Leben vollkommen verändern wird. 
Es ist ein außergewöhnliches Buch über Gott und menschliches Schicksal, über Leid und Tränen, Glauben und Freude. Hier findet man einfache Antworten an manche scheinbar unerklärbaren Fragen. Diejenigen, die an Gott glauben, werden ihn noch mehr lieben und viele werden das Buch, wie ein Gebet, immer wieder lesen wollen. Alle Leser gewinnen den Mut ein bisschen besser zu sein und hoffnungsvoller in die Zukunft schauen.
 
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Geschrieben von Shesei, am 30-08-2009 22:14,
4. Sehr gefühlvoll
Als nur der Tittel mit kurzer Inhaltsangabe zu sehen war , war ich mir sicher es wird sich um ein Thriller handeln.Dann nach der Leseprobe war ich erst verwirrt , Gott ? Und dann soll Gott eine weibliche Afro -Amerikanerin sein? 
 
Doch die Leseprobe hat mir so gut gefallen das ich unbedingt mehr lesen wollte.Als das Buch kam, habe ich alles stehen und liegen gelassen und mich dem Buch gewidmet. Der Einband gefällt mir sehr gut. Nach dem kennen des Inhaltes sogar noch besser.William Paul Young wollte zu Weihnachten seinen Kindern eine besondere Freude machen und schrieb für sie dieses Buch. Und aus diesem Werk wurde ein Bestseller. Der Schreibstil gefällt mir sehr , ich fand das Buch ganz toll zu lesen und einige Textstellen fand ich so schön das ich sie mir gleich notieren musste. 
 
Mackenzie Allan Phillips leidet unter der Großen Traurigkeit da seine jüngste Tochter vor Jahren verschwunden ist und findet eines Tages Post in seinem Briefkasten. In diesem Brieft steht das er vermisst wird und man wäre nächstes Wochenende in der Hütte zu finden. Unterzeichnet ist dieser Brief mit Papa. Das verwirrt Mack sehr und lässt Zweifel aufkommen, denoch resit er zur Hütte und trifft dort Gott. Der sich nicht so zeigt wie man erst denken würde. Dort verändert sich Macks Leben und auch seine Sichtweise. 
 
Das Buch lädt ein, Gott in anderer Weise zu sehen und auch generell über das Leid, das manchen Menschen im Leben widerfährt nachzudenken und wieso Gott , sofern es ihn gibt , zulässt oder so manche Katastrophen nicht verhindert. 
 
Ein Buch das einen zum nachdenken bringt wie man als nicht religiöser Mensch Gott in verschiedenen Situationen doch begegnet. 
 
Für mich ein sehr intensives und gefühlvolles Lesevergnügen. Eine Bereicherung auch für ungläubige, die nicht bekehrt werden wollen sondern ein spannendes tiefgreifendes Buch lesen wollen.
 
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Geschrieben von Sophie, am 12-08-2009 09:45,
5. Worte, die einhüllen
Das Buch besticht durch seine Art, Menschen auf humorvolle Weise zum Nachdenken anzuregen. 
 
Den einzelnen Kapiteln gehen Zitate voraus, die den Inhalt dieser sehr treffend beschreiben. Jedes einzelne Zitat ist sehr gut ausgewählt und haben Tiefgang. 
Am besten gefiel mir dieses: 
 
Zwei Wege teilten sich in der Mitte meines Lebens, 
hörte ich einen weisen Mann sagen, 
ich wählte den Weg, der selten beschritten wird, 
und das machte den Unterschied bei Tag und bei Nacht. 
 
( Larry Norman mit Entschuldigung an Robert Ford ) 
 
 
Die Protagonisten sind sehr liebevoll und detaillreich dargestellt, sie kamen mir so lebendig vor, dass ich sie ständig vor meinen Augen hatte. 
 
Die Idee, Gott als 3 Personen darzustellen, finde ich äußerst gelungen, es klingt plausibel und.... dadurch wurde mir der " Heilige Geist " näher gebracht. 
Doch wer nun glaubt, dass das Buch bekehren will, der Leser muss nicht kirchengläubig sein, um mit dem Buch etwas anfangen zu können. 
 
Es werden sehr viele Fragen diskutiert, die gute Denkanstösse liefern, die aber jeder für sich sich selbst beantworten kann. Einige von ihnen sind: 
- Die 10 Gebote 
- Wer oder Was ist Gott 
- Die Kirche, eine von Gott gewollte Institution 
- Was ist Liebe? 
- Was bedeutet Vergebung? 
- Wieso gibt es Schicksalschläge? 
 
Besonders gefallen hat mir die Erörterung des Zusammenhangs "Vergebung - Vergessen - Liebe" 
 
Dadurch lernte ich, Dinge in anderen Sichtweisen zu sehen, Verhalten besser zu verstehen und auch kritische Gedanken zuzulassen. 
 
Zum Schluß ein Zitat von dem Autor: 
 
"Bei Beziehungen geht es niemals um Macht, und ein Weg, den Machtwillen zu vermeiden, ist es, sich selbst Grenzen aufzuerlegen - zu dienen" 
 
Ein Buch, das ich gerne empfehlen werde, denn auch der Schreibstil ist sehr lebendig mit seinen bildhaften Beschreibungen und einer überaus schöner Wortwahl.
 
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Geschrieben von Mianna, am 11-08-2009 19:45,
6. Begegnung mit Gott.
Mack´s jüngste Tochter verschwindet auf einem gemeinsamen Campingausfluges spurlos. Später wird klar, dass sie von einem Serienkiller entführt und ermordet wurde. Die einzelnen Familienmitglieder haben mit dem Verlust ihrer Schwester und Tochter mehr oder weniger zu kämpfen. Mack macht, weil er die Aufsicht hatte, sich und Gott Vorwürfe. Als er sich nach Jahren gerade wieder, wie er es nennt, in einer "großen Traurigkeit" gefangen fühlt bekommt er einen merkwürdigen Brief mit einer Einladung in DIE Hütte. DIE Hütte in der Missys Tod festgestellt worden ist. DIE Hütte seiner Alpträume. Der Absender ist Gott. 
 
