ALL   |0-9   | A   | B   | C   | D   | E   | F   | G   | H   | I   | J   | K   | L   | M   | N   | O   | P   | Q   | R   | S   | T   | U   | V   | W   | X   | Y   | Z

Auf einen Blick arrow Rezensionen nach Genre arrow Krimi/Thriller

Dem Tode nah PDF Drucken E-Mail
Durschnittliche Benutzerbewertung    (33 Stimmen)
Views 1220    
Favoriten 1

Autor/in: Linwood Barclay
ISBN-10: 3548267440
ISBN-13: 978-3548267449
Verlag: Ullstein
Genre: Krimi/Thriller
Seitenanzahl: 400
Dieses Buch kaufen? Klick hier!


Veröffentlicht in : , Krimi/Thriller
Schlüsselworte : linwoodbarclay
Artikel in anderer Webseite zitieren Diese Rezension favorisieren? Drucken An einen Freund schicken ähnliches

Benutzerkommentare (35) RSS feed Kommentar
Geschrieben von anyways, am 18-03-2010 11:37,
1. Dem Tode nah
Begleitet mit den Worten „Schande“ und „Dreckskerl“ werden Mr. Langley, sein Sohn Adam und Mrs. Langley regelrecht hingerichtet. Einziger Zeuge dieser Tat ist Derek, Nachbarjunge und bester Freund von Adam. Er hielt sich im Keller versteckt, da er das Haus der Nachbarn, ohne dessen Wissen, während deren Urlaubsreise als Liebesnest für sich und seine Freundin nutzen wollte. Er flüchtet und behält das Gesehene lange Zeit für sich. 
 
 
 
Die nun folgenden Ereignisse werden von Dereks Vater geschildert. 
 
 
 
Fazit: Ein rasanter Psychothriller, der trotz einiger Schwächen und Fehler sich durchaus mit seinem Vorgänger „ Ohne ein Wort „ messen kann. Für Freunde dieses Genres zu empfehlen.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von MinnieMay, am 13-02-2010 11:07,
2. Spannend, aber es gibt Bessere
Linwood Barclays zweiter Thriller wurde von mir mit Spannung erwartet und hat mich nicht enttäuscht. An den ersten Band „Ohne ein Wort“ reicht er jedoch nicht heran.  
 
Die Handlung ist zuerst gut konstruiert und der spannende, rasante Anfang lässt einen leicht in die finden. 
Leider wird im Laufe des Buches schnell klar worauf der Autor letztlich hinaus will und man schleppt sich eine ganze Weile durch recht langatmige Passagen, bei denen man die Protagonisten, teilweise reichlich konstruiert wirkende Charaktere, kennenlernt. Da die Handlung diesmal doch recht offensichtlich ist kommt es am Ende auch zu keinen allzu großen Überraschungen mehr. 
 
Dennoch ein guter Thriller, angenehme und bildhafte Schreibweise und lesenswert.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Nati, am 31-10-2009 17:12,
3. Ein würdiger Nachfolger
Adam Langley und seine Eltern wollen in Urlaub fahren. Sein bester Freund, der siebzehnjährige Nachbarsjunge Derek Cutter, verabschiedet sich von ihnen und statt das Haus zu verlassen, versteckt er sich heimlich im Keller, da er ungestört mit seiner Freundin zusammen sein möchte. Und was gibt es besseres als ein leer stehendes Haus. Doch das Vorhaben geht nicht auf. Unerwartet kommen die Langleys noch am selben Abend zurück und Derek wird Zeuge wie die gesamte Familie Langley von zwei Killern ermordet wird. 
Derek und seine Eltern werden auch von der Polizei verhört und Derek verschweigt seine Anwesenheit während des Mordes im Nachbarhaus. So rückt er immer näher ins Visier der Polizei. Auch seine Eltern machen sich Gedanken und stellen sich die Frage, ob die Killer sich vielleicht in der Adresse geirrt haben. Die Eltern möchten natürlich ihren Sohn schützen und Jim Cutter stellt eigene Nachforschungen an.  
Der Leser begleitet Dereks Vater bei den Ermittlungen. In rasantem Tempo schreitet die Geschichte voran und wenn ich sicher war, die Auflösung zu kennen, traten immer wieder außergewöhnliche Ereignisse ein, die alles umkehrten. Der Schein trog. Die Charakterzüge der Protagonisten waren nicht Gut und Böse, sondern veränderten sich im Laufe des Geschehens. Manche Verwicklungen wirkten zum Ende doch etwas sehr konstruiert, trotzdem gefiel mir das Buch, denn es ist spannend und flüssig geschrieben. Ein würdiger Nachfolger von Linwood Barclays erstem Roman „Ohne ein Wort“.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von rebellyell666, am 06-10-2009 13:40,
4. Keine Enttäuschung
Linwood Barcley enttäuscht einen nicht. Als ich das Buch in der Hand hielt, dachte ich nur: Endlich ein neues Buch von ihm!! Natürlich nahm ich es sofort mit! 
 
Er hat mich wieder begeistert mich in seinen Bann gezogen. Barcley versteht es, Charaktere und Personen so zu zeichnen, dass man sich mit ihnen durch die Szenen bewegt. 
 
Genauso wie in seinem ersten Thriller "Ohne ein Wort" hat er einen männlichen Helden gewählt, der so mutig ist, dem Geheimnis um den Tod seiner Nachbarn auf den Grund zu gehen. 
 
Barcley schickt einen am Anfang schon einmal auf die richtige Fährte, verstreut dann aber nach und nach mehrere Möglichkeiten, den Leser wählen zu lassen. Dem Gärtnergehilfen traute ich zuerst nicht über den weg. 
 
Obwohl der Fall natürlich sehr konstruiert ist, ist er doch atemraubend und spannend geschrieben. Ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durch. 
 
