Über das Buch: Robert Hunter, ein Ermittler im Morddezernat von L.A., kommt mit seinem (neuen) Partner Carlos Garcia zu einem Tatort an dem eine Frau grausam hingerichtet wurde, sie trägt das Zeichen des "Kruzifix-Killers", einem Serienkiller der gefasst, zum Tode verurteilt wurde und inzwischen schon hingerichtet wurde. Es ist schnell klar, dass es sich um keinen Nachahmungstäter handeln kann, denn die Handschrift ist eindeutig und Details darüber drangen nie an die Öffentlichkeit. Wie schon bei den ersten Morden geht der Killer äußerst umsichtig vor, er wählt seine Opfer scheinbar ohne jeglichen Zusammenhang und hinterlässt keinerlei Spuren. Der Täter sucht immer wieder den Kontakt zu Robert Hunter und versucht ihn in seine perfiden und blutrünstigen Spiele mit den Opfern einzubeziehen.
Meine Meinung: Der Einstieg ins Buch ist wirklich außergewöhnlich und gelungen, der Leser wird direkt ins Geschehen katapultiert, man findet mit Robert Hunter seinen Partner Carlos als "Spielball" und potenzielles Opfer des Kruzifix-Killers. Danach beschreibt der Autor, wie es zu dieser Situation gekommen ist und die letzten Kapitel dienen der Aufklärung. Da ich sehr viele sehr positive Kritiken zu diesem Buch gelesen und gehört habe, ging ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch heran, diese wurden leider nicht vollständig erfüllt. Der Kruzifix Killer ist ein guter, wenn auch ein sehr brutaler Thriller, der spannend unterhält, aber der Überflieger, mit dem ich gerechnet habe, war er nicht. Außer dem recht ungewöhnlichen Einstig und der etwas ungewöhnlichen Aufteilung der Geschichte, ist er auch weitgehend nach altbekanntem Muster gestrickt - zwei Ermittler, mit ihren persönlichen Problemen und ein intelligenter Serienmörder, der mit dem Ermittler spielt... Leider erinnerten die Spiele mit den Opfern und die Brutalität auch etwas an Saw, wer also diese Filme nicht gesehen hat, wird mehr "Freude" an dem Buch haben. Die handelnden Personen sind gut beschrieben, auch die Geschichte der Opfer wird immer etwas beleuchtet, dadurch werden die Verbrechen für den Leser noch bestialischer, da die Opfer nicht nur als "Kanonenfutter" dienen, sondern dem Leser auch als Mensch vorgestellt wurden. Insgesamt finde ich aber leider auch hier die oft so üblichen Unglaubwürdigkeiten - bei so grausamen Verbrechen arbeiten sicherlich nicht nur zwei Ermittler an dem brisanten Fall und kümmern sich um jede Facette der Ermittlung, von Patientenlisten in Krankenhäusern über Recherchen im "Milieu" und aktiver Tätersuche in Bars, nach einem Phantombild. Ein großes Manko ist auch der Klappentext, der einfach zuviel verrät. Nachdem im Buch nicht allzu viele Möglichkeiten zur Rache gegeben sind, bzw. nicht so viele Personen beschrieben werden, die dazu Anlass hätten, kann man als "alter Thriller Hase" die Zusammenhänge leicht erahnen. Auch der Schluss war leider nicht nur etwas überzogen sondern auch etwas unglaubwürdig.
Mein Fazit: Auf Grund meiner hohen Erwartung an das Buch, fällt meine Meinung etwas kritisch aus, aber prinzipiell, ein guter Thriller, für Leser mit einer gewissen Toleranz gegenüber sehr ausführlich beschriebenen und grausamen Details.
Selten hatte ich ein Buch in der Hand, bei dem ich überlegte, es an die Seite zu legen, weil es einfach zu widerlich ist. Aber die Neugier siegte, und so raste ich durch diesen Thriller. Ja genau, raste: Chris Carter legt ein irres Tempo vor, welches es kaum möglich macht, das Buch zwischendurch mal abzulegen, weil es kein Zwischendurch gibt.
Als Robert Hunter zu einem Tatort gerufen wird, ist ihm noch nicht klar, was ihn erwartet. Doch vor Ort, im Angesicht der grausig zugerichteten Frauenleiche, wird ihm klar, dass die Vergangenheit ihn eingeholt hat. Vor wenigen Jahren gab es einen Reihe von Morden, bei denen der Serientäter letztendlich gefasst werden konnte. Doch scheinbar war das nicht der Fall, denn das Morden geht weiter. Besonderes Merkmal: Ein Symbol in Form eines Kreuzes mit zwei Querbalken, das den Leichen in die Haut geritzt wurde.
Es ist, als ob der Täter die Absicht hat, Robert Hunter damit persönlich zu treffen, ihm seine Fehlbarkeit zu zeigen und ganz klar zu sagen, wer hier die Ansagen macht.
Insgesamt ein ausgezeichneter Thriller, gut geschrieben, die Spannung wird schnell aufgebaut, und hält sich über den kompletten Zeitraum. Mr Carter: Bitte mehr davon.
Vor fast zwei Jahren hat Detektiv Hunter den berüchtigten Kruzifix Killer hinter Schloß und Riegel gebracht. Neben der besonderen Signatur der Opfer gab es für Hunter ein weiters Erkennungsmerkmal. Der Psychopath meldete sich ausschließlich telefonisch bei Hunter mit elektronisch verstellter Stimme.
Um so entsetzter ist der Detektiv, als er nach so langer Zeit, die verhasste Stimme hört. Ist hier ein "Trittbrettfahrer" am Werk? Oder hatte er gar den falschen Täter erwischt? Diese Fragen muss Hunter sich stellen um die äusserst brutalen Morde aufzuklären. Und irgendwie wird er den Verdacht nicht los, daß die Schlinge des Mörders sich unaufhörlich um ihn zusammen zieht.
Ein äußerst gut gelungenes Erstlingswerk. Die Figuren sind gut und glaubhaft dargestellt, die Story ist so aufgebaut, daß die Spannung bis zur letzten Seite erhalten bleibt.