Der Anfang der Geschichte ist unglaublich traurig und rührend. Durch die Erzählweise hatte ich förmlich das Gefühl mittendrin zu sein. Die Geschichte um Missys Tod und Mack´s Gefühle ist einfühlsam erzählt und hat mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben. Der Autor, finde ich, schafft es gut Spannung aufzubauen. Der Aufbau der Erzählung hat mir gefallen, weil sich die einzelnen Teile zu einer runden Geschichte fügen. 
 
"Schätze niemals das Wunder deiner Tränen gering. Sie können heilende Wasser sein und ein Strom der Freude. Manchmal sind sie die besten Worte, die das Herz sprechen kann." Besonders, an diesem Buch, sind die kleinen und großen Weisheiten, die einen zum Nachdenken anregen, aber gar nicht immer so einfach zu verstehen sind. Ich habe öfter über Sätze nachgedacht und versucht diese nachzuvollziehen. Es ist mir nicht immer gelungen. Dadurch war das Lesen teilweise anstrengend. 
 
Am Ende der Geschichte angekommen, weiß ich noch nicht so recht was damit anzufangen. Am Besten ich lese das Buch ein zweites Mal.
 
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Geschrieben von LilStar, am 24-07-2009 11:59,
7. "Wenn etwas eine Rolle spielt ..."
William Paul Young hat in seinem Leben wohl auch desöfteren an Gott gezweifelt und sich nach dem Sinn hinter allem erkundigt, denn auch ihm hat das Leben desöfteren übel mitgespielt. Genau wie auch Mack, der Hauptperson in diesem Buch. 
 
Young erzählt die Geschichte aus der Sicht seines fiktionalen Freundes Mack. Zu Beginn des Buches - nach dem Vorwort - könnte man noch glauben, dass es sich um einen Thriller handelt. Beschrieben wird, wie Mack seine jüngste Tochter verliert und in ein tiefes Loch fällt. Seine "große Traurigkeit". Das Leben geht weiter, aber mehr oder weniger freud- und sinnlos. Eines Tages bekommt Mack einen Brief, offenbar von Gott, mit der Einladung ihn bei der Hütte zu treffen, in der seine kleine Missy wohl gestorben ist. Mack lässt sich, nach einem kurzen inneren Disput mit sich selbst, darauf ein und sucht die Hütte auf. 
 
An diesem Punkt ist der "Thriller"-Eindruck vorbei. Das "Wochenende mit Gott" beginnt. 
 
Religiöse Menschen werden vielleicht ihre Probleme haben Youngs Gottesbild anzunehmen, denn es ist so ganz anders als alles, was man sich unter Gott üblicherweise so vorstellt. Young hat seine ganz eigenen Ansichten wie Gott ist und beschreibt ihn mit Hilfe der Dreifaltigkeit. 
Natürlich ist auch Mack zu Beginn sehr skeptisch, nicht nur was das Erscheinungsbild angeht, sondern vor allem über Gottes Absichten und Taten, oder besser: Unterlassungen. Er stellt sich die Frage nach dem "Warum". Warum geschieht so viel Schreckliches in dieser Welt, wenn es einen Gott gibt, der dies unterbinden könnte? 
Ganz langsam arbeitet Young auf die Beantwortung dieser Fragen hin, indem er Mack mit ebensolchen Entscheidungen konfrontiert und Mack merkt, dass es eigentlich keine so einfache Schwarz- oder Weißmalerei gibt. 
Sehr emotional beschreibt Young den Prozeß, den seine Hauptfigur durchlaufen muss um seinem Leben wieder einen Sinn abzugewinnen, sich selbst und anderen zu verzeihen und somit auch wieder Freude empfinden zu können. 
 
Ein wirklich wunderschönes und sehr gelungenes Erstlingswerk das uns William Paul Young da beschert hat. Das Ende ist trotz allem recht realistisch, denn was real ist bleibt eigentlich offen und es gibt ein Happy End ohne wirkliches Happy End. 
 
Es wäre wirklich sehr schade gewesen, wenn dieses Buch niemals Leser gefunden hätte und wirklich religiös - und vor allem kirchengläubig - muss man auf keinen Fall sein um dieses Buch über, von und mit Gott einfach schön zu finden.
 
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Geschrieben von Katzenmami, am 08-07-2009 21:19,
8. Gott ist ein Verb!
Gott ist ein Verb! 
In dem Buch "Die Hütte" von William Paul Young geht es um Mack, der an einem Wochenende in einer, für ihn tragisch-bedeutsamen Hütte, Gott begegnet! Zuvor allerdings erfährt man von Macks Kindheit und dem schrecklichen Verschwinden seiner Tochter Missy. Unter dem Verlust von Missy leidet Mack so sehr, dass er Gott in Frage stellt und den Glauben verliert. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Nan, die Kraft aus ihrem Glauben schöpft und ein sehr inniges Verhältnis zu Gott hat (sie nennt Gott sogar "Papa"). 
 
In dieser Zeit, der "Großen Traurigkeit", wie Mack es selbst nennt, bekommt Mack eines Tages einen Brief von Gott. Dieser Brief ist unterzeichnet mit "Papa"! In diesem Brief wird Mack aufgefordert zur Hütte zu kommen, was er, obwohl er sehr skeptisch ist, dann auch tut. Dort begegnet Mack dann Gott . . . und lernt einiges über Glauben, Verzeihen und Liebe! 
 
Mir hat "Die Hütte" sehr gut gefallen! Zuerst einmal ist mir positiv aufgefallen, dass jedes Kapitel mit einem kleinen Zitat beginnt, das den Glauben zum Thema hat (z.B. "Gott ist ein Verb!"). So etwas finde ich persönlich immer sehr schön! 
 
Aber vorallem gefiehl mir die Darstellung von Gott, bzw. der Dreifaltigkeit! 
 