Wer dieses Buch gut fand, der muss "Ohne ein Wort" lesen. Barcley ist zu meinen TOP-Autoren aufgestiegen.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von sabatayn76, am 02-10-2009 21:29,
5. Thriller ohne Thrill
Inhalt: 
Die Nachbarn der Cutters werden ermordet und der 17-jährige Derek Cutter, der mit dem Nachbarssohn befreundet war, ist der einzige Zeuge dieses Verbrechens. Nachdem Derek selbst in Verdacht gerät, macht sich sein Vater auf die Suche nach der Wahrheit, um Derek zu entlasten. Dabei stößt er auf eine Vielzahl von Geheimnissen in seiner eigenen Familie und in seinem näheren Umfeld. Mehrere Personen sind verdächtig und hätten ein geeignetes Motiv für die Morde gehabt.  
 
Mein Eindruck: 
Der Thriller „Dem Tode nah“ beginnt vielversprechend und spannend. Leider hat sich bei mir bereits nach dem Prolog Langeweile eingeschlichen. Bis zum elften Kapitel ist meiner Meinung nach nur sehr wenig und eher Unspektakuläres passiert. In einfacher Sprache erfährt der Leser mehr über die Protagonisten, dabei bleiben die Charaktere jedoch eher farblos, konstruiert und unglaubwürdig. 
Im Laufe des Thrillers kommt etwas mehr Spannung auf, doch hat mich das Buch zu keinem Zeitpunkt wirklich gefesselt. Die Story war hierfür zu vorhersehbar und hat wenig Potenzial für Überraschungen geboten.  
 
Mein Resümee: 
Schade! Ich hatte Gutes über Linwood Barclay gehört und muss nun sagen, dass ich den Autor als völlig überbewertet empfinde. Ein Thriller ohne Nervenkitzel, ohne Adrenalinausschüttung und ohne wirkliche Überraschungseffekte.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Rennie, am 31-08-2009 16:02,
6. Leider nicht ganz mein Fall
Richtig begeistert hat mich dieser Thriller eigentlich von Anfang an nicht so recht. Der spannende Einstieg und die Anfangsgeschehnisse verschafften mir zwar ein leichtes „Hineinkommen“ in die Story, allerdings flaute diese Lesebegeisterung bei mir sehr schnell wieder ab, als ich merkte, dass da wohl nicht mehr all zu viel kommt. Mehr oder weniger schleppend rückt Barclay Stück für Stück mit einer Lösung heraus, die die Anfänge dieses Buches aufklärt. Sobald ich als Leser mit allen Protagonisten vertraut gemacht wurde, war mir leider auch schon klar, wie sich das Ende gestalten dürfte. Weiter gelesen habe ich dann nur deshalb, um mir meine Vermutung letztendlich bestätigen zu lassen. Nachdem Barclay gute 500 Seiten eine langatmige Story mit vorhersehbarer Handlung geliefert hat, fand der Roman dann plötzlich ein recht schnelles, mMn doch teilweise recht unglaubwürdiges Ende. Ich bin von „Dem Tode nah“ doch mehr als enttäuscht, da ich mir nach Barclays Thriller-Debüt „Ohne ein Wort“ doch wesentlich mehr von einem Nachfolger versprochen habe.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von buchratte, am 22-07-2009 21:30,
7. Klasse Story
Eine scheinbar idylische Atmosphäre bis eine komplette Familie ausgelöscht wird. Wie sich später herausstellt die falsche. Nach und nach tauchen Geheimnisse auf die letzendlich zu Klärung des Falls beitragen. Die Anfänge von denen niemand etwas geahnt hat reichen Jahre zurück. Während die Killer versuchen ihren Fehler zu korrigieren "ermittelt" der Vater der Familie auf die man es ursprünglich abgesehen hatte auf eigenen Faust. 
 
Mich hat das Buch in seinen Bann gezogen. Kann ich nur weiterempfehlen
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Flake7885, am 14-06-2009 08:20,
8. Fesselnd
Genauso gefesselt wie bei Linwood Barclay seinem erstem Buch - Ohne ein Wort - war ich auch diesmal bei seinem zweiten Buch. 
Mich fasziniert, wie Barclay es schafft, seine Leser 93% des Buches so ziemlich im dunkeln tappen zu lassen und erst 7% vor Ende sozusagen Licht ins Dunkel bringt. 
 
Zwei liebenswerte Menschen, nur mit besten Absichten anderen zu helfen, haben mehreren Menschen das Leben zerstört. Obwohl man manchmal einfach nur Nett sein will und sich anderen annimmt, kann das oftmals ein schlimmes Ende nehmen. 
In "Dem Tode nah" zeigt Barclay wie sich Idylle zu Horror verwandeln kann. 
 
Ein sehr spannender Prolog leitet den Roman ein, bei dem ich genau wie Derek eine Gänsehaut bekam. Da Derek, wie seine Mutter Ellen beschreibt, immer gut für ausgeflippte Ideen und Unfug ist, schreckt es Ihn nicht ab das Haus der Nachbarn während des Urlaubes zu nutzen um sich dort mit seiner Freundin zu treffen. Doch dazu kommt es nicht.... ein Zwischenfall mit blutigen Folgen stoppt das Vorhaben. Kein anderer als Derek, hat mitbekommen, wie die Langleys umgekommen sind, wieso und warum bleibt vorerst ein Rätsel. Bei den Ermittlungen stellt sich Derek vorerst in den Hintergrund, um nicht selbst als Täter gehalten zu werden. Der Erzähler - Jim - Ehemann von Ellen und Vater von Derek, begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Derek fängt an sich Ihm anzuvertrauen und beiden gelangen auf eine heiße Spur. Während Jim sich mit seinem Verdacht, wer der Mörder der Langleys ist, sehr sicher ist, kommen Dinge ans Tageslicht, die nie jemand erfahren sollte. Seine Frau Ellen und der Romanautor Conrad hatten eine Affäre, sogar Ihm selbst wird eine mit der Nachbarsfrau Donna angedichtet. Jahrelang hat Ellen Ihm noch weitere Dinge verschwiegen, der Bürgermeister Finley ist auf Jim angewiesen und wie ist Brett wirklich gestorben - viele Erzählstränge des Buches spitzen sich zu und wollen ergründet werden. Dabei geraten immer wieder andere auf die Liste verdächtiger Personen. 
 