Robert Hunter ist in Los Angeles als Detective im Morddezernat tätig und wird an einen Tatort gerufen, wo er eine grausam entstellte Frauenleiche findet. Der Täter hat, eine für Robert bekannte Spur, hinterlassen und zwar ein eingeritztes Doppelkreuz im Nacken des Opfers. Dies ist das Markenzeichen des Kruzifix-Killers, der in der Vergangenheit sieben Menschen brutal ermordet hat und der bereits festgenommen und hingerichtet wurde. An einen Nachahmer glauben weder Hunter, noch sein neuer Kollege Carlos Garcia. Haben sie damals den falschen Verdächtigen geschnappt? Nachdem weitere Morde geschehen und Hunter wie früher Anrufe des Killers erhält steht fest, dass der wahre Kruzifix-Killer noch auf freiem Fuß ist und so schnell wie möglich gestoppt werden muss. Eine Jagd mit wenigen Beweisspuren beginnt und die beiden Ermittler haben keine Zeit zu verlieren, bevor noch mehr Menschen sterben. Der Debütroman von Chris Carter hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig geschrieben und schafft es mit seinen Irrungen und Wirrungen das Geheimnis des Killers bis zuletzt im Dunkeln zu lassen. Viele Personen lassen sich zwar recht schnell ausschließen, aber bei denen, die übrig bleiben, lässt sich niemand mit Sicherheit benennen, so dass man immer wieder am rätseln ist, wer diese grausamen Qualen und Morde wohl angerichtet hat. Ein spannender mit Nervenkitzel versetzter Thriller, der Genrefans in seinen Bann ziehen dürfte und auf Nachfolgebände hoffen lässt.
Die Leiche einer Frau wird bestialisch zugerichtet vorgefunden, der Täter hat keine Spuren hinterlassen. Nur ein in den Nacken eingeritztes Kreuz mit zwei Querbalken deutet auf den Kruzifixkiller hin. Dieser hatte sieben Menschen brutal gefoltert und getötet, allerdings wurde er anderthalb Jahre zuvor gefasst und hingerichtet. Detective Robert Hunter und seinem neuen Partner Carlos Garcia kommen Zweifel, ob damals der Richtige verurteilt wurde. Neue Morde weisen darauf hin, dass der Kruzifixkiller noch lebt und dieser nimmt sogar Kontakt zu Hunter auf und verstrickt ihn in ein perfides Spiel.
Den Leser erwartet ein Thriller mit psychologischem Tiefgang, rasant und fesselnd. Es gibt keine langatmige Einleitung, man wird sofort ins Geschehen hineingezogen. Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben. Offene Handlungsstränge werden zum Ende hin gekonnt zusammengefügt und der Spannungsbogen, den der Autor aufbaut, wird über die ganze Zeit gehalten. Es ist der erste Roman von Chris Carter, der in Michigan forensische Psychologie studierte und sechs Jahre lang im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft gearbeitet hat. Ich empfehle ihn allen, die gerne ein wenig Gänsehaut beim Lesen von Thrillern bekommen. Es ist ein Buch, das man einmal begonnen kaum noch aus der Hand legen kann. Und ich hoffe sehr, dass es nicht der einzige Thriller von Chris Carter bleibt, ich würde gerne noch mehr von ihm lesen.
Detective Hunter bekommt einen Anruf vom Kruzifix-Killer, der ihm mitteilt, dass sein neuer Partner Carlos Garcia sich in großer Lebensgefahr befindet. Hunter entdeckt Garcia in einem verlassenen Gebäude hinter einer kugelsicheren Glaskuppel ans Kreuz geschlagen und mit einer Dornenkrone auf dem Kopf. Die einzige Möglichkeit Garcia zu retten, besteht für Hunter darin, auf den richtigen von vier möglichen Knöpfen zu drücken. Wenn er den falschen drückt, würde eine Dynamitexplosion erfolgen, bei der nicht nur Garcia, sondern auch Hunter ums Leben kommen würde. Und der Wettlauf mit der Zeit beginnt. Abrupt endet das erste Kapitel und die Geschichte startet fünf Wochen vorher. Hunter erhält mitten in der Nacht einen Anruf von seinem Partner Garcia und wird zu einem Mordschauplatz gerufen. Sie finden die Leiche einer jungen Frau, die mit den Handgelenken zwischen zwei Holzpfosten aufgehängt wurde. Keine Spuren werden am Tatort gefunden. Einziges Merkmal ist ein in den Nacken geritztes Doppelkreuz. Das Erkennungszeichen eines bereits hingerichteten Serienmörders, dem Kruzifix Killer, den Hunter vor gut einem Jahr zur Strecke gebracht hatte. Der Falsche wurde verurteilt. Aber warum hat der verurteilte Täter ein Geständnis abgelegt und Tatsachen erzählt, die nur der Serienmörder wissen konnte? Fragen über Fragen tauchen auf. Während Hunter und Garcia versuchen den wieder mordenden Kruzifix-Killer näher zu kommen, spielt dieser ein perfides Spiel mit ihnen und ist immer einen Schritt voraus. Chris Carter hat es verstanden, mich mit seinem fesselnden Debütroman von der ersten Seite bis zur letzten in seinen Bann zu ziehen. Der Stil ist flüssig geschrieben, ohne lang ausufernde Passagen. In kleinen Dosen wird etwas von dem Privatleben der Detective eingestreut. Die Charaktere der beiden Protagonisten sind gut getroffen und machen sie sehr sympathisch. Die Spannung flacht nicht ab und wird während des gesamten Buches aufrecht erhalten. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, eine perfekt durchdachte Handlung und ein Genuss für jeden Thriller-Liebhaber.
Sie hatten den falschen ins Gefängnis gesteckt, nun mordet er wieder: Der Kruzifix-Killer. Er schneidet seinen Opfern einen Strich mit zwei Querbalken in den Nacken und reinigt die Tatorte, ohne eine Spur zu hinterlassen. Detective Hunter und sein neuer Partner Garcia nehmen erneut die Spur auf und geraten in den Untergrund...