Der Glaube, besser gesagt der Grund, weshalb man glauben sollte, wird auf eine wundervolle und auch verständliche Art erklärt. Dabei wird die Institution der Kirche außeracht gelassen, so dass es in diesem Buch um den reinen Glauben geht und nicht um bestimmte Relogionen oder Gottesbilder! 
 
Diese Buch ist einfach wundervoll! Für mich ist es eine Bereicherung!!!
 
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Geschrieben von Tanja Asmus, am 21-06-2009 18:57,
9. Mut zum Vertrauen
Mit „Der Hütte“ ist dem Autoren William P. Young ein Überraschungserfolg gelungen. Alleine in den USA wurde das Buch über 6 Millionen Mal verkauft und gilt jetzt schon als Weltbestseller. 
Jeder der dieses Buch lesen wird, wird dieses Buch auch anders auffassen und ich kann hier nur meine Meinung wiedergeben. Dieses Buch ist mit so einer wunderbaren Sprache geschrieben das man dieses Buch nicht gerecht würde es nur annähernd zu beschreiben. Trotzdem werde ich versuchen es zu tun, damit dieses Buch noch viele Leser erreichen wird. 
Mack hat seine 6 jährige Tochter an einen Serienmörder verloren und die Leiche wurde nie gefunden. Als ob dies nicht schlimm genug ist, wurde Missy genau in diesen Moment entführt als Mack seinen Sohn das Leben vorm Ertrinken rettete. Nicht ist mehr so wie es einmal war und die große Traurigkeit senkt sich über Mack. Er verfällt in Depressionen, und kann sich mit der Welt nicht mehr aussöhnen. 
 
Doch eines Tages erhält er einen Brief 
 
Mackenzie,  
es ist eine Weile her. Ich vermisse Dich.  
Ich bin am nächsten Wochenende bei der Hütte,  
wenn Du mich treffen möchtest.  
Papa
 
 
Diese Hütte ist der Ort wo seine Tochter umgebracht wurde und die er seitdem nicht mehr betreten hatte. Aber was soll dieser Adressant? Papa ist Gott wie Nan seine Frau ihn liebevoll nennt. Doch Gott schreibt doch keine Briefe…… oder etwa doch? 
 
Dieses Buch ist so wunderschön beschrieben mit der Begegnung mit Gott. Besonders schön finde ich dass dieses Buch keine Religionen aufzwängen will, nein es erklärt auch das Gott es nie gewollt hat das es Religionen gibt. Er möchte einfach nur in Mack (und in uns Menschen) leben dürfen. 
 
Genialer weise hat der Autor sich auch die Idee einfallen lassen Jesus, den heiligen Geist und schlussendlich Gott andere Körper zu geben, denn es ist nicht notwendig sich die drei mit einen aufgedrückten Stempel vorzustellen denn es geht im viel mehr, nämlich dem Inneren. 
Es geht um Vertrauen und Beziehungen die man braucht um Lieben zu können. Es geht um theologische Grundsatzfragen die wohl in jeden von uns Menschen stecken. Je nach Gefühlsauffassung und auch unterschiedlicher Charaktere wird der Leser dieses Buch anders auffassen. Dieses Buch wird man sicher mehrmals lesen und doch immer wieder neue Dinge erleben. 
 
Ein Zitat von Seite 111 hat mich Tränen gekostet, da es mir sehr nahe ging. 
 
Seelischer Schmerz stutzt uns unsere Flügel und hält uns davon ab zu fliegen. Und wenn er dich über einen langen Zeitraum im Griff hat, kann es geschehen, das du deine Fähigkeit zu fliegen fast völlig vergisst. 
 
Als ich das Buch nun beendet habe, war ich sehr traurig Mack und Gott alleine zu lassen und doch weiß ich nun das ich niemals alleine sein werde, wenn ich zulasse das auch Gott in meiner Hütte wohnen darf. 
Für mich ein Buch des Jahres 2009 ohne das man religiös sein muss oder unbedingt glauben muss, was man braucht ist einfach nur ein wenig Mut zum Vertrauen
 
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Geschrieben von Bücherwürmchen, am 06-06-2009 20:46,
10. Warum lässt Gott so etwas Böses zu?
Das ist eine der Kernfragen, mit der sich Mack auseinandersetzen muss, nachdem seine geliebte Tochter entführt und ermordet wurde. Sein Glaube leidet darunter und er verfällt in Depressionen. Ein Wochenende mit Gott ändert seine Einstellung und sein Verständnis, denn einige seiner Fragen werden beantwortet und seine Sicht auf die Dinge verändert. 
 
Ich habe keine neuen Einsichten oder Erkenntnisse gewonnen, die man in anderen Büchern über Glauben nicht auch hätte finden können. Denn letztendlich teilt uns hier doch nur ein Mensch seine persönliche Meinung mit und – auch wenn es anders zu sein scheint – nicht Gott selbst. 
 
Allerdings macht Young das auf eine sehr anschauliche Weise und für jedermann verständlich in Form eines Romans, der außerdem noch kurzweilig und unterhaltsam ist. Für Teenager oder für Menschen, die sich erstmalig mit dem Thema Glauben auseinandersetzen wollen, ist diese eher philosophische Aufbereitung ein guter Einstieg. 
 
Die etwas kindliche und naive Darstellung von Gott und dem Jenseits brachte mich gelegentlich zum Schmunzeln. Nur Macks zum Teil zu brav formulierte Fragen, aber bei weitem nicht meine eigenen wurden beantwortet und die Antworten auch von Mack manchmal zu unkritisch hingenommen. Deshalb kann dieses Buch auch nur der Auslöser von weiteren Gedanken, von Diskussionen oder tiefergehender Lektüre sein und nicht die Antwort auf alle Fragen. Es kann aber durchaus das Interesse an diesem Prozess wecken und deshalb ist es für mich gelungen.
 