Linwood Barclay hält in seinem Thriller die Spannung immer auf einem Level, bei dem es schwer fällt, dass Buch wieder aus der Hand zu legen. 
Seine Charaktere sind sehr real. Er beschreibt Menschen, wie du und ich, ohne besondere herausstechende Eigenschaften, was es für den Leser einfach macht sich mit den Personen zu identifizieren bzw. sich in sie hinein zu versetzen. Ich kann "Dem Tode nah" genau wie "Ohne ein Wort" von Barclay allen Lesern die Krimi, Thriller, Familientragödie und Spannung pur in einem Roman haben wollen, nur ausdrücklich ans Herz legen. In beiden Büchern hat man einen Verdacht und ist sich 100%-ig sicher wer der Mörder ist und wer was mit wem zu tun hat. Doch dieses Denken wird einem von Linwood Barclay in einer verblüffenden Art und Weise genommen und man wird mit einer "um 360 Grad" Wendung überrascht.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von stjerneskud, am 28-03-2009 13:08,
9. Hätte mehr aus der Geschichte herausgeho
Der 17-jährige Derek versteckt sich im Haus seines besten Freundes Adam, als der mit seinen Eltern in einen einwöchigen Urlaub aufbricht, um sich ungestört mit seiner Freundin Penny treffen zu können. Überraschenderweise kehrt die Familie Langley wenige Stunden später nach Hause zurück. Nur wenige Minuten später fährt ein weiteres Auto vor und Adams Vater öffnet die Haustür. Derek hört wie der unbekannte Besucher erst Adams Vater, dann Adams Mutter und zuletzt auch noch Adam erschießt. Völlig verstört kehrt er an dem Abend in sein Elternhaus zurück und verliert über das Erlebte zunächst kein Wort. Erst kürzlich waren in der Kleinstadt Promise Falls zwei Männer erschossen worden, nur wurde diesen keine allzu große Beachtung geschenkt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Bluttaten? 
 
Der Prolog verleitete mich dazu zu vermuten, dass ich einen richtig guten Thriller in die Hände bekommen hätte und ich freute mich auf unterhaltsame Lesestunden, nur leider kippte die Geschichte schon im ersten Kapitel. Ab da an geht es in der Ich-Form weiter und zwar nicht aus Dereks Sicht, sondern aus der seines Vaters. Dies störte mich sehr, weil ich in Gedanken immer noch bei Derek war und im Hinterkopf hatte, was er miterleben musste und dann muss man feststellen, dass nicht er die Geschichte erzählt. Eigentlich müsste Derek die Hauptperson sein, aber dadurch gerät er in den Hintergrund.  
 
Der Perspektivenwechsel nahm dem ganzen die Fahrt und bremste die Spannung aus. Dadurch, dass der Vater ins Rampenlicht gestellt wird und in den Fokus gerät, nimmt man an, dass er sehr viel tiefer in die Ereignisse mit verstrickt und möglicherweise auch der Mörder ist. Es ist unklar, warum der Vater so stark hervorgehoben wird. Meines Erachtens ist der Vater sowieso ein wenig zu übertrieben dargestellt und ich konnte mich nicht so recht mit ihm anfreunden. 
 
Die Ich-Form ist für diese Geschichte unglücklich gewählt. Sie hätte sehr viel mitreißender erzählt werden können. Ansonsten gefiel mir der Schreibstil und der Thriller ist gut geschrieben, so dass ich den ihn gerne gelesen habe. Nur hat mich die Auflösung des Falles nicht sonderlich angesprochen. 
 
Den Thriller muss man nicht unbedingt gelesen haben.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von sassenach, am 19-03-2009 07:46,
10. Spannender Thriller: "Dem Tode nah"
Mit seinem ersten Thriller „Ohne ein Wort“ hatte Linwood Barclay die Messlatte sehr hoch gelegt. Kann er die Erwartungen seiner Leser mit „Dem Tode nah“ wieder erfüllen? 
 
Die Familien Langley und Cutter wohnen schon lange nebeneinander am Stadtrand von Promise Falls, einer amerikanischen Kleinstadt. Die beiden Söhne Adam und Derek sind gut befreundet, schlachten zusammen alte Computer aus. Eines Abends versteckt sich Derek im Haus der Familie Langley, als diese in den Urlaub aufbricht. Er möchte das leere Haus als Liebesnest nutzen, um sich mit seiner Freundin treffen zu können. So wird Adam ungewollt Zeuge, wie die gesamte Familie Langley ermordet wird. Die Suche nach dem Mörder und dessen Motiv verläuft anders als erwartet. War der Mörder vielleicht im falschen Haus? 
 
Das erste Kapitel wird aus der Perspektive von Derek erzählt, wie er sich versteckt und die Morde mitbekommt. Ab dem zweiten Kapitel wird die Geschichte dann von Dereks Vater Jim weitererzählt. 
 
Im Lauf der Ermittlungen werden etliche Geheimnisse aufgedeckt, die einige Figuren plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Manchmal hatte ich das Gefühl, als ob die Karten allzu oft neu gemischt wurden. In einer scheinbar relativ friedlichen Kleinstadt haben mehr Menschen Dreck am Stecken als man denken möchte. Für die Einwohner von Promise Falls ist es eine harte Zeit, in der sich wohl viele fragen, wie gut sie ihre Mitbürger und Familienmitglieder wirklich kennen. 
 
Sehr geschickt legt Linwood Barclay zahlreiche falsche Fährten, von denen jede zu einem mehr oder minder überzeugenden Ende führen könnte. Meiner Meinung nach wählt Linwood Barclay dann leider ausgerechnet die am wenigsten überzeugende Variante als Auflösung aus. 
 
Sprachlich und auch inhaltlich liest sich „Dem Tode nah“ sehr flüssig und enthält einige amüsante Seitenhiebe auf akademische Kreise und Literaturkritiker. 
 