Meine Meinung:
Ich hatte bereits am Anfang der Story das Gefühl: Halt, hier ist ein Klischee, und hier, und da noch eins. Carter hat gut abgekupfert, aber mehr leider auch nicht. Seine Vorkenntnisse können prächtig sein, aber zum Schreiben ist er nicht gerade geboren. Leider sind die Charaktere so oberflächlich geschrieben, dass ich nur noch in Erinnerung habe, wie toll alle aussehen, dass fast alle "haselnussbraune" Augen haben, bla bla bla. Ich bin Verfechterin des Genres und meine, mich auszukennen. Die Handlung ist eigentlich ideal, um ein Erstlingswerk auf den Markt zu werfen, das wahrgenommen und akzeptiert wird. Die Spannung reißt teilweise schon etwas ab, besonders, wenn Carter sich mit den Ausführungen Hunters beschäftigt, der soviel liest, obwohl er das im Buch gar nicht tut. Was mich ärgerte, war vor allen Dingen, dass der Leser noch nicht einmal einen potentiellen Mörder in die Finger bekommt. Keine Hinweise, keine Spur, LANGWEILIG!! Als der Mörder dann doch mal tatsächlich ans Licht tritt, war die Verwunderung bei mir persönlich nicht gerade groß. Ich dachte nur: War ja klar! Das Ende ist genauso langweilig, wie schon die ewige Spurensuche der beiden Detectives. Wer hier Lektor war, hat anscheinend noch keinen richtigen Thriller gelesen. Ein Thriller muss einem Gänsehaut machen, man muss von (alp)träumen; er muss so spannend sein, dass man in der Handlung nicht unterbrochen werden darf. Es war zwar doch ein Leseerlebnis, aber Weltbewegendes hat man auch aus den pathologischen Szenen nicht gelernt. Wenn Carter ein Zweitlingswerk wagt, so sollte er sich vorher die Lesermeinungen anschauen, bevor wieder so eine langweilige Story mit oberflächlichen Charakteren schafft.
Fazit: Für Einsteiger ganz gut, für Kenner des Genres nicht gerade empfehlenswert. Diejenigen, die etwas davon verstehen, werden es in der Luft zerreißen. Charaktere, die bei mir im Kopf nicht angekommen sind und zu denen man keinen Bezug aufbauen kann. Eine Story, die in einem langweiligen Finale verpufft.
Sieben Menschen waren brutal gequält und ermordet worden, bis ein Mann festgenommen und zum Tode verurteilt wurde. Nach anderthalb Jahren wird Detective Robert Hunter und sein neuer Partner an einen Tatort gerufen, an dem sie eine grausam entstelle Frauenleiche vorfinden. Im Nacken ist ein Kreuz mit zwei Querbalken eingeritzt, das Markenzeichen des Kruzifix-Killers. Wurde damals etwa ein Unschuldiger als Serienmörder abgestempelt?
Der Thriller war ganz ordentlich, aber noch nicht der große Hit. Ich hatte mir im Großen und Ganzen mehr davon erhofft und war schlussendlich ein wenig enttäuscht. Der Schreibstil wurde beibehalten, der mich anfangs dazu verleitet hatte die Geschichte lesen zu wollen und in Nullkommanix war ich auch am Ende angelangt. Allerdings war mir das Motiv der Morde nicht ganz einleuchtend und ich vermutete, dass etwas anderes dahinter stecken musste. Vorallem ist da auch die Frage nach der Körperkraft und mir ist es unverständlich, wie überhaupt keine Spuren hinterlassen werden konnten, wenn die Person nicht ganz in das Schema passt. Die Morde empfand ich außerdem als zu brutal und ich hätte sie einer anderen Person zugeschrieben. Die falsche Spur, die gelegt wurde, kam bei mir nicht so gut an, ich erachte sie als überflüssig und hätte mir gewünscht, dass die eigentliche Geschichte mehr in die Tiefe und in die Breite verfeinert worden wäre. Ich will nicht sagen, dass sie mir im Ganzen zu oberflächlich war, aber ich hatte manchmal das Gefühl, dass ein Vorgänger existieren würde, denn auf die ersten Morde wurde so gut wie gar nicht eingegangen und mir fehlte einfach ein Stück weit der Geschichte. Auch wurden immer mal wieder neue Personen eingeführt, was mich ermüdete. Meiner Meinung hat Chris Carter ein gutes Potenzial, aber an dem Aufbau und Wirkung der Geschichte hat er noch zu arbeiten.
Ein interessantes Buch für Zwischendurch, das aber keinen festen Platz in einer Büchersammlung innehaben wird.
Heissa, was ein Thriller. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich mag es ja gerne blutrünstig, auch das wurde hier erfüllt. Absolute Pageturnerqualität.
Der Killer begeht seine Taten absolut unvorstellbar grausam. Jedes seiner Opfer musste über Stunden hin, grauenvolle Qualen leiden...
Der gewiefte Detective der Mordkommission des LAPD, Robert Hunter, arbeitet zusammen mit seinem Partner Carlos Garcia an diesem Fall. Die beiden sind absolut glaubwürdig und sehr sympathisch, richtig tolle Männer eben.
Des Rätsels Lösung blieb mir verwährt, bis zu dem Augenblick, an dem der Autor es wollte. DAS hatte ich auch schon ewig nicht mehr.
Grandiose Unterhaltung, dieser Autor bleibt mir im Gedächtnis. Hoffentlicht schreibt er weiter über dieses Ermittlerduo!
Das Buch beginnt schon sehr rasant. Detective Robert Hunter der auch Profiler ist findet seinen Partner Carlos Garcia an ein Kreuz genagelt in einem Glaskasten, er kann sein Leben retten wenn er den richtigen Knopf dürckt. Der Anfang ist eigentich ein Teil des Endes des Thrillers. Nach der Rettung beginnt das Buch mit einem Rückblick auf die letzten 5 Wochen wo Hunter und Garcia zu einem enstlichen Todesschauplatz gerufen werden. Das Opfer ist gezeichnet mit dem Symbol des Kruzifix-Killers. Von der ersten Seite an ist man regelrecht an das Buch gefesselt. Die Spannung ist so hoch das man das Buch gar nicht aus den Händen legen möchte. Für ein Erstlingswerk ein sensationelles Buch ! Besser gehts eigentlich gar nicht!