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Geschrieben von cörchen, am 03-06-2009 22:47,
11. Gespräch mit Gott
In seinem ersten Roman „Die Hütte“ schreibt William Paul Young über den tragischen Verlust eines Kindes und die Große Traurigkeit. 
Mack´s Tochter Missy wird bei einem Zelturlaub am See entführt und ermordet. Jahre nach diesem folgeschweren Ereignis wurde weder der Mörder gefasst noch die Leiche der Kleinen gefunden. Mack versinkt seit Missy´s Verschinden in der Großen Traurigkeit und auch der Rest der Familie kann es nicht wirklich verarbeiten. Als Mack einen Brief erhält, angeblich von Gott, soll sich alles ändern. Gott lädt Mack zu einem Wochenende auf die Hütte ein. Was wird dort passieren? Ist der Brief wirklich von Gott höchstpersönlich? 
 
Rein äußerlich ist dieses Buch ein Augenschmaus. Die liebevolle und detailreiche Gestaltung des Covers verleitet direkt zum „in-die-Hand-nehmen-und-drin- blättern“. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht ein interessantes Zitat, welches auf den Inhalt des folgenden Abschnitts verweist.  
Vorangestellt ist dem Roman ein Inhaltsverzeichnis. Im Allgemeinen finde ich diese unnötig und oftmals vorgreifend. In diesem Fall aber verraten die Kapitelüberschriften nicht zu viel, im Gegenteil, sie machen Lust auf das Buch. 
Ich habe keine konkrete Erklärung dafür, weshalb dieses Buch mich beim Lesen so mitgerissen hat. Aber die Erläuterungen von Gott auf Mack´s Fragen hin waren nicht der Auslöser. Gott bezieht alles auf die gesamte Menschheit, während ein Mensch in Trauer sich eher auf sich und seine eigenen Gefühle konzentriert. In diesem Sinne hat mich das Buch nicht bekehrt, dennoch ist es in gewisser Weise ansteckend, da es von Menschen geschrieben und erarbeitet wurde, die etwas größeres im Sinn haben. Außerdem ist die Entstehungsgeschichte des Buches beeindruckend. 
 
Sicher liest ein glaubender Mensch dieses Buch anders als jemand, der nicht an ein gottähnliches Wesen glaubt. Aber mitreißen wird es dennoch beide Sparten. Es ist ein tolles, spannendes und aufregendes Buch. Es hat seinen Platz auf der Bestsellerliste eindeutig verdient.
 
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Geschrieben von Whitesences, am 03-06-2009 14:23,
12. Eine Reise zu Gott und sich selbst
Mackenzie Allen Phillips ist ein Mann dessen Glaube an Gott durch viele Schicksalsschläge ins Wanken gerät. Vor allem der Verlust seiner kleinen Tochter "Missy" an den "Lady-Killer" macht ihm schwer zu schaffen. Durch dieses Ereigniss stürzt er sich in eine Dunkelheit die er selbst die GROßE TRAURIGKEIT nennt. Nichmeinam seine Ehefrau Nan vermag es ihn zu trösten. Doch das Leben muss weitergehen schon allein ihrer Kinder Kate und Josh zu liebe. Leider gestaltet sich dies nicht als Sonntagsausflug da Kate immer mehr beginnt sich zu verschließen und niemanden mehr an sich heranlässt. 
 
Mack findet an einem kalten Wintertag einen Brief ihn seinem Briefkasten der mit "Papa" (Nan's Name für Gott) unterzeichnet ist.Papa lädt Mack für ein Wochenende zu Der Hütte im Wald ein wo die suche nach seiner Tochter Missy damals geendet hatte. Mack geht das Wagnis ein und verbringt ein Wochenende mit Gott, Jesus und dem heiligen Geist. Alle drei Gottheiten erweisen sich in jeder Hinsicht vollkommen anders als er erwartet hätte... 
 
Mein Fazit: 
William P. Young hat eindrucksvoll die Gefühlswelt eines Mannes beschrieben der sein liebstes verloren hat, eines seiner geliebten Kinder! Man spürt beim lesen regelrecht den Schmerz und das innere Ringen des Protagonisten Mack mit sich und seinem Glauben. Durch die Ereignisse die sich in der Hütte zutragen eröffnet sich für Mack ein vollkommen neuer Horizont: Er sicht Gott auf einmal in einem vollkommen anderen Licht und lernt langsam aber stätig im zu Vertrauen und Liebe zu schenken. Ein wunderschönes Buch nicht nur für Menschen die einen festen Glauben haben...im Gegenteil ich finde das Buch ist vor allem etwas für Menschen die sich Gott nicht erklären können und ihren Glauben aufgegeben haben.
 
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Geschrieben von Tanavista, am 28-05-2009 13:22,
13. Die Hütte
Ich muss zugeben, ich war skeptisch als ich die Leseprobe gelesen habe. Aber nicht skeptisch genug, um mein Glück nicht zu versuchen. Als ich dann die Nachricht bekommen habe, dass ich das Buch doch erhalte, war ich erneut skeptisch, wie stark würde ich mich zwingen müssen, das Buch zu lesen. Ich bin nicht der gläubige Typ. Um ehrlich zu sein, habe ich mit Gott nicht allzuviel am Hut und es wäre jetzt auch zu viel gesagt wenn ich sage, dieses Buch hätte an meiner Einstellung zu Gott etwas geändert. Aber ich habe es gerne gelesen, es hat mir grossen Spass gemacht. 
 
Der Anfang machte die unglaublich tolle Beschreibung von Mackenzie Allen Phillips, ein Mann, der eigentlich ein normaler Mann ist, aber von seinem Vater geschlagen und misshandelt worden ist und eigentlich auch den Tod des Vaters zu verantworten hat. Ein ganz normaler Mann, der sich Mack nennt und seit Jahren die "Grosse Trauer" in sich trägt, weil bei einem Campingausflug mit seinen drei Kindern Kate, Josh und Missy, die jüngste, Missy Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Er suchte die Schuld bei sich, entfernte sich dadurch durch Gott. Im Gegensatz zu seiner Frau, Nan, die unerschütterlich an den Gott glaubte, den sie zärtlich Papa nannte. Jahre nach dem Verschwinden von Missy (die Leiche wurde nie gefunden) erhält Mack einen Brief, eine Einladung zur Hütte, jene Hütte wo Missys zerrissenes und blutverschmiertes Kleidchen gefunden wurde. Unterschrieben mit Papa. Mack folgt der Einladung und in der Hütte trifft er auf Gott in der Form einer schwarzen Frau, Jesus und dem heiligen Geist. Er erlebt in diesem Wochenende nicht nur die Reinigung seiner geschundenen Seele sondern er erkennt mit Papas Hilfe auch der Grund, warum seine Tochter Kate sich derart abkapselte. Weil sie sich die Schuld an Missys Tod gab. Es gelingt Mack an diesem Wochenende das Vertrauen zu Gott wieder aufzubauen und Mack schafft es seinem Vater und sogar dem Mörder von Missy zu vergeben. 
 