Objektiv gesehen ist „Dem Tode nah“ ein guter Thriller, der ohne viel Blutvergießen eine beklemmende Atmosphäre schafft und den der Leser erst nach der letzten Seite wieder aus der Hand legen möchte. Hätte ich nicht direkt davor „Ohne ein Wort gelesen“, hätte ich vermutlich ohne zu Zögern mehr Sterne vergeben.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von schliesi, am 28-02-2009 13:56,
11. Die verzweifelte Suche nach dem Mörder e
Ein superspannender Thriller, den ich gerne weiterempfehlen möchte. Der Spannungsbogen zieht sich kontinuierlich durch das gesamte Buch. Es kommt während des Lesens zu keiner Zeit Langeweile auf. Barclay versteht es, immer wieder neue Charaktere ins Spiel zu bringen, denen man die Morde zutrauen würde, weil keiner mit völlig offenen Karten spielt. Dass der Krimi etwas klischeebehaftet ist in der Widerspiegelung einer typisch amerikanischen Stadt, mit Fehlverhalten des Bürgermeisters, Prostitution, Diskriminierung von Vorbestraften, stört nicht weiter. Viele der beschriebenen Personen haben eine dunkle Vergangenheit, die nur langsam nach und nach ans Licht kommt und diese kommen auch als potentielle Täter in Frage. Alles in allem ein spannender Psychothriller, den man durch seinen flüssigen und leicht verständlichen und zu lesenden Schreibstill nicht wieder aus der Hand legt.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Yoshi334, am 28-02-2009 12:26,
12. Jeder hat so seine Leiche im Keller!
Der spannende Prolog versprach schon so einiges, was der Roman im weiteren Verlauf 
leider nicht halten konnte. Mir schien es fast so, als hätte der Autor mehr Wert auf die 
privaten Probleme der Cutters gelegt. Das mag durchaus ein Mittel gewesen sein, um von dem 
wahren Mörder abzulenken, war teilweise jedoch einfach nur zu langatmig. 
Auch konnte ich mich nicht mit einigen Figuren anfreunden, zu unverständlich war ihr Verhalten. 
Lässt sich Dereks Handeln noch durch sein Alter erklären, möchte man seine Mutter oft einfach 
nur schütteln, um sie zur Vernunft zu bringen. Selbst als man die Beweggründe für ihr Verhalten 
erfährt, ist man immer noch unschlüssig, ob das als Grund wirklich ausreicht. Ganz besonders, 
nachdem Jim einen Teil der Warheit bereits kennt... 
Zumindest lässt sich der Roman flüssig lesen und es wird einem nicht leicht gemacht, den wahren 
Mörder zu erkennen. 
So bleibt dennoch eine kurzweilige und teilweise durchaus spannende Lektüre.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Amber, am 25-02-2009 22:15,
13. Dem Tode nah
Keine weißen Westen, aber dafür jede Menge Dreck am Stecken. Mit diesem Satz lässt sich das Linwood Barclays Buch wohl am besten beschreiben. 
Er entführt seine Leser in das recht beschauliche Örtchen Promise Falls. Leider ist es nur recht beschaulich und nicht ganz, denn in diesem Ort scheint jeder das ein oder andere Geheimnis zu besitzen.  
Der Prolog fängt schon ziemlich spannend an und ist aus der Sicht des 17-jährigen Derek geschildert, der das Haus seiner Nachbarn als „Fickbude“ nutzen möchte, während diese verreist sind. Leider kommt es nicht dazu den Derek muss mit ansehen wie die dreiköpfige Familie Langley ermordet wird. 
Nach dem Prolog schwenkt die Erzählweise um und der Leser erfährt die Dinge aus der Sicht von Jim Cutter, Dereks Vater.  
Dreh und Angelpunkt der ganzen Geschichte ist auch die Familie Cutter. Alles läuft bei ihnen zusammen, und nicht nur weil ihr Sohn den Mord an der Nachbarsfamilie beobachtet hat. Sie scheinen immer darin verwickelt zu sein, selbst wenn es nur eine angedichtete Affäre von Jim und Donna Langley ist. Das lässt den ganzen Roman arg konstruiert wirken und mildert etwas das Lesevergnügen.  
Barclays Schreibstil ist sehr angenehm. Man liest und liest und plötzlich hat man schon wieder 100 Seiten gelesen ohne es zu merken. Er hält die Spannung fast konstant oben und man fragt sich schon immer welches Geheimnis um die nächste Ecke lauert. 
Seine Charaktere sind auch sehr angenehm geschildert. In welcher Stadt gibt es schon einen Bürgermeister der vor ein Wohnheim für alleinstehende Mütter kotzt? 
In vielen Romanen hat man Extremfiguren, die Alkoholiker sind, oder sonst irgendwelche großen psychischen Probleme haben die ihr Leben oder ihre Beziehung immer wieder bedrohen. Hier hat Barclay gespart und man trifft auf ziemlich normale Menschen die zwar auch nicht blütenrein sind und das ein oder andere Problem habe, aber die nicht ins Extreme abgleiten. 
Was ein bisschen schade bei diesem Roman ist, dass das Ende für geübte Thriller-Leser doch sehr vorhersehbar ist. Spätestens im letzten Drittel des Buches kann der Leser sich schon vorstellen wer die Nachbarsfamilie ermordet hat und warum. 
Aufmerksame Leser werden auch feststellen das Barclay den ein oder anderen Wink mit dem Zaunpfahl in die Geschichte eingebaut hat der doch etwas von der Lösung des ganzen Komplotts verrät. 
Zu erwähnen ist noch das Barclay nicht nur die Morde in seinen Roman eingebaut hat, es gibt sogar noch einen zweiten Komplott, der sogar verschlungener ist als der Mord. Der Lesespaß ist garantiert. 
Preis/Leistung stimmt bei diesem Buch auch. Für 9 Euro bekommt man ein spannendes Buch, das einem schon mal die Nacht kosten kann. 
 