Inhalt: Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia ermitteln in einem Mordfalls. Doch es gibt auffällige Verbindungen zu einer eigentlich gelösten Reihe von Mordfällen. Handelt es sich hier um einen Trittbrettfahrer, oder wurde vor einigen Jahren tatsächlich der falsche gefasst und als Mörder hingerichtet? „Der Kruzifix-Killer“ ist wieder da und mit ihm auch die geheimnisvollen Anrufe die Hunter erhält. Wer ist der Mörder und was verbindet ihn mit dem Detective? Auch Hunter und sein Partner schweben nun in Gefahr und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …
Meine Meinung: Ich bin absolut begeistert von Chris Carters Erstlingswerk „Der Kruzifix-Killer“. Schon mit den ersten Kapiteln war ich gefangen im Geschehen, was sicherlich auch an dem Cliffhanger liegt, mit dem Chris Carter sein Buch beginnt. Statt strikt chronologisch vorzugehen, startet „Der Kruzifix-Killer“ mit einer dramatischen Schlüsselszene und springt anschließend fünf Wochen in der Zeit zurück. So ist von Anfang an Spannung aufgebaut und man fiebert geradezu dem Augenblick entgegen, an dem man erfährt, wie es Robert Hunter und Carlos Garcia ergangen ist. Im Mittelpunkt des Buchs steht Detektive Hunter. Durch seine Vorbildung im Bereich der Psychologie, ergeben sich hier Ermittlungsansätze und Methoden, die ich als sehr interessant und zum Gesamtfall passend empfand. Dies ist sicherlich auf die persönlichen Hintergründe des Autors Chris Carter zurückzuführen, der im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft von Michigan tätig war. Fachlich nahezu perfekt, hat Robert Hunter im privaten Bereich durchaus Ecken und Kanten, so dass mir diese Figur von Anfang an sympathisch war. Das Spiel der Figuren miteinander, hat in „Der Kruzifix-Killer“ generell sehr gut funktioniert und obwohl ständig neue Personen hinzukommen, hatte ich keine Probleme den Überblick zu behalten. Von diesem Autor würde ich gerne noch mehr lesen und ich hoffe sehr, dass „Der Kruzifix-Killer“ der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, die noch viele spannende Stunden mit Detective Hunter bieten wird. Das Potenzial dazu hat der Autor Chris Carter ganz sicher.
Skeptisch nahm ich mir das Buch zur Hand. Wird die Geschichte, die zu Beginn sehr stark an den Film SAW erinnerte, so grausam weitererzählt, oder kann es noch ein spannender Thriller werden, der mich mit überraschenden Wendungen bis zum Schluss gefangen hält?
Die Handlung ist nicht neu, und definitiv hat Chris Carter den Film SAW gesehen.
Detektiv Hunter hat nach dem tragischen Verlust seines Partners den Boden unter den Füßen verloren. Doch ihm wird ein neuer - ein "Grünschnabel" - zur Seite gestellt und schon geht es aufwärts. Das Team lernt sich kennen und schätzen und kein Verbrecher ist vor ihnen sicher. Sie haben eine grausame Mordserie aufzuklären und geraten bald selbst in die Schusslinie des Täters. Der Grünschnabel Garcia wird das nächste Opfer sein, wenn Hunter sich für sein eigenes Leben und gegen das seines Partners entscheidet.
Chris Carter erzählt die Geschichte nicht nur aus der Sicht der Detektivs sondern teilweise auch aus der der Opfer. Dadurch lernen wir diese kennen, ihr Tod ist nicht mehr anonym und geht uns besonders nahe. Die Handlung ist flüssig erzählt, gut nachvollziehbar und mit vielen Rückblenden gespickt - das gefiel mir. Was mir nicht gefiel waren die vielen Wiederholungen. Außerdem wurde uns Garcia als intelligent und ehrgeizig vorgestellt. Dafür stellt er Hunter aber viel zu viele Fragen, die er sich mit ein bischen Recherche selbst hätte beantworten können. Hunter wird zwar somit die Gelegenheit gegeben, uns Lesern die Vorgänge näherzubringen, meiner Meinung nach wird dieses stilistische Mittel jedoch überreizt und ich hätte mir mehr Abwechslung gewünscht. Bis zur Hälfte des Buches hatte ich oft das Gefühl, es weglegen zu wollen (zu vorhersehbar, schwache Dialoge, alles schon einmal ähnlich gelesen). Tat es dann aber doch nicht und plötzlich packte es mich. Hunter entpuppte sich doch noch als Mensch, der auch Fehler machen und nicht hellsehen konnte.
Ich gestehe, das Ende nicht vorhergesehen zu haben und das macht für mich letztendlich einen guten Krimi aus. Ich würde das Buch nicht als Thriller bezeichnen. Dafür war es mir nicht spannend genug. Der Kruzifix Killer ist ein guter Krimi - wenn man die zu bildlich dargestellten Grausamkeiten überlesen kann.
Kurze Beschreibung: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Detectiv Hunter arbeitet beim Morddezernat und hat es nur mit den schlimmsten Verbrechen zu tun die in Los Angeles geschehen zu tun. Kurz nachdem er seinen neuen Partner Garcia zugeteilt bekommen hat beginnt eine Mordserie. Der Serienkiller ist jedoch kein Unbekannter. Es handelt sich um den Kruzifix Killer. Zeichen dieses Killers ist es seine Opfer möglichst qualvoll zu töten, d. h. stundenlange Folter und gekonnte Vorgehensweise und er brandmarkt alle seine Opfer mit einem Doppelkreuz im Nacken. Das erste Opfer das die beiden Detectivs finden ist eine junge Frau deren Gesicht unkenntlich gemacht wurde, so suchen die beiden zuerst nach der Identität der Frau. Auf der Suche nach dem Namen müssen sie bis in die Drogen- und Prostituirtenszene Los Angeles vordringen. Dort bekommen sie von einem der größten Unterweltbosse “D-King” endlich nähre Informationen, die Tote ist eines seiner Mädchen Jenny Farnborough.
Was den Serienmörder betrifft tappen Hunter und Garcia weiter im dunkeln. Er hinterlässt keinerlei Spuren an den Tatorten und scheint so unauffindbar. Als Hunter durch Zufall bei seiner Geliebten das Zeichen auf ein Stück Papier bringt gibt diese ihm einen Hinweis auf den Täter.
Bevor der Täter von Hunter geschnappt werden kann entführt dieser Garcia. Kann Hunter das Leben Garcia’s retten oder ist dieser verloren?
Meine Meinung: °°°°°°°°°°°°°° Der Debütroman von Chris Carter hat mich gleich ab den ersten Seiten gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig und baut ziemlich schnell eine Spannungskurve auf die sich bis zum Ende des Romans hält. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau des Thrillers. Man wird im ersten Kapitel in Situation der Entführung Garcias gestellt, dieses hat meiner Meinung nach schon richtig Lust auf das weitere lesen gemacht. Nach dieser Einführung bekommt man die ganze Story von Anfang an erzählt. Alles beginnt damit das Captain Bolter (Hunter’s Chef) ihm seinen neuen Partner Garcia zuteilt.