Wieder auf der Rückreise wird Mack Opfer eines schweren Unfalles. Dadurch bemerkt er, dass die Zeit zurück gedreht wurde, denn der Unfall geschah gemäss seiner Frau am Freitag Abend. Doch es war doch Sonntag als er von der Hütte zurück fuhr? Auch dies ändert nichts mehr am unerschütterlichen Glauben von Mack und mit der Hilfe von Papa schafft es Mack schliesslich die Polizei zu der Leiche von Missy und den anderen verschwundenen Mädchen zu führen. 
 
Das Buch ist sehr berührend, wie erwähnt, es ändert nichts an meiner Einstellung zu Gott, aber es hilft doch Dinge nicht ganz so zu sehen wie man sie im ersten Moment annimmt. Das Buch, ist leicht zu lesen. Der Autor schafft es sowohl die Figuren, wie auch die Umgebung so klar zu schildern, dass man sie absolut vor Augen hat. Ich empfehle dieses Buch in erster Linie jenen Leuten, die einen sehr starken Glauben haben, die aber einen offenen Geist haben der es ihnen erlaubt Gott in einer ungewöhnlichen Figur (der der schwarzen Frau) zu sehen. Aber auch solche Leute wie ich werden gerührt sein von der erst harten und verbitterten und danach sehr emotionalen Person Mackenzie Allen Phillips.
 
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Geschrieben von Avathea, am 26-05-2009 15:00,
14. Jeder hat seine eigene Hütte
Vorab möchte ich sagen, dass ich mich selbst nicht als Christ oder tiefgläubigen Menschen bezeichnen würde. Die Hütte ist aber ein Buch, das nicht bekehren will, sondern das versucht Erklärungen zu finden für all die schlimmen Dinge, die auf der Welt geschehen. Und selbst als Mensch, der mit dem Glauben und mit Gott nicht viel anfangen kann, findet man in dieser Geschichte glaubhafte und irgendwie einleuchtende Antworten auf viele Fragen, ohne davon abgeschreckt zu werden. 
Das Buch handelt über Mackenzie Allen Philips, einen Familienvater und gläubigen Menschen, der nach einem Familienausflug den Glauben zu verlieren beginnt. Seine Tochter wird entführt und kurze Zeit später findet man in einer verlassenen Hütte Spuren, die auf den Mord seiner Tochter hindeuten. Von nun an befindet sich Mack in einer großen Traurigkeit, bis er nach vier Jahren Post von Gott bekommt, der ihn einlädt ein Wochenende mit ihm in der Hütte zu verbringen. Nach anfänglicher Skepsis folgt er der Einladung und trifft auf Gott, der als Afroamerikanerin erscheint, Jesus und Sarayu, die den Heiligen Geist verkörpert. Alle drei zusammen sind Gott und Mack erlebt an diesem Wochenende Dinge, die ihn für immer verändern werden. Er bekommt Antworten auf seine Fragen und lernt den Glauben und die Beziehung zu Gott richtig zu verstehen. Mit viel Liebe schafft er es seine große Traurigkeit zu überwinden und sein Leben als Geschenk von Gott wieder an zu nehmen. 
Mich hat dieses Buch sehr berührt, da es doch vieles verständlich macht und man das Gefühl bekommt, dass man nicht alleine ist und alles irgendwann und irgendwie seinen Sinn ergibt. Es muntert auf und gibt Hoffnung. Denn jeder hat irgendwo seine Hütte, die ihn verzweifeln lässt und in der Trauer schlummert. Außerdem ist es sehr sympathisch und stellenweise sehr humorvoll geschrieben, so dass es nun wirklich alles andere als ein Buch ist, das den Finger erhebt und mahnen will. 
Ich kann dieses Buch nur empfehlen und nicht nur gläubigen Menschen, sondern vielleicht gerade den Zweiflern. Dass es in den USA einen so großen Erfolg hat, ist für mich nicht verwunderlich und ich bin mir sicher, dass es auch in Deutschland von vielen gelesen werden wird.
 
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Geschrieben von Pharo72, am 22-05-2009 09:41,
15. Warum verhindert Gott kein Leid?
Mackenzie Allen Philips erlebt den Albtraum eines jeden Vaters schlechthin. Auf einem Campingausflug mit seinen Kindern, wird seine kleine Tochter Missy entführt und Beweise in einer verfallenen Hütte in den Bergen weisen auf Mord hin. Er verfällt in die von ihm so genannte „Große Traurigkeit“. Sein Leben gleitet nur mehr an ihm vorbei und sein Glaube an Gott hat stark nachgelassen. Nach vier Jahren schließlich erhält er eine Einladung von Gott in eben diese Hütte und er macht sich trotz großer Skepsis dorthin auf. Was ihn erwartet, hat er sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. 
 
Ich muss zugeben, ich war beim Zuschlagen des Buches immer noch ziemlich ratlos, welche Meinung ich dazu abgeben soll. Das Buch verspricht, dass es verändert, dem Zweifler die Zweifel nimmt, dem Hoffnungslosen die Hoffnung zurückgibt. Dies kann ich für mich so nicht stehen lassen. Persönlich selbst nie in irgendeiner Weise von Religion beeinflusst, fällt es mir immer noch schwer mich auf die ganze Thematik einzulassen.  
 