 
Pro und Contra 
 
+ keine Extremcharaktere 
+interessante Charaktere 
+ angenehmer Schreibstil 
 
- Vorahnung auf den Plot 
-Geschichte erscheint arg konstruiert
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Avathea, am 25-02-2009 19:38,
14. Dem Tode nah
Da ich den ersten Thriller von Linwood Barclay (Ohne ein Wort) noch nicht gelesen habe und es sicherlich vielen so wie mir geht, kann ich, ohne Vergleiche zu ziehen, über "Dem Tode nah" schreiben. 
 
Der Prolog des Buches beginnt erstmal sehr spannend. Morde, auf die man sich zuerst keinen Reim machen kann, geschehen und man will wissen, wie es weitergeht. Man fragt sich, wie Derek, der die Morde miterlebt hat, damit klar kommt und wann er damit rausrückt. 
 
Ich finde, dass Barclay einen sehr gut auf die falsche Fährte lockt, in Bezug auf, wer ist der Mörder und warum die Morde überhaupt. Zumal er Personen mit einbringt, die man mehr oder minder als unwichtige Randfiguren wahrnimmt, die dann schließlich doch entscheidender sind, als man angenommen hat. Richtung Ende des Buches wird es einem natürlich immer klarer und zum Schluss ist man von der Einfachheit vielleicht doch etwas enttäuscht. Ich war es vielleicht deshalb ein wenig, weil ich nicht so schnell auf des Rätsels Lösung gekommen bin. 
 
Mir hat das Buch Spaß gemacht zu lesen, da es durch seinen flüssigen Schreibstil nie langweilig wurde und die Personen allesamt sehr menschlich, sprich mit Fehlern behaftet, dargestellt wurden. Vielleicht nicht unbedingt etwas komplett Neues auf dem Markt, aber allemal lesenswert für Thrillerfans!
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Maggie, am 14-02-2009 18:49,
15. Dem Tode nah
In dem Buch „Dem Tode nah“ beginnt alles mit dem Mord an Familie Langley, den Nachbarn von Derek und seinen Eltern Jim und Ellen. Adam Langley, seine Mutter Donna Langley und sein Vater werden kaltblütig erschossen. Die Polizei tappt im Dunkeln, es gibt kein Motiv und keine Zeugen – glaubt die Polizei. 
 
Denn eigentlich saß Derek während dieser schrecklichen Tat versteckt in dem Keller der Langleys. Aus Angst vor den Mördern jedoch schweigt er gegenüber der Polizei und seinen Eltern. Doch das war keine besonders gute Idee, denn später wird er des Dreifach-Mordes an den Langleys verdächtigt. Er kommt als Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft und seine Eltern sind psychisch am Boden. 
 
Dereks Familie wird unruhig und fühlt sich nicht mehr wohl, schließlich wurden bloß einige Meter weiter drei Menschen grausam hingerichtet und es gibt keine Verdächtige – außer Derek, aber seinen Eltern sind felsenfest von seiner Unschuld überzeugt und stehen ihm in dieser schwierigen Zeit bei. 
 
Aber sie versuchen ihr Leben weiterzuführen, nach vorne zu blicken und sich von dem brutalen Blutbad nicht beeinflussen zu lassen. Dieser Vorsatz scheitert jedoch als weitere Morde folgen, die zu Dereks Familie führen und alle einen Zusammenhang zu haben scheinen. Bloß welchen? Und was haben Derek’s Eltern damit zu tun? 
 
Linwood Barlcay debütierte in Deutschland mit „Ohne ein Wort“ (Orginalausgabe „No time for Goodbye“), jedoch ist auch eine Serie von ihm erschienen (Bad Move, Bad Guys, Lone Wolf, Stone Rain), die noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. 
 
Mit relativ hohen Erwartungen, die auf Linwood Barclay’s ersten Buch basierten, bin ich an „Dem Tode nah“ herangegangen. Und diese wurden noch übertroffen. Der Prolog ist aus Derek’s Sicht geschildert, das restliche Buch ist jedoch Derek’s Vater, Jim, der Protagonist. 
 
Anfangs stand ich dem skeptisch gegenüber, jedoch ist es interessant zu lesen, wie Jim erst langsam dahinter kommt, was an jenem Tag wirklich geschah, wobei man selbst aus dem Prolog schon viel mehr weiß. 
 
Es wurden eine Menge falsche Fährten gelegt, einige waren zu offensichtlich, jedoch waren auch einige dabei, auf die auch ich reingefallen bin. Immer wieder gibt es Rückblenden, die sich im Laufe des Buches als wichtig für die Handlung herausstellen. Doch auch diese erweisen sich teilweise als „falsche Spur“. 
 
Auch das Privatleben von Derek’s Familie kommt nicht zu kurz, obwohl dieses, insbesondere anfangs, fast die Spannung verdrängt. Somit würde ich diesen Roman während der ersten fünfzig Seiten eher in das Genre „Familienroman“ einordnen. Erst nach und nach entwickelt sich der Spannungsbogen, steigert sich jedoch bis zum Schluss kontinuierlich. 
 
Doch das Buch besitzt nicht nur Nervenkitzel, sondern auch Humor. An manchen Stellen gibt es Anlass zum Schmunzeln. Nach einiger Zeit wird klar, wer der Mörder ist und aus welchem Motiv er handelt. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch. 
 