Eine abgeschlossen geglaubte Mordserie beginnt von neuem. Der Täter hinterlässt jedoch keinerlei Spuren werder an Tatort noch dem Opfer. Dieser psychisch gestörte Mörder hinterlässt bei jedem seiner Opfer ein Kennzeichen, ein Doppelkreuz eingeritz im Nacken. Hunter glaubte mit seinem ehemaligen Partner den Kruzifix Killer schon geschnappt zu haben als sie vor einem Jahr Mike Farloe geschnappt hatten. Doch jetzt ist der Killer wieder aufgetaucht und die Verfolgungsjagd beginnt von neuem.
Das erste Opfer ist laut Aussage eines Unterweltbosses namens D-King Jenny Farnborough. Leider erweißt sich dieses nachdem ein Snuff-Movie aufgetaucht ist als hinfällig. Dort ist ersichtlich das Jenny zuerst vergewaltigt und danach mit einem Schnitt durch die Kehle umgebracht wurde. Als Hunter wenig später im Morddezernat eine Vermisstenmeldung bekommt stoßen sie auf das wirkliche Opfer des Kruzifix Killers, eine junge Frau namens Victoria Baker die in einem Fitnessstudio gearbeitet hat. Diese Wendung fand ich nicht wirklich überraschend hat der Geschichte jedoch mehr Schwung gegeben.
Die Psychospielchen die Chris Carter in den Roman einbaut sind sehr gut ausgedacht und erinnern mich teilweise an Romane von Stephen King. Nur als Beispiel als der Killer Hunter anruft und das Leben eines weitern Opfers in seine Hände legt indem er auf den richtigen Hund in einem Hunderennen tippe muss.
Unser Detectiv Hunter lässt sich während des ganzen auf eine Liebesbeziehung zu der gutaussehenden Isabella ein. Diese ist dem Kruzifix Killer schon in einer Bar begegent. Mit Hilfe ihrer Aussage fertigen die Phantomzeichnen der Polizei meherer Phantombilder an. Hunter und Garcia jagen jedem Hinweis nach und forschen jedem noch so kleinen Hinweis nach. Der Einbau der Annährungen von Hunter und Isabelle hat die ganze Story etwas aufgelockert.
Der Kruzifix Killer mordert jedoch weiter, unter seine Opfer fallen zunächst der bisexuelle Anwalt George Slater und danach wird sogar Garcia von ihm entführt. Man ist hier bei dem Höhepunkt des Thrillers angekommen. Ich habe mitgefiebert ob es Hunter gelingt seinen Partner aus den Klauen des Killers zu retten.
Ich hätte nicht gedach dass es noch eine Überraschung geben würde, aber da hatte ich mich getäuscht. Als Hunter von dem Fall abgezogen wird und auf eigene Faust weiter ermittelt stößt er plötzlich durch einen Satz D-Kings auf Hinweise auf den Mörder. Hunter stellt diesem eine Falle und als ich glesen hatte wer der Killer ist war ich mehr als nur überrumpelt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°° Ein rassanter und spannender Debütroman vom feinsten. Ein toller Thriller mit Psychospielchen und grausamen Morden. Diese Story hat mir besonders gut gefallen da sie nicht so vorhersebar war wie es so viele Romane aus diesem Genre eigentlich sind. Ich habe richtig mit Hunter mitgefiebert und habe die ganze Zeit gerätselt wer denn nun der Mörder ist. Leider war ich genau wie Hunter auf der falschen Spur und zum Schluss total überrascht wer der richtige Täter war. An dem Thriller gibt es nicht auszusetzen also von mir volle Sternchenzahl!
"Der Kruzifix-Killer" ist der erste Roman von Chris Carter und der hat es in sich. Es ist erst ein Jahr her, dass der vermeintliche Kruzifix-Killer, der mehrere Morde auf dem Gewissen hat, verurteilt und hingerichtet wurde, als der damalige Detektive Hunter einen Anruf bekommt von ebenjenen Killer. Auch die dazugehörige Leiche ist bereits gefunden und trägt das Zeichen des Killers. Schnell ist klar, dass das, was Hunter schon von Anfang an befürchtete, wahr ist: Mike Farloe, der vermeintliche Kruzifix-Killer war nicht der echte. Die Jagd nach dem echten Killer geht weiter ...
Ein grandioses Debut von Chris Carter. Die Protagonisten bleiben allesamt weder blass noch farblos, Carter versteht es den Personen Leben einzuhauchen und genau das macht das Buch auch so überzeugend und spannend. Sehr geschickt werden die Hintergründe der Story verstrickt, so dass man bis zum Ende eigentlich nicht auf die Auflösung kommen kann. Zwar wird schnell klar, dass es nicht viele mögliche Täter gibt, aber das Motiv bleibt im Verborgenen, so dass das Buch bis zum Ende hin spannend und vor allem auch nachvollziehbar bleibt.
Ich hoffe, dass dies nicht der letzte Thriller von Chris Carter war, denn ich würde sehr gerne mehr von ihm lesen. Vielleicht sogar mit selbigen Detektives? Wer weiß? Ich hätte jedenfalls nichts dagegen.
Vor anderthalb Jahren wurde der Serienmörder Mike Farloe, genannt der Kruzifix-Killer, hingerichtet, nachdem er sieben Menschen auf bestialische Weise gefoltert und ermordet hatte.
Nun stehen Detective Robert Hunter und sein neuer Partner Carlos Gracia vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Neue Morde geschehen, die eindeutige die Handschrift des Kruzifix-Killers tragen: ein eingeritztes Doppelkreuz im Nacken - ein Detail, das der Öffentlichkeit nicht bekannt war. Mit Mike Farloe wurde der Falsche verurteilt, diesen Verdacht hatte Hunter schon bei dessen Verurteilung.
Hunter und Gracia beginnen fieberhaft zu ermitteln, ein Wettlauf mit der Zeit, denn wann der Killer erneut zuschlägt ist unklar. Auch scheinen keine Verbindungen zwischen den Opfern zu bestehen. Tötet der Kruzifix-Killer wahllos?
Chris Carter ist mit seinem Debüt ein wahrer Pageturner gelungen. Atemlos verfolgt man die Jagd der Detectives nach dem Killer. Aber auch mit den grauslichen Details der erschreckenden Morde verschont der Autor die Leser nicht. Durch die vielen Dialoge und den flüssigen Schreibstil fliegt man förmlich durch die Seiten des Buches. Die kurzen Kapitel und die Perspektivwechsel tragen dazu bei, dass die Spannung von der ersten Seite bis zum furiosen Finale gehalten wird.