Ohne Frage sind die Ansätze wie sich Gott in seiner Darstellung der Dreifaltigkeit Mack gegenüber präsentiert und versucht, sich ihm wieder anzunähern bzw. seine Verhaltensweisen zu erklären eine interessante Perspektive. Wer würde nicht gern in einer Welt voller Liebe und Glückseligkeit leben? Dennoch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass es so einfach nicht sein kann. Mack lässt sich auch viel zu schnell von den Argumenten Gottes überzeugen, die manchmal doch ein wenig schwammig daherkommen. Aber wahrscheinlich ist es für ihn einfacher, da er bereits religiöse Wurzeln hat.  
 
Fazit der Gespräche mit Gott ist, dass dieser der einzig Wahre und Gute und die reine Liebe ist und der Mensch durch seine Eigensinnigkeit letzten Endes alles Leid selbst verursacht, wobei letzteres für mein Dafürhalten auch stimmt. Doch wo ist in dieser Konstellation Gott? Ich persönlich habe nie irgendeine Erfahrung gemacht, die auf eine Anwesenheit von Gott schließen lässt. 
 
Letzten Endes ist die ganze Geschichte, wie wir im Nachwort auch lesen können, jedoch eine reine Fiktion. Im für Spirituelles wesentlich empfänglicheren Amerika ist es gut nachzuvollziehen, dass das Buch wie eine Bombe eingeschlagen hat. Ich fürchte, in Deutschland wird ihm ein solcher Erfolg nicht beschieden sein. So ganz werde ich das Gefühl nicht los, dass hier eine Art „neue Bibel“ gehypt werden soll, da die Religion insgesamt zunehmend an Bedeutungslosigkeit verliert. 
 
Nichts desto trotz hat mich das Buch in meine Träume verfolgt, was wohl ein Hinweis darauf ist, dass ein kleines Samenkorn den Weg in mein Inneres gefunden hat und wer weiß, vielleicht geht dieses ja eines Tages doch noch auf.
 
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Geschrieben von Everett, am 21-05-2009 23:11,
16. Reise zu den Grundsätzen
Mack macht mit seinen Kindern einen Campingausflug, und während er zweien seiner Kinder bei einem Kanuunfall hilft, wird seine jüngste Tochter entführt. Die Suche bleibt ergebnislos, es werden nur Hinweise in einer Hütte gefunden, dass Missy nicht mehr lebt. 
Mack verfällt in eine große Traurigkeit, wie er es nennt, und zweifelt an Gott, an allem. 
Jahre danach bekommt Mack eine Einladung für ein Treffen mit Gott in dieser Hütte. Trotz verstandesmäßiger Zweifel fährt er zu der Hütte. 
Was er dort vorfindet ist ganz anders als er sich vorgestellt hat. Gott stellt sich Mack in einer Weise dar, die es ihm ermöglicht, Gott zu akzeptieren, und er versucht zu verstehen. 
 
Die Hütte ist ein Versuch uns Gott näher zu bringen, das Wesen Gottes zu erklären. Das Buch ist teilweise anstrengend zu lesen, ich musste inne halten, über das Gelesene nachdenken, versuchen, es zu verstehen. Es sind auch manchmal lange Dialoge zwischen Mack und der Dreifaltigkeit. Da geht es dem Leser ebenso wie Mack, man braucht Zeit um es zu erfassen. 
Das Buch kann einem eine andere Sicht auf Gott, oder eine höhere Macht vermitteln, und beinhaltet auch Elemente, die man aus der Bibel kennt. So eine Geschichte kann höchstwahrscheinlich nicht in Europa geschrieben werden, es eine eher typische amerikanisch Art ist, die Dinge darzustellen. Manchmal wurde ich auch etwas ärgerlich, weil es mir zu einfach vor kam. Zudem hat man im Alltag doch ziemlich Probleme das so umzusetzen. Andererseits ist es in einigen Dingen auch hilfreich.  
Alles in allem aber ein gutes Buch, was auf jeden Fall nachdenklich macht und die von Menschen erschaffenen Religionen, Regeln und Hierarchien in Frage stellt. An dem Wunsch eine bessere, liebevollere Welt zu haben, ist an sich ja überhaupt nichts Falsches und könnte viel Leid ersparen. Dazu fällt mir noch der Liedtitel „If I can dream“ von Elvis Presley ein, behandelt dasselbe Thema.
 