Insgesamt ein sehr gut geschriebener Thriller, der „Ohne ein Wort“ an Rafinesse noch übertrifft.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Tuppi, am 14-02-2009 08:16,
16. spannend
Derek ist Zeuge des Mordes an der Familie seines besten Freundes Adam. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort. Eigentlich wollte die Familie in Urlaub fahren und Derek wollte mit seiner Freundin Penny die Zeit in dem leeren Haus nutzen. Aber daraus wurde nichts, denn die Familie kam wieder zurück da sich Adams Mutter nicht wohl fühlte. Derek versteckte sich unter der Kellertreppe und bekam mit, wie der Mörder klingelte und die drei kaltblütig erschoss. 
Jim Cutter, Dereks Vater, hatte einen Gartenservice, nachdem er seinen Posten als Chauffeur von Bürgermeister Finley wegen moralischer Bedenken aufgegeben hatte. Nachdem Derek und Jim mit dem Polizisten Barry Duckworth auf der Suche nach Hinweisen das Haus der Langleys durchgesehen hatten, verriet Derek seinem Vater, daß ein alter Computer fehle den er Adam überlassen hatte. Den Computer hatte Derek von einer alten Frau bekommen. Er hatte ihrem Sohn gehört, der sich vor 10 Jahren das Leben genommen hatte. Auf dem Computer befand sich das Manuskript eines Buches, das Conrad Chase vor 8 Jahren veröffentlichte. Doch dann wurde Derek verhaftet... 
 
Die Story wird aus Sicht von Jim Cutter, dem Vater von Derek erzählt und ist gut verständlich. Ich hatte das Gefühl, daß ich mittendrin bin und alles miterlebe. Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend geschrieben und ich habe es nur sehr ungern aus der Hand gelegt. Das Leben der Cutters wird sehr gut und ausführlich beschrieben, sodaß man einen guten Einblick bekommt und das Gefühl hat, man kennt Jim persönlich. Man erfährt in welchem Zusammenhang die einzelnen Personen zueinander stehen und erhält interessante Informationen. Und jedesmal wenn man meint, die Geschichte klärt sich auf, passiert etwas unerwartetes. Ein tolles Buch, das sehr viel Spannung beinhaltet. Äußerst empfehlenswert! Wenn das kein Bestseller wird...
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von hrafnaklukka, am 11-02-2009 08:34,
17. Solider Thriller
In der Hoffnung auf ein heißes Date versteckt sich der 17-jährige Derek im Haus der Langleys, deren Sohn Adam sein bester Freund ist, während diese sich auf den Weg in den Urlaub machen. Doch etwas läuft schief, die Nachbarn kommen unerwartet schnell zurück – und werden ermordet.. Und das ist nur der Anfang für Derek, der fortan Schwierigkeiten mit der Polizei und mit dem unbekannten Killler hat. Der Vater des Jungen fängt an, auf eigene Faust in dem Fall zu ermitteln. 
 
 
 
Nach „Ohne ein Wort“ ist „Dem Tode nahe“ der zweite Roman aus der Feder des Autors Linwood Barcley. Die Erwartungen nach dem wirklich sehr guten Erstling waren bei mir sehr hoch, deswegen war ich nach dem Lesen ein wenig enttäuscht.Eindeutig positiv finde ich seine Beschreibung der verschiedenen Charaktere, die verschiedenen Handlungen sind stimmig und auch die Beziehungen untereinander kann man gut nachvollziehen. 
 
 
 
Was mir nicht so gut gefallen hat - nach einem spannenden Start kommt der Krimi erstmal schwer in die Gänge. Doch dann gelingt es dem Autor, zum richtigen Zeitpunkt geschickte Wendungen in die Handlung einzubauen, und so wird es dann doch noch richtig spannend und man bekommt Spass daran, gemeinsam mit den Protagonisten das Rätsel zu lösen und die Fäden zu entwirren. Das Ende ist allerdings nicht ganz so gelungen, die Auflösung wirkt für mich etwas zu konstruiert. 
 
 
 
Alles in allem kein überragendes Meisterwerk, aber immerhin ein sol
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von thorlac, am 26-01-2009 12:55,
18. In einem Tag
Was spricht mehr für ein Buch als die Tatsache, dass ich es in einem Tag mit Begeisterung verschlungen habe? 
 
Neben der Spannung, die das Buch erzeugt, und meinem schnell geweckten Interesse an der Geschichte rund um die Familie von Jim ist es wohl auch dem sehr einfachen Schreibstil von Linwood Barclay zu verdanken, der das Buch zu einem wahren Pageturner macht. Der Autor versteht es, mit klaren Worten meine Vorstellungskraft zu wecken und gewinnt mit angenehm kurzen Kapiteln (was ich grundsätzlich sehr zu schätzen weiß) stets meine Lust am weiterlesen. 
 
Aus der Sicht von Jim Cutter entfaltet sich eine spannende Suche nach dem Mörder der Familie Langley. Cutters eigener Sohn gerät - wie man schon von Beginn an weiß - unschuldig in Verdacht. In die Haupthandlung hinein verwoben sind die Schicksale verschiedener Menschen. Diese Lebensschicksale bereichern nicht nur die Story, sondern sind Grundlage für die Lösung am Ende des Buches. Dabei schafft es Barclay, den Leser keinesfalls zu verwirren, sondern immer geschickt an der Geschichte entlang zu führen. 
 
Es hat mir einfach Spaß gemacht, die Rätsel um den Mord und die Lebensgeschichten der beschriebenen Personen mitzuentschlüsseln. Gut, ich habe die Lösung tatsächlich bald geahnt. Mag sein, dass dies für manch einen ein Grund sein kann, "Ohne ein Wort" eher enttäuscht zur Seite zu legen. Ich persönlich finde aber, dass dies der Spannung dennoch keinen Abbruch tut. 
 