Nur eine Frage bleibt offen: wann gibt es wieder etwas von Hunter und Gracia zu lesen? Viele Leser warten darauf mit Spannung.
Chris Carter hat ein Debüt vom Feinsten hingelegt. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven, denn er geht ins Detail. Und das ist so grausam, dass es schon fast unerträglich wurde. Die Spannung, die gleich zu Beginn aufgebaut wird, zieht sich durch das ganze Buch hindurch, bis zum Schluss.
Detective Robert Hunter erhält einen Anruf vom Kruzifix-Killer. Dieser hat seinen Partner entführt und es gibt nur eine Chance ihn zu retten. Als Robert ihn findet, wird schnell klar, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit ist und die Chancen stehen nicht sonderlich hoch.
Und genau an dieser Stelle erfolgt eine Rückblende. Und zwar fünf Wochen vor der Entführung Carlos Garcias. Der Autor beschreibt, wie die Morde des Kruzifix-Killers begannen. Dieser scheint Robert Hunter sehr gut zu kennen und immer ist er es, der angerufen wird. Das macht das Ganze irgendwie zu einem persönlichen Rachefeldzug. Aber die Polizei tappt mal wieder wie immer im Dunkeln.
Chris Carters Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Viel Spannung erzeugen natürlich auch die kurzen Kapitel. Über die Protagonisten erfährt man sehr viel und ich hoffe, dass es von Chris Carter zukünftig noch viel mehr zu lesen gibt. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne, denn es ist einfach lesenswert!!!
Als Hunter, ein introvertierter, mürrischer Detectiv, geradewegs aus dem Bett einer Freundin zu einem Tatort gerufen wird, bietet sich ihm ein groteskes Bild. Eine junge Frau, deren Gesicht gehäutet wurde, kniet an zwei Pfosten gefesselt, tot vor ihm. Im ihrem Nacken eingeritzt ein Zeichen in Form eines doppelten Kreuzes, welches der Detectiv nur zu gut kennt und das ihm ein Schauer über den Rücken jagt. Denn genau dieses Doppelkreuz hatte ein ihm bekannter Serienkiller benutzt, um seine Opfer zu zeichnen. Merkwürdig ist nur, dass dieser vor anderthalb Jahren festgenommen und hingerichtet wurde. Viel Zeit bleibt Hunter nicht darüber nachzudenken, denn kurz nach dem Mord nimmt dieser per Handy Kontakt mit ihm auf. Das Spiel um Leben und Tod beginnt erneut.
Hunter soll dem Killer den Sieger eines Windhundrennens benennen. Hat er Recht mit seinem Tipp, lässt dieser das bereits in seiner Gewalt befindliche Opfer frei. Liegt Hunter mit seiner Vermutung allerdings daneben, dann wird auch dieser Mensch qualvoll sterben. Gemeinsam mit seinem neuen Partner Garcia, den Hunter liebevoll Greenhorn nennt, versucht er voller Verzweiflung einen Treffer beim Windhundrennen zu landen. Leider geht das völlig schief und der homosexuelle Anwalt George Slater wird ans Lenkrad gefesselt, mit schweren inneren Blutungen und Blasen am ganzen Körper, in seinem Auto aufgefunden. Kurze Zeit später verstirbt er im Krankenhaus. Hunter, unfähig mit der Schuld an dem Tod des Anwalts zu leben, stürzt sich immer verbissener in seine Arbeit. Geplagt von chronischem Schlafmangel und rasenden Kopfschmerzen findet er seine einzige Entspannung in der Beziehung zu seiner neuen Freundin Isabella. Rund um die Uhr sind Hunter und Garcia im Einsatz, um den Killer zu finden, doch statt einer heißen Spur, treffen sie auf eine Gruppe von Männern, die Frauen missbrauchen, quälen und töten, um sogenannte Snuff-Movies zu drehen. Als dann aber Isabella zufällig das doppelte Kreuz erkennt, kommt Bewegung in die Ermittlungen. Zusammen mit einem Polizeizeichner kann sie ein Phantombild des Killers erstellen. Doch bevor Hunter und Garcia dazu kommen intensiv nach dem Phantom zu fahnden, ist Garcia verschwunden. Und der Killer meldet sich zu Wort. Er will Hunter, allein, um sein tödliches Spiel zu vollenden.
Chris Carter hat mit dem Roman „Kruzifixkiller“ ein unheimlich rasantes und spannendes Debüt vorgelegt. Voller psychologischem Tiefengang und mit einem wendungsreichen Plot hat das Multitalent eindrucksvoll bewiesen, dass es schreiben kann. Aber seine Kenntnisse kommen nicht von ungefähr. In Michigan studierte er forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft. Chris Carters Schreibstil ist fesselnd und mitreißend und wird von sehr bildhaften Elementen geprägt. Dadurch schafft es der Leser mit Leichtigkeit dem Geschehen zu folgen und die Bilder vor seinem geistigen Auge aufleben zu lassen. Ein ständiger Perspektivwechsel, kurze Kapitel und wunderbar lebensnahe, sympathische Charaktere tun ihr Übriges, um den Thriller für jeden Fan dieses Genres zu einem Erlebnis werden zu lassen.
Erwähnenswert ist ebenfalls das verwendete Cover. Schlicht und einfach und doch wirkungsvoll. Auf schwarzem Hintergrund ist das doppelte Kreuz des Kruzifixkillers in roter Farbe aufgebracht. Darüber in großer weißer Schrift der Buchtitel. Optisch ein Aufhänger, verrät er dem Betrachter sofort, um was für ein Buch es sich hier handelt und weckt gleichzeitig das Bedürfnis, mehr über das religiös anmutende Symbol in Erfahrung zu bringen.
Fazit: Spannungsgeladen von der ersten Seite an, mit einem Showdown, der seinesgleichen sucht, lässt Chris Carter einen Killer auf die Leser los, der ihm die Schauer nur so über den Rücken jagt. Mit einer Vorliebe für perfide Spielchen führt er ihn in eine Welt, die grausamer nicht sein kann. Ein Thriller, der einen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt.
Chris Carter ist mit seinem Buch "Der Kruzifix-Killer" ein klasse Debüt gelungen!