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Geschrieben von Cabriofahrerin, am 20-05-2009 20:47,
17. Eine Chance zum Glauben an Gott
Als ich das Buch "Die Hütte - ein Wochende mit Gott" in Händen hielt, hatte ich ein Déja-Vu: Es klingelt an der Tür - ich öffne - draußen stehen Zeugen Jehovas - ich höre ihnen freundlich zu, beende ihren Vortrag möglichst schnell - schließe die Tür wieder. 
Genauso fühlte ich mich mit diesem Buch: ein bisschen lesen, aber mich nicht wirklich in meinem gewohnten Alltag berühren lassen. Aber dann hat mich ein Satz auf Seite 16 geraderzu herausgefordert, das Buch zu lesen: "Falls Sie auf diese Geschichte stoßen und sie schrecklich finden, soll ich Ihnen von Mack ausrichten ... 'Tut mir leid ... aber sie wurde nicht in erster Linie für Sie aufgeschrieben'." 
Mack lebt mit seiner tiefgläubigen Frau Nan und seinen Kindern in Oregon. Am Labor Day-Wochenende geht er mit seinen drei jüngsten Kindern campen. Am Tag der Heimfahrt geschehen zwei entsetzliche Unfälle: Sein Sohn Josh kentert mit dem Kanu und ertrinkt fast, und seine Tochter Missy wird während seiner Abwesenheit von einem Serienkiller entführt. In einer Hütte findet das FBI klare Beweise für ihre Ermordung. 
Mack kann mit der Frage, welche Schuld er trage, warum er nicht besser auf Missy aufgepasst habe, nicht umgehen und fällt in tiefste Depressionen. Die Frage "Wie konnte Gott das zulassen?" verstärkt seine Hassliebe zu Gott. 
Im tiefsten Winter erhält Mack einen unfrankierten Brief mit der Einladung, zu einem Treffen zu kommen - ausgerechnet in die Hütte, in der Missy starb. Der Absender lautet "Papa", und dabei denkt Mack zunächst an einen makabren Scherz, dann aber, dass es ein Brief von Gott sein könnte (Auf diese Idee wäre ich in meinem ganzen Leben nicht gekommen ...). So macht er sich auf den Weg. 
Als er sich der Hütte nähert, geschieht ein Wunder: Der Schnee schmilzt, die Hütte verwandelt sich zu einem gepflegten Blockhaus, die Umgebung wird schlagartig zum Paradies. (Hier sträuben sich meine Nackenhaare.) 
Die Tür wird aufgerissen, eine dicke Frau "schloss ihn in die Arme. Sie hob ihn in die Höhe und wirbelte ihn herum wie ein kleines Kind." Nun lernt Mack drei Personen kennen, die mal als Mensch, mal als Gott auftreten. Elouisa ist zugleich Frau, Papa und der wirkliche und wahrhaftige Schöpfergott. Sarayu ist eine kleine asiatische Frau, die Tränen sammelt (!), aber gleichzeitig auch der Heilige Geist. Die dritte Person ist ein Handwerker - und manchmal Jesus. Alle zusammen verkörpern sie Gottes Dreifaltigkeit. Während Mack sich mit ihnen unterhält, wechselt ihr Geschlecht bisweilen innerhalb eines Satzes ( "er" ... "sie"). 
Da sie allwissend sind, kennen sie auch Macks Lebensgeschichte. Jedoch wollen sie nicht zeigen, dass sie damit den Menschen überlegen sind. 
Es bereitet ihnen große Freude, Macks Darstellungen zuzuhören. Die Diskurse drehen sich um Theologie, Mythologie, Zusammenhänge zwischen Liebe und Vertrauen, Gut und Böse, Wahrheit und Freiheit. Ich finde den Text dadurch thematisch stark überfrachtet: "Mack hatte große Mühe, das zu begreifen, was er da hörte" (S. 116) - so erging es mir auch. Alles drehte sich in meinem Kopf, ich fühlte mich dizzy. 
Ich habe dieses Buch mit großem Respekt vor dem Autor William Paul Young gelesen. Im letzten Kapitel "Die Geschichte hinter DIE HÜTTE" erfahren wir von seiner grausamen Kindheit und Jugendzeit. Er hatte keine guten Voraussetzungen für sein Leben. Und so stand er dem letzten aller Abgründe sehr nahe: dem Selbstmord. Mit der Idee, ein Buch für seine Kinder zu schreiben, hat er den Weg zum Leben wiedergefunden. 
Das Buch findet bei den Amerikanern riesengroßes Interesse. Viele von ihnen, v. a. im berühmten "Bible Belt", leben ihre Religion aktiv. In Deutschland dagegen steigt die Zahl der Kirchenaustritte. 
Ich bin ein zu rationaler Mensch, um an Phänomene zu glauben, die man weder sehen noch wissenschaftlich beweisen kann. Wer will, mag das für ein oberflächlich-vordergründiges Weltbild halten, aber eben in dieser Sichtweise unterscheiden sich Gläubige von Ungläubigen. Für alle die Menschen, die in Gott ihren Ansprechpartner haben, der ihnen Trost und Halt geben kann, freue ich mich. 
Dies Buch wurde vielleicht auch als Ansporn veröffentlicht, beim Leser Glauben anzustoßen, aber ich hatte kein Erweckungserlebnis ...
 
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Geschrieben von thorlac, am 16-05-2009 07:59,
18. Liebe und Vergebung
Ein Campingausflug mit seinen Kindern findet für Mack und seine Familie ein furchtbares Ende. Macks jüngste Tochter Missy verschwindet am letzten Tag spurlos. Alles deutet darauf hin, dass sie entführt wurde. Die Suche nach Missy führt die Polizei schließlich zu einer abgelegenen Hütte, in der man das blutgetränkte Kleid von Macks Tochter findet. Sie selbst bleibt verschwunden. Eine große Traurigkeit hält seitdem die ganze Familie und besonders Mack in ihrem bitterkalten Griff gefangen. 
An einem eisigen Wintermorgen erreicht Mack ein geheimnisvoller Brief. Laut Absender stammt dieser von niemand anderem als Gott persönlich. Dieser lädt ihn für ein Wochenende in eben jene Hütte ein, in der die tragische Suche nach Missy ihr furchtbares Ende fand. Ein übler Scherz? Oder kann Mack dieser Einladung trauen? 
Tatsächlich wird Mack an jenem Ort seiner tiefsten Trauer und Not Gott begegnen. Und alles wird ganz anders sein, als er es sich jemals ausgemalt hätte. Dieses Wochenende wird ihn für immer verändern … 
 
William Paul Young stellt die wohl gewohnte religiöse Konditionierung vieler Leserinnen und Leser gründlich auf den Kopf, obwohl Youngs Vorstellung von Gott ganz sicher keine Neuschöpfung ist: Gott ist ganz anders, weit mehr als alles, was wir uns über ihn denken könnten. Und überraschend! Mit seinem Gottesbild befindet sich Young in guter theologischer Tradition, versteht es aber, dieses in ganz farbige und kraftsprühende Worte umzusetzen und neu auszusagen. 
In diesem einmalig ungewöhnlichen Buch kommen zwischen Mack und Gott eine ganze Reihe theologischer Fragen zu Wort, Fragen, die die Menschen aller Zeiten bewegen: Wie kann Gott so viel Leid zulassen? Warum greift er nicht ein? Liebt er die Menschen wirklich? Liebt er mich? Und Gottes Antworten wirbeln einem geradezu durch den Kopf, überfordern fast, so wie es eben auch Mack selbst zunächst geht. Aber durch alle Verwirrung hindurch scheint dennoch ein so einfaches, sympathisches, heilsames Gottesbild: Nicht ein ferner Weltenlenker, der per Knopfdruck Freud und Leid der Menschheit regelt, sondern ein Naher, eine Vertraute, ein Papa, eine Freundin. 
Ganz ohne Frage: Dieses Buch braucht Zeit, um es zu lesen. Und es braucht ein offenes Herz, um es zu verstehen. Mich hat „Die Hütte“ wirklich sehr bewegt und zutiefst angerührt. In klaren und großartigen Worten spricht es von Liebe und Vergebung als Gottes Schlüssel zu einem echten und erfülltem Leben. Keine billigen Trostpflästerchen aus der Apotheke des Wunder-Glaubens werden hier angeboten, sondern ehrliche Antworten und bewegende Lebenserfahrungen zur Sprache gebracht. 
„Die Hütte“ ist ein Buch, das die Kraft hat, Herz und Seele zu berühren und mein Leben zu verändern – wenn ich mich dafür öffne.
 