Wer einen kurzweiligen, spannenden Thriller sucht, landet bei Linwood Barclays Buch sicher keinen Fehlgriff!
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von silkedb, am 08-01-2009 21:11,
19. Mr. Cutters erster Fall
"Dem Tode nah" ist ein gut konstruierter Roman, was zugleich Stärke und Schwäche des Buchs ist. 
Die Story schreitet mit rasantem Tempo voran, unerwartete Wendungen der Ereignisse prägen den Plot und gerade wenn man sich sicher ist die Auflösung zu kennen, gibt es neue Informationen, die alles ändern. 
Das ist jedoch auch gleichzeitig die große Schwäche des Romans. Hier war es ein wenig zu viel des Guten und die Story wirkt dadurch etwas zu sehr konstruiert und unwahrscheinlich. 
War der Prolog noch aus Sicht von Derek, so wechselt die Perspektive ab dem ersten Kapitel zu Jim Cutter. Seine Gedanken wirken so auch im Schreibstil deutlich gereifter und mit klarem Vokabular. Jedoch wirkt dieser Erzähler nie belehrend, sondern kommt wunderbar locker und leicht daher. 
Ähnlich einer männlichen Miss Marple beginnt Jim hinter die Fassaden zu sehen. Er will nicht hinnehmen, dass die Polizei ihren Verdächtigen inhaftiert hat. Der Leser weiß zu jedem Zeitpunkt immer nur genau soviel, wie auch Jim an Informationen zur Verfügung hat. Das macht es spannend mit zu rätseln. 
Ebenso interessant wie die Aufklärung der Mordfälle, fand ich jedoch die Nebenplots. Sowohl die kleinen Seitenhiebe auf selbstgefällige Kleinstadtpolitiker, als auch der nicht fehlende "Donut-und-Kaffee" Polizist trugen dazu bei. 
Insgesamt werden in diesem Thriller sehr viele Klischees bedient, was jedoch bei den Deutschen Lesern eher ein Schmunzeln herbeiführen sollte. 
 
Fazit: 
Nicht überragend, aber doch ein sehr solider Thriller der für abwechslungsreiche Leseabende sorgt.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Jai, am 20-12-2008 19:25,
20. dem Tode nah
Der 17 jährige Derek ist dem Tode nah, als er sich im Haus seines besten Freundes versteckt um dort eine heimliche Liebesnacht mit seiner Freundin zu verbringen. Die Familie seines Freundes kommt jedoch völlig überraschend aus dem Urlaub zurück und wird wenige Minuten danach von 2 Killern erschossen. Das Buch geht direkt spannend los und Anfangs begleitet der Leser Derek bei seiner schrecklichen Erfahrung. Nachdem Derek zu seinen Eltern flüchten konnte wechselt die Erzählperspektive zu Derek´s Vater Jim, dem Ich-Erzähler der Geschichte.  
 
Während die Geschichte sich weiter aufbaut wird man unweigerlich in einen Sog der Verstrickungen gezogen und immer wenn man gerade glaubt durchzublicken, geschieht wieder etwas Neues und unerwartetes. 
 
Anfangs dachte ich, die Charaktäre der Protagonisten seien sehr vorhersehbar und einseitig, entwickeln sich jedoch im Laufe der Geschichte weiter und „Gut“ und „Böse“ werden vermischt. Einzig Ellen fand ich wirklich nervig, und habe mir während des Lesens mehrmals gewünscht, dass auch sie Begegnung mit Jim´s Gießkanne macht.  
 
Sehr gefallen hat mir der Wortwitz mancher Dialoge und die Seitenhiebe auf die aktuelle amerikanische Politik.  
 
Barclay hat wirklich einen rasanten und gut zu lesenden Schreibstil, der das Buch zum wahren Pageturner macht. Leider ändert das nichts daran, dass ich persönlich die Geschichte eher schwach fand. Aus der Idee hätte man mehr herausholen können. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich einfach schon zu viele Bücher gelesen habe, in denen man erst verwirrt wird um dann auf den letzten Seiten doch einen ganz anderen Täter mit anderen Motiven vorgesetzt zu bekommen. Dieses Buch ist nicht mit seinem Vorgänger zu vergleichen, den ich um Klassen besser fand.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Tanja Asmus, am 25-11-2008 21:31,
21. Ein sehr spannender Krimi bis zum Ende
Ein gut geschriebener Thriller, der mir gelegentlich Gänsehaut erzeugte. Barclay zeichnet seine Figuren sehr detailgenau. Zum einen den überheblichen Universitätsdirektor, den unmöglichen Bürgermeister oder auch Dereks Eltern. Beginnt der Prolog noch aus der Sicht von Derek, so werden die nachfolgenden Kapitel aus der Sicht seines Vaters berichtet. Dieser Wechsel hat mir besonders gut gefallen, denn dadurch erhält man einen besseren Überblick über die ganze Geschichte und das Ausmaß der Tragödie, die sich im Leben von Dereks Eltern abspielt. Ein sehr zu empfehlendes Buch.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von urlaubsbille, am 09-11-2008 12:01,
22. Dem Tode nah
Von Anfang an wird Spannung aufgebaut, die auch gut gehalten wird. Zwischendurch werden die Personen mit Wissenswertem beschrieben und nach und nach wieder alle Fäden zusammengezogen. 
 
Erst auf den letzten 20 Seiten wird aufgeklärt, wer der Mörder ist. Bis dahin bleibt viel Raum für Spekulationen. 
Ein gut geschriebener Thriller, der Spaß gemacht hat.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von LilStar, am 26-10-2008 15:39,
23. Verhängnisvolle Geheimnisse
Auf den zweiten Thriller von Linwood Barclay nach "Ohne ein Wort" war ich schon sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht.  
 
Derek, der Sohn von Jim und Ellen, wird Zeuge, wie die gesamte Nachbarsfamilie erschossen wird. Er selbst kommt unbemerkt davon und gesteht unter Schock nicht, dass er bei der Tat anwesend war. Natürlich kommt die Polizei dennoch dahinter und so gerät er in Verdacht etwas mit den Morden zu tun zu haben.  
 
Wir treffen in diesem Buch auf sehr realistische Charaktere. Barclay hat sich viel Zeit genommen seine Figuren zu formen und ihnen einen wirklich authentischen Charakter zu verleihen. Das ist ihm wahrlich gelungen.  
Zudem treffen wir in diesem Buch auf viele Handlungsstränge, von denen man nicht weiß, wo sie noch hinführen und vor allem, welche davon später miteinander verwoben werden.  
 
Am Ende läuft schließlich alles zusammen, die zahlreichen Rätsel und Geheimnisse, auf die man in diesem Buch trifft, werden allesamt zufriedenstellend aufgelöst.  
 