Ein Serienkiller hält die Stadt Los Angeles in Atem. Doch irgend etwas stimmt an diesem Serienkiller nicht. Wurde er nicht längst hingerichtet? Warum mordet einer auf dieselbe Art und Weise? Dabei handelt es sich um Details, die vorher nicht an die Öffentlichkeit gelangt sind, so dass es sich nicht um einen Nachahmungstäter handeln kann...
Der Autor versteht es sehr gut, seine beiden Detektives und auch die anderen Personen in dem Buch mit Leben zu füllen. Die Charaktere bleiben nicht flach und leblos sondern haben Tiefgang und Gefühle, so dass man als Leser gut die verschiedenen Handlungsweisen der Personen nachvollziehen kann. Auch, und das hat mich besonders fasziniert, wo es doch so oft ein Manko bei Thrillern ist, hat das Ende des Buches überzeugt. Hinweise waren schon vorher gestreut worden, so dass es nicht willkürlich daherkam.
Einzig die kurzen Andeutungen, welcher Promi wo wohnt, ein Fitnessstudio hat oder wo auch immer hingezogen ist, haben mich so gar nicht interessiert. Aber das waren nur wenige Sätze dieses tollen Buches. Ansonsten möchte ich keine Zeile missen!
Fazit: Ein Debüt, das sich gewaschen hat! Ein echter Pageturner! Ich kann Ihnen nur raten, das Buch nicht abends anzufangen, sonst werden Sie in dieser Nacht nicht schlafen, sondern immer weiterlesen!
Detective und Profiler Robert Hunter (Morddezernat für Serienmörder und besonders schwere Mord- und Gewaltverbrechen) ist ein Einzelgänger, mit seinem messerscharfen Verstand verlässt er sich bei seinen Ermittlungen nicht nur auf Indizien oder gar Beweise, sondern auf seinen Instinkt. So hat er schon viele Fälle gelöst. Als der Kruzifix-Killer vor Jahren sein Unwesen trieb, kann er nicht mehr schlafen, nicht essen und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Täter wird endlich gefasst, aber Hunter ist skeptisch – lässt sich der Täter, der nie auch nur einen Hauch einer Spur am Tatort hinterlassen hat, so einfach fassen mit einem Auto voll Beweisen, das stinkt zum Himmel. Trotz Hunters Einwände wird der Täter angeklagt und zum Tode verurteilt. Sein Partner kommt mit Ehefrau bei einem Bootsunglück ums Leben. Einige Zeit vergeht, Hunter wird mit seinem neuen Partner, den er Grünschnabel nennt, an einen Tatort gerufen (der erste Fall für Garcia) der alle Albträume wiederkehren lässt, die Frau ist völlig entstellt und hat ein Kreuz in den Nacken geritzt. – Der Kruzifix-Killer ist zurück - .
Ich bin schwer begeistert, das Buch ist so spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Hunter und auch Garcia mag man auf Anhieb und fiebert mit ihnen darauf, dass endlich Spuren oder Hinweise auftauchen. Flüssig geschrieben, die Spannungskurve wird nicht unterbrochen. Eine kleine logische Schwäche am Schluß meiner Meinung nach, aber nicht weiter tragisch. Ich kann mir einen zweiten Teil des Autors vorstellen und den würde ich natürlich auch gern lesen.
In seinem Debüt „Der Kruzifix – Killer“ beschreibt Chris Carter das Aufeinandertreffen eines Serienkillers mit dem Ermittler Detective Robert Hunter. Zwischendurch erfährt der Leser immer wieder Ereignisse aus der Vergangenheit der beteiligten Personen, sei es die Vergangenheit des Täters und die seiner Opfer, oder Details aus Robert Hunters Vergangenheit selbst. Die jeweiligen Schilderungen über die Opfer und deren Ermordungen schildert Carter äußerst Blutrünstig, was ich aber bei einem derartigen Thriller nicht weiter problematisch finde. Der Autor versteht es auch ausgezeichnet Spannung aufzubauen und fesselt den Leser von Beginn an die Geschichte. Dennoch war schon relativ früh klar, wer denn jetzt der Täter war und man war trotz des guten und spektakulären Schlusses nicht wirklich überrascht. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt an diesem doch sehr gelungenem Auftakt.
Meine Rezi: Es fängt in der Gegenwart an, in der Detectiv Hunter in einer brenzligen Situation ist. Diese wird nicht näher ausgeleuchtet und schon geht es ein paar Wochen zurück in die Vergangenheit, wo der Fall seinen Anfang hat.
Kaum geht es um die erste Leiche, musste ich an mich halten um nicht zu würgen. Wirklich ekelhaft und abnormal ist der Zustand beschrieben. Wobei ein Mord ja sowieso abnormal sein sollte... Die Leiche ist ziemlich brutal zugerichtet worden und die Beschreibung des Tatorts, speziell der Leiche, ist nichts für zarte Gemüter. Auch die weiteren Situationen mit Mordvarianten sind nur für richtig harte Thrillerfans etwas. Das ganze wird anfangs immer schlimmer, bevor es besser wird und sich die Handlung um die Verfolgung drehen kann...
Mit der Zeit werden einem die zwei Partner der Mordkommission vorgestellt. Hunter, der Ältere von beiden, ist ja ein ganz "gewiftes Kerlchen". Als ich ihm zum ersten Mal "begegnete", hätte ich nie für möglich gehalten, was in ihm steckt. Er hat seit dem letzten großen Fall physiche Probleme. Und durch gewisse Vorgehensweisen des aktuellen Killers leidet Hunter nun auch noch psychisch. Der Killer spielt ein regelrechtes Spiel mit ihm und der Einsatz dabei ist nicht weniger hoch als ein Menschenleben... Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, bekommt er einen Grünschnabel zum Partner. Der stellt sich aber nach kurzer Zeit als eine gute Stütze heraus.
Auch wird jedes Opfer kurz vorgestellt und man kann sich ein Bild von dessen Lebensumständen machen. So, denke ich mir, kann man auch eine kurze Beziehung aufbauen. Nur um sie dann wieder zu verlieren.
Auf den Killer selbst wäre ich nie gekommen. Als es raus kam, war ich richtig verblüfft und konnte es nicht fassen. Aber was das Kruzifix mit den Morden zu tun hat, verstand ich ehrlich gesagt nicht. Es wurde auch nirgends aufgelöst.
Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite spürbar. Zwar nicht immer auf dem gleichen Level, aber sie hat sich wie ein roter Faden durch die ganze Handlung gezogen. Wenn es um das Privatleben der beiden Detectives ging, bekam ich als Leser eine Verschnaufpause von der teilweise rasanten Handlung. Auch wenn wieder ein Opfer vorgestellt wurde, war von der Spannung wengier zu spüren. Aber sie war immer präsent. Zum Schluss steigert sie sich aber fast ins Unermessliche und am Ende platzt noch eine kleine Bombe.
Die Handlung ist im Erzählstil geschrieben. Trotz der immer wiederkehrenden kurzen Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Detectives, bleibt die Spannung erhalten. Der Autor hat das meiner Meinung nach richtig toll gemacht. Ich musste mich immer wieder vom Buch losreißen, da es so fesselnd geschrieben war, dass ich alles andere um mich herum richtig vergaß. Detective Hunter ist mir in diesem Buch richtig ans Herz gewachsen und als das Buch zuende war, war ich richtiggehend traurig.
Fazit: Für jeden hartgesottenen Thriller-Fan ist dieses Buch empfehlenswert! Ich gebe 5 von 5 Sterne
Detectiv Hunter,ein Spezialermittler für besonders schwere Verbrechen,in Los Angeles,wird mit seinem neuen Partner Garcia zum Schauplatz eines Mordes gerufen.Eine junge Frau wurde auf bestialische Art und Weise gefoltert und ermordet.Bei genaueren Untersuchungen der Leiche erkennt Hunter,daß der jungen Frau ein Doppelkreuz in den Nacken geritzt wurde.Das Zeichen des Kruzifix-Killers.Dieser Serienmörder,der Los Angeles in Angst und Schrecken versetzte,wurde jedoch schon Jahre zuvor von Hunter und seinem inzwischen verstorbenen Partner festgenommen.Nach dem Todesurteil wurde er hingerichtet.Es scheint,als hättensie damals den Falschen erwischt und verurteilt.Jetzt geht das Foltern und Morden auf das Grausamste weiter.Der wahre Mörder nimmt sogar wieder Kontakt zu Hunter auf und spielt ein teuflisches Spiel,bei dem die Jäger zu Gejagten werden,und sich das Karussell der Perversionen immer weiter dreht,bis das Buch in einem Finale des Grauens endet. Dieses Buch ist der absolute Spitzengenuß für den Thriller-Fan.Man spürt von der ersten bis zur letzten Zeile eine Beklemmung und kalte Angst,die einen auch nach dem Lesen nicht mehr los lässt.Durch die schonungslos dargestellte Brutalität war ich mehrfach versucht,das Buch aus der Hand zu legen,musste aber wie hypnotisiert weiterlesen.Die Frage,die sich wohl jedem Leser stellt ist die,ob der Autor,der ja lange Zeit in der forensischen Psychologie tätig war,in diesem Roman Erlebtes verarbeitet hat.Der Gedanke daran,daß Menschen wirklich zu solch bestialischen Taten fähig sind,lässt mir das Blut in den Adern gefrieren.Dieses Buch hat es tatsächlich geschafft,mir den Schlaf zu rauben....
Geschrieben von hrafnaklukka, am 26-05-2009 18:42,
23. Die Dualität von Gut & Böse
Eins kann man schon am Anfang sagen - „Der Kruzifix-Killer“ von Christ Carter ist nichts für schwache Nerven und sollte keinesfalls im Bücherregal von Fans gut durchdachter Thriller fehlen. Ich finde, er ist absolut nicht mit Simon Beckett und Co. zu vergleichen- er ist einfach besser.
Das Buch beginnt kurz vor dem Ende – Detectiv Robert Hunter erhält einen Anruf vom Kruzifix-Killer, der seinen neuen Partner Carlos Garcia in seiner Gewalt hat und mit Hunter spielen möchte. Danach folgt erst mal die Rückblende: Fünf Wochen vor besagtem Tag werden Hunter und Garcia zu einem Tatort gerufen. Eine junge Frau wurde bestialisch gefoltert und ist anschließend an den Folgen gestorben. Im Nacken hat sie ein Doppelkreuz – das Markenzeichen des Kruzifix-Killers. Nur hat die Sache einen Haken – Mike Farloe, der damals die Taten gestanden hat, wurde hingerichtet. Schnell stellt sich heraus, das es sich nicht um einen Nachahmungstäter handelt, sondern das Hunter und sein inzwischen bei einem Unfall verstorbener Kollege Scott vor Jahren den falschen Mann geschnappt haben. Bald verfällt der Killer in sein altes Muster, ruft Hunter auf seinem Handy an und beginnt, um seine Opfer zu spielen. Kompliziert wird es, als als sich herausstellt, das Hunters neue Flamme Isabella vor seiner Zeit die Bekanntschaft des Killers gemacht hat und somit eine wichtige Zeugin ist, da sie als einzige eine Beschreibung des Täters geben kann. Ein Katz und Mausspiel beginnt, bei dem bald die Grenzen von Jäger und Gejagten verwischen.
Selten habe ich so einen spannenden Thriller in die Hand genommen- einmal angefangen wird man direkt in die Handlung katapultiert und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Langatmige Stellen und Füll-Kapitel kennt das Buch nicht. Flüssig und fesselnd geschrieben, genau die richtige Mischung für einen rasanten Thriller, in dem die Hintergrundhandlung und die einzelnen Personen nicht zu kurz kommen. Besonders gut gefallen hat mir die Liebe des Autors zum Detail – von (fast) jeder Person gab es einen kurzen Abriss der persönlichen Geschichte, was besonders die Opfer sehr menschlich gemacht und dem Leser nahe gebracht hat. Das ist etwas, was in den meisten Mainstream-Thrillern -leider- zu kurz kommt. Wie eingangs schon erwähnt ist die Beschreibung der Opfer nichts für zarte Gemüter, das ist der einzige „Minuspunkt“ für mich in dem Buch. Fällt aber aufgrund der gut durchdachten Handlung nicht so schwer ins Gewicht, es waren wirklich nur wenige Stellen, an denen ich schlucken musste. Richtig gut dagegen ist der Plot – bei den meisten Thrillern kann man spätesten aber Hälfte des Buches den oder die Täter erahnen, hier tappt der Leser aber bis zum Ende im Dunklen. Offene Handlungsstränge werden zusammen geführt, alle bis dahin etwas fragwürdigen Details geklärt. Ich hoffe, das war nicht der letzte Thriller um die beiden sympathischen Detectivs Hunter und Garcia, ich würde mich freuen, einen weiteren spannenden Thriller von Chris Carter lesen zu können.