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Geschrieben von blackrose, am 15-05-2009 09:57,
19. Religion mal anders..
Mackenzie, "Mack", hat seinen Glauben und sein Vertrauen in Gott verloren, seit "der kleine Ladykiller" seine jüngste Tochter Missy entführt und ermordet hat. Der Leichnam wurde außerdem nie gefunden, weshalb Macks Familie nicht Abschied nehmen konnte. Noch drei Jahre danach leidet die Familie, besonders Missys Schwester Kate, die sich die Schuld an Missys Tod gibt. Eines Tages bekommt Mack einen Brief von Gott, der ihn für ein Wochenende in die Hütte einlädt, in der Missy ermordet wurde.  
Mack verbringt ein Wochenende mit "Papa" Gott, Jesus und "Sarayu", dem Hl.Geist. Mit ihnen lernt er die Welt und Gottes Handeln kennen. Er lernt, wie wichtig es ist zu vergeben und Gott zu vertrauen. 
 
William P. Young schreibt über ein Thema, über das nur sehr selten geschrieben oder überhaupt gesprochen wird. Nämlich wieso lässt Gott das Böse geschehen? Wieso gibt es Krieg und so viele Todesopfer? 
Ein Buch, in dem wohl jeder eine Frage beantwortet bekommt, die er sich schon einmal gestellt hat. Ein Buch, dass sehr berühren kann und wo man mit dem Protagonisten mitfühlen kann. Natürlich ist eine Geschichte, die sich so nie ereignet hat - doch trotzdem klingen viele Antworten auf diese Fragen sehr plausibel.  
Der Schreibstil des Autors ist unkompliziert, leicht verständlich und gut zu lesen. 
Ein Buch, dass ich jedem empfehlen kann - ob man nun an Gott glaubt oder nicht.
 
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Geschrieben von hrafnaklukka, am 13-05-2009 20:34,
20. "Gott ist ein Verb"
Mackenzie, 
es ist eine Weile her. Ich vermisse Dich.  
Ich bin am nächsten Wochenende bei der Hütte, 
wenn Du mich treffen möchtest. 
Papa 
 
Das ist die Botschaft, die Mackenzie Allan Phillips während eines Unwetters in seinem Briefkasten findet. Mack hat vor 3.5 Jahren seine jüngste Tochter Missy verloren, Trauer hat sich wie ein schwerer Umhang auf die Familie, besonders auf seine Tochter Kate, gelegt und die große Traurigkeit ist sein ständiger Begleiter. Er hadert mit seinem Schicksal und mit Gott und stellt sich die Frage, die sich eigentlich jeder stellt, der einen großen Schicksalsschlag erfahren musste – warum hat Gott das zugelassen? Zunächst hält er die Nachricht für einen üblen Scherz, seiner Intuition folgend fährt er aber doch in die Hütte, in der damals das blutverschmierte Kleid seiner Tochter gefunden wurde und die für ihn das Symbol seines großen Schmerzes geworden ist. Dort trifft er auf die personifizierte Dreifaltigkeit – Gott, in Person als schwarze Frau, seinen Sohn Jesus als Schreiner aus dem mittleren Osten und dem heiligen Geist, dargestellt durch eine asiatische Frau. Sein Leben und sein Glauben wird bei Diskussionen über die Definition von Gut und Böse sowie über Schuld und Unschuld auf den Kopf gestellt. Er läuft mit Jesus über Wasser, sieht seinen Vater und Missy wieder und lernt, worauf es ankommt und was Vergebung heisst.  
„Gefühle sind die Farben der Seele“.  
Das Buch beschäftigt sich mit dem größtmöglichen Schmerz, der Eltern widerfahren kann – den (gewaltsamen) Verlust eines Kindes und mit der Frage, die sich jeder danach stellt- warum hat Gott es nicht verhindert? Einfühlsam wird Missys verschwinden und die anschließende Trauer geschildert, gut nachzuvollziehen ist die Wut und das Gefühl der Verlassenheit, das Mack Gott gegenüber empfindet. Die Geschichte basiert auf dem katholischen Glauben der Dreifaltigkeit, nimmt jedoch auch Bezug auf andere Glaubensrichtungen. Für ein so religiös angelegtes Buch ist es sehr einfach und verständlich geschrieben, die Sprache ist alltäglich und es ist so spannend, das man es kaum aus der Hand legen kann. Der Dialog mit Gott ist witzig, aber auch sehr tiefgreifend. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich muß jedoch dabei sagen, das ich viele Ansichten des Autors teile und es jemanden, der nicht an Gott glaubt, deutlich schwerer fallen dürfte, gefallen an dem Buch zu finden. Und genau dafür gibt es von mir auch einen Punktabzug – die Geschichte ist so moralisch einwandfrei, das es schon fast zu viel wird. Aber viele Thesen regen auch zum Nachdenken an – sowie die Einstellung zur weltlichen Kirche und die Freiheit der eigenen Entscheidung.  
Ich würde das Buch jedem, der trauert, ans Herz legen, da es ein großes Gefühl von Trost und Geborgenheit spendet. Aber auch für jeden anderen bietet es ein spannendes und etwas anderes Lesevergnügen, ein Buch, das man nicht oft findet.
 
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