Dieses Buch ließ mich vor Aufregung zwar nicht auf der Couch rumhibbeln, aber es war angenehm zu lesen und Spannung war in ausreichendem Maße vorhanden.  
Das war auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von Linwood Barclay - jedenfalls solange noch weitere Bücher erscheinen werden.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Stephi, am 15-10-2008 19:13,
24. Spannend bis zur letzten Seite
Derek Cutter ist hautnah dabei, als die Nachbarfamilie Langley, unter ihnen sein bester Freund Adam, kaltblütig erschossen wird. Er wollte die Abwesenheit der Familie nutzen, um das Haus eine Woche lange für sich und seine Freundin zu haben. Als die Langleys unerwartet zurück kommen, versteckt sich Derek im Keller und wird somit einziger Zeuge der grausigen Bluttat. 
Die Ermittlungen laufen zunächst ins Leere, bis schließlich Derek verdächtigt wird. Er berichtet nun zwar endlich von den Geschehnissen, aber zunächst glaubt ihm niemand. Sein Vater Jim bemüht sich redlich, seinen Sohn zu entlasten und stößt dabei auf immer neue Hinweise – doch ob diese letztlich zum Mörder führen, bleibt bis zum Schluss fraglich. 
 
Barclay baut zwei Handlungsstränge auf, an deren Ende der mögliche Täter stehen könnte. Dennoch bleibt das Ende wahnsinnig spannend und überraschend. Ab ungefähr der Mitte kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen. 
 
Der Schreibstil ist absolut flüssig und leicht zu lesen. Der Ich-Erzähler in Form von Jim Cutter erkennt den Ernst der Lage, aber seine Gedanken sind trotzdem nicht schwarzmalerisch. Im Gegenteil – oft musste ich beim Lesen wirklich lachen. Er hat einen trockenen Humor, was das Lesen wirklich zu einem Vergnügen werden lässt. Andererseits zeigt er aber auch oft seine Gefühle, so dass man als Leser im wahrsten Sinne des Wortes mit ihm weinen kann.  
Ich wage zu behaupten, dass noch kein Thriller mich gleichermaßen zum Lachen wie zum Weinen gebracht hat. Das schaffen überhaupt nur sehr wenige Bücher. 
 
Die einzelnen Figuren bleiben zwar – abgesehen von Jim Cutter – ziemlich an der Oberfläche, zum Teil ist dies aber auch einfach für den Verlauf der Handlung notwendig, so dass ich darin keinen Kritikpunkt sehe. Der Erzähler offenbart sich natürlich wesentlich stärker und Barclay versteht es sehr gut, dem Leser seine Gefühle und Gedanken zu vermitteln. 
 
Einziger Wermutstropfen bleibt für mich, dass Jim, der eigentlich kein Polizist ist, in meinen Augen mehr Ermittlungsarbeit geleistet hat als die Polizei selbst. Dies mag der Erzählperspektive geschuldet sein, erschien aber teilweise leicht unrealistisch. Dennoch hat es das Lesevergnügen für mich im Endeffekt nicht geschmälert. 
 
Das überraschende und in meinen Augen auch nicht – wie sonst so oft – überzogene Ende ist wirklich sehr gelungen. Die Spannung bleibt erhalten, wird durch einzelne Dialoge aber aufgelockert und bietet somit einen rundum zufrieden stellenden Abschluss des Buches. 
 
„Dem Tode nah“ war zwar mein erster, wird aber definitiv nicht mein letzter Barclay bleiben. „Ohne ein Wort“ liegt schon bereit.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Geschrieben von Rednaxela, am 12-10-2008 00:30,
25. Ein recht guter Thriller.
Linwood Barclay hat mit "Dem Tode nah" (englischer Originaltitel: "Too close to home") einen sehr zwiespältigen Eindruck bei mir hinterlassen. 
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es das erste Werk ist, dass ich von diesem Autor gelesen habe. 
 
Einerseits versteht Herr Barclay es ausgezeichnet flüssig und den Leser weiter anspornend zu schreiben, was vor allem an der Detailliertheit der agierenden Personen liegt. 
Damit meine ich keineswegs nur deren äußeres Erscheinungsbild, sondern Ebenso ihre Gefühle und Motive. 
Allein die Person des Vaters, Jim, der hier bis auf das erste Kapitel als Erzähler dient, ist überhaupt nicht greifbar. 
Ich hatte bei ihm das ganze Buch über das Gefühl, dass die Rolle für Bruce Willis geschrieben worden ist, allerdings in einer nicht so sehr gewaltbetonten Art wie in seinen sonstigen Filmen. 
Wer Willis in seinen Rollen kennt, der weiß, dass diese enorm von seiner Interpretation derselben leben. 
Da dies aber ein Buch und kein Film ist, fehlt dem Erzähler (damit gleichzeitig Hauptperson) etwas entscheidendes. 
 
Andererseits startet die Story selber sehr schnell und man ist direkt gefesselt. Die Spannung verliert aber häufig an Lebendigkeit, weil Barclay oft, scheinbar zwanghaft, versucht den Leser auf eine falsche Fährte zu locken, selbst 
wenn dieser schon längst gemerkt hat, dass die Geschichte sich wohl in eine andere Richtung entwickeln wird. 
Den anderen Meinungen, dass die Spannung bis zur letzten Seite anhält, kann ich also leider nicht ganz beipflichten. 
 
Insgesamt betrachtet
ist "Dem Tode nah" jedoch ein sehr solider, sehr leicht lesbarer Thriller, der erfreulicherweise anders als die meisten modernen Techno-Thriller, mal wieder profane Morde als Grundlage für die Geschichte nutzt, und im Unterschied zum Beispiel zu Crichtons "Next" oder Schätzings "Der Schwarm" nicht an unüberschaubar vielen Schauplätzen gleichzeitig stattfindet, somit also auch mit Unterbrechungen problemlos gelesen werden kann.
 
» Diesen Kommentar dem Administrator melden

Weitere Kommentare...

Füge deine Rezension hinzu



mXcomment 1.0.4 © 2007-2010 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
 

© 2010 Rezensenten.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.